Presse-Informationen

München, den 5. Juni 2009

Vorbericht zu den Juni-Auktionen 2009

Mit über 1200 Kunstobjekten begeht Hampel Kunstauktionen in München am 26. Juni 2009 seine große Sommerauktion. Besonders exquisite Stücke werden in den Bereichen Möbel und Einrichtung, Gemälde Alte Meister und Skulpturen offeriert.

Ein reichhaltiges Angebot ist in der Abteilung Altmeistergemälde zu finden: Von dem französischen Maler Jean Marc Nattier wird ein Öl auf Leinwand gemaltes Portrait des Louis Marie de Bourbon mit beiliegender Expertise von Robert Crouzet versteigert (Schätzpreis 85.000 - 95.000 Euro). Weiterhin stehen erlesene Gemälde der holländischen Malerei zum Verkauf, darunter Jan Brueghels d.J. „Erschaffung Adams im Paradies" für eine Taxe von 100.000 - 120.000 Euro. Darüber hinaus wird der Frans Francken zugeschriebene „Tanz um das goldene Kalb" in Öl auf Eichenholz zu einer Offerte von 12.000 - 14.000 Euro präsentiert und lässt große Preissprünge erwarten. Mit der im Werkverzeichnis abgebildeten Kreidezeichnung „La jeune mère" von François Boucher kommt ein weiteres Highlight der Altmeister-Abteilung zum Aufruf (Taxe 20.000 - 25.000).

Unter den Gemälden des 19./20. Jahrhunderts befinden sich zwei Werke des französischen Malers Gustave Courbet mit Ansichten eines Bergsees bzw. einer Meeresbucht mit Segelschiffen, die zu Schätzpreisen von 35.000 - 40.000 bzw. 150.000 - 180.000 Euro angeboten werden. Ebenfalls auf einen neuen Eigentümer wartet das Ölgemälde „Heimkehr vom Fischfang" von François-Etienne Musin mit einer Taxe von 75.000 - 80.000 Euro. Besondere Erwähnung verdient weiterhin die in der Literatur abgebildete Ansicht der „Kirche zu Zaltbommel" von Cornelis Springer für einen Katalogpreis von 120.000 - 140.000 Euro.

Im Fachbereich Moderne werden zum wiederholten Mal drei Werke der Berliner Künstlerin Elvira Bach zu Schätzpreisen zwischen 7.000 - 10.000 Euro angeboten. Darüber hinaus befinden sich die mit „Tête de Femme, 1913" betitelte Farbstiftzeichnung von Amedeo Modigliani (Taxe 100.000 - 120.000 Euro) sowie eine „Abstrakte Komposition" von Serge Poliakoff (Öl auf Holzplatte) mit beiliegendem Zertifikat von Alexis Poliakoff für 180.000 - 200.000 Euro in der Offerte.

Die beiden herausragenden Objekte in der Abteilung Möbel und Einrichtung sind eine Louis XV-Kommode des bedeutenden französischen Ebenisten Germain Landrin (Schätzpreis 115.000 - 130.000 Euro), sowie eine höchst seltene Louis XV-Rotlackkommode des Hoflieferanten Mathieu Criaerd (Taxe 145.000 - 165.000 Euro). Bei beiden Kommoden handelt es sich um gestempelte und in der Literatur erwähnte Arbeiten musealen Rangs, deren Verkauf im Kunsthandel seit mehreren Jahrzehnten eine absolute Rarität darstellt.

Zwei russische Ikonen des ausgehenden 19. Jahrhunderts, die in Alexander von Solodkoffs „Russische Goldschmiedekunst" verzeichnet sind, werden für einen Katalogpreis von 25.000 - 30.000 bzw. 35.000 - 38.000 Euro veräußert. Weiterhin ist die Abteilung russischer Kunst mit einer „Landschaft mit Bäumen" von Gavril Pavlovich Kondratenko (Taxe 80.000 - 90.000 Euro) sowie dem Nadezhda Andreevna Udaltsova zugeschriebenen „Bildnis einer Frau" (Katalogpreis 40.000 - 45.000 Euro) ausgestattet.

In der Skulpturen-Offerte kann die um 1664 in der großherzoglichen Florentiner Medici-Werkstatt gefertigte, 33,4 cm hohe Bronzefigur der Venus nach dem Bade, nach dem Modell von Giambologna, herausgestellt werden (Taxe 50.000 - 60.000 Euro).  Weiterhin von Interesse ist eine frühgotische, in Nussholz geschnitzte Madonna mit Kind, die um 1300 im Kölner Raum entstand und auf den Typus der sog. „Schönen Madonna" des 14. Jahrhunderts verweist (Schätzpreis 48.000 - 58.000 Euro).

Bei den Sammlern von Kunsthandwerk wird ein mit 18.000 - 20.000 Euro angesetztes gotisches Elfenbein-Diptychon besondere Beachtung finden. Eine ebenfalls aus Elfenbein gefertigte, große Prunkschale des 19. Jahrhunderts mit meisterlich geschnitzten figürlichen Szenerien rundet das Angebot ab (Schätzpreis 60.000 - 65.000 Euro).

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