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München, den 20. November 2014

Vorbericht zur Versteigerung am 11./ 12. Dezember 2014 bei Hampel Fine Art Auctions München

Auf einen erfolgreichen Abschluss des Jahres 2014 lässt das Auktionshaus Hampel mit seiner bevorstehenden Dezember-Auktion blicken. In der am 11. und 12. Dezember stattfindenden Versteigerung stehen knapp 2300 Teile zum Verkauf. Angeboten wird eine Vielzahl hochklassiger Lots insbesondere aus den Abteilungen Gemälde, Möbel und Kunsthandwerk. Darüber hinaus präsentiert sich Hampel erstmalig auch mit einer Spezialauktion „Luxusobjekte“.

Am ersten Auktionstag steht die Versteigerung des Fachbereiches Möbel & Einrichtung an. Hier findet sich ein bedeutender Arbeitstisch aus der Zeit um 1770, der als Präsentationsobjekt für den Hochadel gefertigt wurde und in seiner Ausführung als ein Unikat anzusehen ist (Taxe: € 15.000 - € 20.000). Zudem stehen zwei Roentgen-Möbelstücke zum Verkauf: eine museale Kommode von Abraham Roentgen wurde auf € 100.000 - € 120.000 taxiert und ein äußerst fein gearbeiteter Schreibtisch seines Sohnes David Roentgen wird für € 80.000 - € 120.000 angeboten. Gewürdigt werden soll auch ein großer, dreiteiliger Schreibschrank des Leipziger Ebenisten Friedrich Gottlob Hoffmann, der im Katalog der Ende November startenden Leipziger Ausstellung zum Schaffen Hoffmanns publiziert wird (Taxe: € 40.000 - € 60.000).

Fortgeführt wird die Auktion mit der Sparte Skulpturen und Kunsthandwerk. In der Offerte befindet sich eine große Majolika-Platte mit Istoriato-Dekor und der Darstellung von Herkules im Kampf mit dem nemeischen Löwen (Schätzpreis: € 18.000 - € 22.000). Von Giovanni della Robbia kann die von einem Gutachten begleitete und in der Literatur besprochene „Dovizia“, die Allegorie des Überflusses, erworben werden (Taxe: € 90.000 - € 110.000). Zudem wartet eine Terrakotta-Büste des Malers Jean-Restout von Jean-Jacques Caffieri auf einen Käufer (Schätzpreis: € 30.000 - € 40.000). Ein äußerst schöner, großer Wiener Tafelaufsatz mit Füllhorn in Emailbemalung von Hermann Ratzersdorfer ist mit € 80.000 - € 90.000 katalogisiert.

Im Bereich Gemälde reihen sich die Highlights aneinander: Das signierte, „1871“ datierte und in der Literatur publizierte Ölgemälde „Piazza San Marco in Venedig im Mondlicht“ von Friedrich Nerly wird mit einem Schätzpreis von € 240.000 - € 280.000 offeriert. Für € 38.000 - € 45.000 wird ein großformatiges Schlachtengemälde von Franz Adam aus dem Jahr 1877 aufgerufen. Darüber hinaus wartet das James William zugeschriebene Gemälde „Blick über den Canal Grande auf Santa Maria della Salute“ auf einen Interessenten (€ 45.000 - € 60.000). Die in der Literatur veröffentlichte Arbeit „Odysseus zieht Achill aus dem Palast des Lykomedes“ von Giovanni Paolo Panini wurde auf € 250.000 - € 350.000 geschätzt. Ein Portraitpaar in Öl auf Leinwand von Johann Heinrich Tischbein ist mit einer Taxe von € 50.000 - € 60.000 im Auktionskatalog zu finden. Im Weiteren werden zwei Arbeiten der Malerfamilie Brueghel angeboten: das als Tondo geschaffene Gemälde „Waldstraße mit Planwagen und Schweineherde“ von Jan Brueghel d.Ä. (Taxe: € 80.000 - € 100.000) sowie „Gänsehirte und Bäuerin“ von Pieter Brueghel d.J. (€ 150.000 - € 180.000); beiden Gemälden liegt eine Expertise von Dr. Klaus Ertz bei. Besondere Erwähnung soll auch das Bildnis des Heiligen Josef von der Hand Pier Francesco Molas finden (Schätzpreis: € 90.000 - € 100.000). Ein außergewöhnliches Altargemälde, das Agostino Carracci zugeschrieben wird und die thronende Madonna mit Kind, Heiligem Bernhard und Paulus Eremita zeigt (Katalogpreis: € 70.000 - € 100.000), rundet die Altmeister-Abteilung ab.

Auch für die Sammler moderner Kunst hat die Auktion zahlreiche interessante Stücke zu bieten. Hier sollen besonders drei Arbeiten hervorgehoben werden: Erich Heckels „Brücke im Park“ in Tempera auf Leinwand (€ 40.000 - € 50.000), Georg Baselitz „Ohne Titel (Adler)“ von 2009 (€ 80.000 - € 100.000) und Anselm Kiefers „Die Ungeborenen“, entstanden zwischen 2005 und 2007 (€ 100.000 - € 120.00). Unter den Hammer kommt weiterhin die abstrakte Komposition „Senza Titolo“ von Giacomo Balla für € 120.000 - € 160.000.

Passend zur Weihnachtsauktion wird eine große, bedeutende, neapolitanische Krippe des 18. Jahrhunderts mit 96 Teilen versteigert, die in einzelnen Katalognummern zum Aufruf kommt (Taxe der einzelnen Lots zwischen € 100 und € 10.000).

Erstmalig zur Dezember-Auktion findet bei Hampel auch eine Spezialauktion „Luxusobjekte“ statt, zu der ein separater Katalog erscheint. Darin werden Handtaschen und Koffer großer Luxusmarken wie Hermès und Louis Vuitton sowie Armbanduhren und Juwelen der bekannten Luxushersteller angeboten.

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