Presse-Informationen

München, den 9. Juni 2021

Vorankündigung der Auktion vom 24. und 25. Juni 2021

Acht aufwändig gestaltete Kataloge mit insgesamt 1700 Objekten hat das Münchner Auktionshaus Hampel in seiner diesjährigen Juni-Auktion zu bieten. Die Spitzenlose der Auktion finden sich wie gewohnt in der Altmeistersparte sowie in der Abteilung Impressionisten und Moderne. Darüber hinaus wird in einem Spezialkatalog hochwertige afrikanische Stammeskunst angeboten.

Katalog 1 beinhaltet ein großes Angebot an Möbeln, Einrichtungsgegenständen, Kunstobjekten sowie Uhren. Ein Paar exquisite französische Louis XVI-Demi Lune-Kommoden aus der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts mit Signaturstempel von Ferdinand Bury wird für 130.000-150.000 verkauft. Weiterhin erwähnt werden soll ein musealer Kabinettschrank in Eiche mit reichen Intarsien in Elfenbein und Zierhölzern, der aus der Epoche Louis XIV stammt und dem bedeutenden Ebenisten Pierre Gole zugeschrieben werden kann (Taxe: € 80.000 - € 120.000). Reizvoll ist auch ein Paar Louis XVI-Brûle de Parfum in vergoldeter Bronze und Alabaster, das in Frankreich um 1760 entstanden ist (Taxe: € 40.000 - € 60.000). Ende des 18. Jahrhunderts im französischen Frühklassizismus gefertigt wurde eine 92 cm hohe, imposante Kaminuhr in Form eines in weißem Carrara-Marmor und vergoldeter Bronze Halbrundtempels (Schätzpreis: € 40.000 - € 50.000). Gleichermaßen attraktiv ist eine bedeutende Louis XVI-Pendule „Au Lion“, deren Gehäuse François Vion zugeschrieben werden kann und deren Zifferblatt signiert ist vom Meister Joseph Mignolet (€ 19.000 - € 22.000). Eine von Balthazar Martinot signierte, äußerst qualitätvoll gearbeitete Carteluhr mit einer aufsitzenden allegorischen Figur der Urania wurde auf € 35.000 – € 50.000 taxiert.

 

In Katalog 2 und 3 wird ein umfangreiches Angebot an Altmeistergemälden präsentiert. Vom in Italien tätigen Vedutenmaler William James werden zwei Gemälde in Öl auf Leinwand angeboten: die „Vedute des Campo San Vio“, die dem englischen Maler zugeschrieben wird und „Die Mole in Richtung der Libreria und dem Beginn des Canal Grande“ beide mit beigegebener Expertise von Dario Succi (Taxe: jeweils € 70.000 - € 90.000). Von der bedeutenden holländischen Malerin Rachel Ruysch steht das signierte und in der Literatur publizierte Ölgemälde „Stillleben mit weißer Kamelie, Ringelblumen, Vergissmeinnicht, einem Falter und Insekten“ für € 80.000 – € 100.000 zum Verkauf. Flämische Malerei wird mit dem von Pieter Brueghel d.J. stammenden Gemälde „Der Bauernadvokat“ in Öl auf Holz (Schätzpreis: € 400.000 - € 600.000) offeriert. Bedeutende Werke der italienischen Malerei sind Giovanni Paolo Paninis großformatiges Gemäldepaar „Alexander der Große empfängt die Familie des Darius“ sowie „Alexander der Große beim Zähmen des Pferdes Bukephalus“ in Öl auf Leinwand (Taxe: € 300.000 - € 500.000) und dessen detailreich gemaltes „Ruinencapriccio mit der Predigt einer Sibylle“ (Taxe: € 65.000 - € 80.000). Von der Hand des bekannten französischen Malers Nicolas Poussin stammt das „Fall der Giganten“ betitelte Ölgemälde aus dem Jahr 1625, das auf mehreren Ausstellungen präsentiert wurde und im Werkverzeichnis publiziert ist (Schätzpreis: € 250.000 - € 300.000).

 

Skulpturen und Gemälde aus ausgewählten flämischen Sammlungen hat der Katalog 4 zu bieten. Als Highlight soll hier exemplarisch die um 1490 - 1500 vom Meister Narziss von Bozen in Lindenholz gearbeitete „Mariae Entschlafung“ genannt werden (Taxe: € 75.000 - € 100.000).

 

Eine große Anzahl an Skulpturen und Kunsthandwerk ist in Katalog 5 zu finden. Der von Donatello (um 1386 - 1466) in Ton gearbeitete Kopf des in der mittelalterlichen Republik tätigen, bekannten Politikers Niccolò da Uzzano befand sich ehemals als Leihgabe im Bayerischen Nationalmuseum und wird für € 40.000 - € 60.000 versteigert. Eine bedeutende Herkules-Statuette in vergoldeter Bronze aus der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts erweitert die Offerte (Taxe: € 80.000 - € 100.000). Für € 30.000 - € 50.000 wartet ein großer Moskauer Silberhumpen mit beidseitiger Punzierung Moskauer Beschau von 1749 und Meistermarke „A“ auf einen neuen Eigentümer. Auch eine Auswahl feiner Majoliken, darunter eine Platte der Manufaktur Mancini, Deruta (Schätzpreis: € 18.000 - € 25.000) wird offeriert. Der Katalog beinhaltet darüber hinaus eine imposante, gestempelte Fabergé-Tischaufsatzvase in Silber und Kristall (Taxe: € 65.000 - € 85.000), einen außergewöhnlich großen Narwalzahn montiert zu einem elektrifizierten Lüster mit Standfuß (Taxe: € 12.000 - € 14.000) und ein Paar museale Kasseler Pistolen der Zeit um 1745, die König Friedrich der Große seinem Generaladjudanten als Geschenk überreicht hat (Schätzpreis: € 14.000 - € 18.000).

 

Zahlreiche Impressionisten und moderne Kunst werden in Katalog 6 präsentiert. Zum Verkauf stehen hier neben vielen anderen Werken die Arbeit „Meeresbucht mit Segelschiffen unter Gewitterwolken“ von Gustave Courbet (Taxe: € 120.000 - € 160.000), Marie Laurencins „Vase de fleurs sur un entablement“ um 1940 (Schätzpreis: € 85.000 - € 100.000) sowie mehrere hochkarätige Ölgemälde von Maurice Utrillo mit umfangreicher Provenienz und Publikation in der Literatur. Auch A.R. Pencks signiertes Werk „Üb mal Got“ von 1993/ 94 (Taxe: € 55.000 - € 70.000) und Jean-Pierre Cassigneuls signiertes Ölbild mit dem Titel „Le Chalet Indien“ (Taxe: € 45.000 - € 65.000) werden zum Aufruf kommen.

 

In einem Spezialkatalog zeigt Hampel eine Auswahl an qualitätvoller afrikanischer Stammeskunst. Besondere Erwähnung finden soll hier eine selten feine „Mblo“-Portraitmaske der Baule aus der Region Bouake/ Sskassou, die für € 80.000 - € 100.000 angeboten wird. Weiterhin zum Aufruf kommt ein in Hartholz geschnitzter Kynokephaler Baule-Schalenträger aus der Region Beoumi, Ende 19. Jahrhundert (Taxe: € 60.000 - € 80.000). Ein besonderes Sammlerstück für Afrika-Liebhaber ist darüber hinaus ein äußerst seltener, schön gearbeiteter Helm der Senufo mit beigegebenem C14-Test (Schätzpreis: € 40.000 - € 50.000).

 

Ihren Abschluss nimmt die Auktion mit der Sparte Hampel Living, die in Katalog 8 präsentiert wird. Hier werden zu attraktiven und erschwinglichen Preisen Möbel und Einrichtungsgegenstände, Porzellan und Silber sowie Moderne, Golddosen und Schmuck angeboten. Als besondere Rarität findet sich hier die Usain Bolt-Uhren „Big Bang Unico Shiny Gold Sapphire“des Schweizer Luxusuhrenherstellers Hublot. Dieses Unikat wird versteigert mit einer speziellen Aufbewahrungsschatulle, einem handsignierten T-Shirt sowie einem Paar goldfarbener Laufschuhe der Marke Puma, wie sie Usain Bolt bei seinen letzten olympischen Spielen im Jahr 2016 getragen hat (Taxe: € 100.000 - € 150.000).

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