Presse-Informationen

München, den 26. Februar 2009

Vorbericht zu den März-Auktionen 2009

Mit der Versteigerung von Schlossinventar aus Adelsbesitz und prominenten Provenienzen startet Hampel Kunstauktionen in München am 27. und 28. März in das Auktionsjahr 2009. Darüber hinaus werden Gemälde aller Epochen, Moderne Kunst, Möbel und Einrichtung, eine Sammlung Kästchen, Schlösser und Schlüssel sowie Waffen und Jagdliches zum Kauf angeboten.

Highlights in der Abteilung Gemälde Alter Meister sind ein Blumenstilleben (Öl auf Leinwand) von Simon Verelst mit einem Schätzpreis von  36.000 - 40.000 Euro sowie ein Ruinencapriccio von Jan van Gool (Taxe 20.000 - 25.000 Euro). Weiterhin werden erlesene Gemälde der italienischen Malerei des 17. und 18. Jahrhunderts angeboten, darunter Luca Giordanos „Amorknabe wutentbrannt auf einem Delfin" mit einer Expertise von Prof. Egideo Martini für 50.000 - 60.000 Euro. Von dem italienischen Barockmaler Giovanni Francesco Barbieri steht eine alttestamentarische Darstellung der Abigail mit zugehörigem Gutachten von Emilio Negro zum Verkauf (Schätzpreis 140.000 - 150.000 Euro).

In der Rubrik Gemälde des 19./20. Jahrhunderts befinden sich zwei herausragende Gemälde von Willem Koekkoek mit holländischen Stadtansichten, die zu einem Schätzpreis von 100.000 - 120.000 bzw. 120.000 - 140.000 Euro angeboten werden. Darüber hinaus wird eine „Winterlandschaft mit Windmühlen" in Öl auf Holz,  von Johan Jacob Spohler zu einer Offerte von 100.000 - 120.000 Euro präsentiert.

Liebhaber der Münchner Schule finden in der Auktion unter anderem den „Hirschgarten in München", eine der schönsten Biergartenszenen von Otto Pippel mit einer Taxe von 40.000 - 45.000 Euro und zwei großformatige Gemälde von Heinrich von Zügel, jeweils Öl auf Leinwand, zu einem Preis von 38.000 - 40.000 bzw. 32.000 - 34.000 Euro. Weiterhin erwähenswert ist das Gemälde „Mönch mit Weinglas im Weinkeller" von Eduard von Grützner, das im Werkverzeichnis von Laszlo Balogh aufgeführt ist (Taxe 18.000 - 20.000 Euro).

Der Fachbereich Moderne präsentiert sich mit u.a. vier Gemälden und einer Skulptur der in den 80er Jahren den „Jungen Wilden" angehörenden Berliner Künstlerin Elvira Bach (Taxen zwischen 7.000 und 28.000 Euro). Ebenfalls auf einen neuen Eigentümer wartet  der Gemäldezyklus „Five Seasons" von dem amerikanischen Künstler Alex Katz, für den eine Taxe von 80.000 - 100.000 Euro festgesetzt wurde. Ein Ölgemälde des französischen Impressionisten Gustave Loiseau, betitelt „Les Berges de la Seine" kommt mit einem Katalogpreis von 90.000 - 110.000 Euro zum Aufruf.

Ein von der Brüsseler Manufaktur gefertigter, großformatiger jagdlicher Gobelin von 1580 mit Expertise von Grizzini ist das herausragende Objekt der Abteilung Möbel und Einrichtung (Taxe 140.000 - 180.000 Euro). Ebenfalls von Spitzenqualität ist ein Pinzgauer Schrank, datiert „1832" und taxiert auf 50.000 - 55.000 Euro. In dieser Sparte wird desweiteren die Pariser Wohnung eines süddeutschen Adeligen mit zahlreichen hochklassigen Louis XV- und Louis XVI-Möbeln aufgelöst.

Unter der Skulpturen-Offerte befinden sich wie gewohnt erlesene Holzplastiken der Gotik, Renaissance und des Barock. Herausgestellt werden kann hier die 124 cm hohe Schnitzfigur der Hl. Katharina, die der Meisterwerkstatt des um 1500 tätigen Hans Leinberger zugeschrieben wird (Taxe 45.000 - 65.000 Euro). Weiterhin von Interesse ist eine äußerst qualitätvolle nordfranzösische Steinmadonna des sog. „Weichen Stils", die in der Zeit um 1370 entstand (Katalogpreis 80.000 - 100.000 Euro). Beachtung findet darüber hinaus die von dem bedeutenden italienischen Frührenaissance-Bildhauer Jacopo della Quercia geschaffene Marmorstandfigur eines Heiligen, die im Sommer 2008 im Museo vescovile -  Chiesa Sant‘Agostino ausgestellt war (Taxe 150.000 - 180.000 Euro).

Besonders reizvoll für die Sammler russischer Kunst ist eine Ikonen-Sammlung aus Privatbesitz, deren Glanzstück  eine mit 16.000 - 18.000 Euro angesetzte Faltikonostase der Zeit um 1850 ist. Weiterhin werden Gemälde, Silber, Porzellan und Bronzen aus russischen Werkstätten veräußert.

Die Abteilung Kunsthandwerk ist bestückt mit einer Kollektion Schlösser und Kästchen sowie einer Sammlung Fayencen des 18. Jahrhunderts.  Weiterhin steht ein interessantes Angebot an Objekten aus dem Bereich Waffen und Jagd zum Verkauf.  Besonders hervorzuheben sind hier zwei Radschlossbüchsen von I.G. Dax aus München und P. Caspar Straub aus Straubing, deren Gegenstücke sich laut Auskunft des Vorbesitzers im Bayerischen Nationalmuseum bzw. Stadtmuseum München befinden. (Taxe jeweils 25.000 - 30.000 Euro). Abgerundet wird die Auktion durch eine Sammlung Erd- und Himmelsgloben des 17. - 19. Jahrhunderts, deren erster Teil bereits in der Dezember-Auktion zum Verkauf stand und große Erfolge brachte.

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