Presse-Informationen

München, den 24. November 2021

Vorbericht zu der Versteigerung am 9. Dezember 2021

In seiner letzten Auktion des Jahres kann das Münchner Auktionshaus Hampel wieder mit einer beeindruckenden Offerte aufwarten. Am 9. Dezember werden über 1400 Lose versteigert, die in insgesamt sieben aufwändig gestalteten Katalogen präsentiert werden. Neben herausragenden Altmeistergemälden und hochkarätigen Gemälden aus dem Fachbereich Impressionisten & Moderne ist eine museale Tischuhr von Hieronymus Syx das Highlight der Auktion.

Im Katalog I findet sich eine große Auswahl an Möbeln & Einrichtungsgegenständen. Besondere Erwähnung finden sollen hier ein herrschaftlicher Empire-Fauteuil aus Frankreich um 1810 (Taxe: € 60.000 -      € 80.000) sowie ein bedeutendes, großes Schreibmöbel des italienischen Historismus, das nach Entwurf von Prof. Enrico Taverna di Torino gefertigt wurde und 1891 auf der „Esposizione Nazionale di Palermo“ ausgestellt wurde (Taxe: € 180.000 - € 250.000). Weiterhin genannt werden soll ein in verschiedenen Edelhölzern gefertigter Secrétaire en armoire, der Christophe Wolff zugeschrieben wird (Schätzpreis: € 80.000 - € 120.000). Zum Verkauf stehen darüber hinaus eine hochfeine Louis XV-Kommode mit Stempel des Pariser Ebenisten François Rübestück (Schätzpreis: € 40.000 - € 60.000) und eine zweischübige, höfische Louis XV-Kommode mit reicher Marketerie und Stempelung „Dautriche“ (Taxe: € 40.000 - € 60.000).

Eine Vielzahl an Altmeistergemälden wird in den reich illustrierten Katalogen II und III präsentiert. Zum Aufruf kommen drei besonders schöne Ansichten der italienischen Lagunenstadt Venedig: „Blick auf Venedig von der Riva degli Schiavoni“ von William James mit beigegebener Expertise von Dario Succi (Taxe: 130.000 – 150.000), Antonio Jolis publiziertes Ölgemälde „Blick auf den Bacino di San Marco“ (Schätzpreis: € 240.000 - € 300.000) sowie Michele Giovanni Marieschis „Rialtobrücke in Venedig“ mit begleitendem Gutachten von Prof. Egidio Martini (Taxe: € 70.000 - € 90.000). Weiterhin wird das          „Ecce homo – Die Verspottung Christi“ betitelte Ölgemälde von Matthias Stomer d.Ä., das eine für den Maler typische, grandiose Lichtregie zeigt, für    € 220.000 - € 250.000 angeboten. Auf € 300.000 - € 400.000 wurde Ambrosius Bensons „Beweinung Christi vor weiter Landschaft“ in Öl auf Holz mit umfangreicher Provenienz- und Literaturangabe taxiert. Auf neue Eigentümer warten auch Jan van Kessels signierte „Schmetterlinge, Muscheln, Insekten und Blütenzweig“ in Öl auf Eichenholz (Taxe: € 40.000 - € 60.000), die Arbeit „Blumenkorb mit Marienkäfer“ in Öl auf Holz von Jan Brueghel d.J. mit Expertise von Dr. Klaus Ertz (€ 120.000 - € 150.000) sowie das großformatige Ölgemälde „Virtus und Fortuna triumphieren über die Wollust des Bacchus“, das Peter Paul Rubens und Werkstatt zugeschrieben wird (Taxe: € 280.000 - € 350.000).  

Mit einem eigenen Katalog wird eine große astronomische Tischuhr des Augsburger Meisters Hieronymus Syx gewürdigt. Das Gehäuse dieser einzigartigen Uhr wird bekrönt von einem knienden Atlas, der eine Weltkugel trägt und ist allseits mit seltenem Kunckel-Rubinglas verziert. Ersteigert werden kann dieses museale Stück für € 450.000 - € 550.000.

Im Katalog V wird ein breites Angebot an Skulpturen & Kunsthandwerk gezeigt. Aus der Werkstatt von Tilman Riemenschneider stammt der in Lindenholz geschnitzte Heilige Johannes, der auf € 140.000 - € 180.000 geschätzt wurde. Unter den Hammer kommen auch eine bedeutende antike Marmorfigur einer römischen Dame in Dreiviertel-Lebensgröße des 1./ 2. Jahrhunderts n.Chr. (Taxe: € 60.000 - € 80.000) und eine glasierte Terrakottabüste der Madonna mit dem Kind aus der Florentiner Della Robbia-Werkstatt des 15./ 16. Jahrhunderts (Schätzpreis: € 25.000 -                   € 35.000).

Herausragende Impressionisten, Moderne und Gemälde des 19./ 20. Jahrhunderts, sind im Katalog VI zu finden. Petrus van Schendels „Der Liebesbrief“ betitelte Gemälde in Öl auf Holz mit Signatur und Datierung von 1840 ist ein ausnehmend schönes Beispiel für die einzigartigen, malertypischen Genrebilder in Kerzenbeleuchtung (Taxe: € 90.000 -               € 120.000). Charles Henri Leickerts signiertes Gemälde „Windmühle am Kanal bei Sonnenuntergang“ in hoher Malqualität wird für € 70.000 -              € 100.000 angeboten. Von Eugène Boudin stammt das um 1892/ 96 entstandene „Markttreiben vor der Kathedrale in Dieppe“ in Öl auf Mahagoni für € 100.000 - € 140.000. Von besonderem Reiz sind auch Maurice de Vlamincks „Bouquet de fleurs“ aus dem Jahr 1930 (Taxe: € 70.000 - € 90.000) und Moise Kislings „Bouquet de fleurs dans un vase“ in Öl auf Leinwand (Schätzpreis: € 140.000 - € 200.000). Um ein sehr farbenfrohes Ölgemälde von Gabriele Münter handelt es ich bei dem „Stillleben mit schwarzer Schale“, das um 1911 entstanden ist (Taxe: € 60.000 - € 90.000). Von besonderem Reiz ist auch das „Sommerimpression mit junger Frau auf einem Bootssteg“ betitelte Gemälde in Öl auf Leinwand von Edward Cucuel (Schätzpreis:             € 70.000 - € 90.000). Daneben sind Fernandez Armans unbetitelte Violine in Plexiglas von 1979 (Taxe: € 95.000 - € 135.000), Markus Lüpertz‘ „Neptun“ in bemalter Bronze mit Monogramm auf der Plinthe (€ 13.000 - € 15.000), die Farblithografie „My Memory No. 1“ von Zhang Xiaogang (€ 8.000 - € 10.000) sowie die Farbserigrafie „Grey Dress“ von Alex Katz aus dem Jahr 1992 (Taxe: € 9.000 - € 11.000) zu erwähnen.

Ihren Abschluss findet die Auktion mit dem Katalog VII, in dem russische Kunst, Schmuck, Militaria, Art Déco-Objekte und eine umfangreiche Auswahl an dekorativen Kunstobjekten angeboten werden. Exemplarisch genannt werden sollen hier ein St. Petersburger Sturzbecher in Silber mit aufmontierter Neptunfigur von 1885 (Taxe: € 20.000 - € 25.000), ein sinotibetischer Buddha des 17. Jahrhunderts in vergoldeter Bronze (Schätzpreis: € 8.000 - € 10.000) und mehrere imposante Murano-Glaslüster mit reichem Behang.

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