Presse-Informationen

München, den 5. Juni 2012

Vorbericht zu den Auktionen am 19. und 20. Juni 2012

Mit einer beträchtlichen Zahl hochrangiger Kunstobjekte aus den unterschiedlichsten Fachbereichen präsentiert sich Hampel Kunstauktionen in der Juni-Auktion. Insbesondere in den Bereichen Gemälde Alte Meister und Moderne Kunst warten exquisite Objekte auf neue Eigentümer.

Im Bereich Möbel & Einrichtung soll ein um 1815 entstandener, bedeutender Globus-Sekretär besondere Erwähnung finden. Dieses ausgefallene und sehr seltene Kabinettmöbel, das durch seine qualitativ hohe Verarbeitung und interessante technische Attribute besticht, kommt für € 70.000 - € 120.000 zum Aufruf. Die Abteilung präsentiert sich darüber hinaus mit zwei weiteren Stücken im ägyptisierenden Stil des 19. Jahrhunderts: ein bedeutender, äußerst seltener Salontisch in imposanter Größe und künstlerisch interessantem Aufbau, der für € 30.000 - € 40.000 versteigert wird. Weiterhin ein außergewöhnlich seltener Sessel mit Elfenbein und Koralleneinlagen, wohl als Objekt der Grand-Tour gefertigt, der für einen Schätzpreis von € 20.000 - € 25.000 angeboten wird. Zudem kann ein bedeutender und eleganter, klassizistischer Schreibschrank mit herausziehbarem Schreibtischstuhl hervorgehoben werden. Die Besonderheit dieses Möbels, das sich in erstaunlicher Komplettheit in originalem Erhaltungszustand zeigt und hohe Meisterschaft erkennen lässt, besteht in seinem Verwandlungseffekt (Schätzpreis € 4.000 - € 6.000).

Das Highlight aus der Abteilung Alte Meister stellt ein um 1500 – 1520 in Sevilla geschaffener Satz von vier Tafelbildern (möglicherweise „Meister der Schretlen Beschneidung“) dar.  In äußerst seltener Weise liegt hier ein Zyklus aus dem Alten Testament vor, der mit seinen ikonografischen Inhalten als kunsthistorische Einmaligkeit gesehen werden muss und für einen Schätzpreis von € 500.000 – € 600.000  für die Auktion gewonnen werden konnte. Ein weiteres qualitätvolles Los aus diesem Bereich ist die Antoine Caron zugeschriebene und auf € 95.000 - € 110.000 taxierte  „Allegorie des Krieges“ in Öl auf Leinwand.

Die Sparte Gemälde 19./ 20. Jahrhundert erregt mit einer Winterlandschaft von Frederik Marinus Krusemann (Schätzpreis € 130.000 - € 150.000) sowie der naturalistisch-realistischen Wiedergabe von „Hirtenmädchen am Waldrand beim Entfachen eines Feuers“ von Marie-François Firmin-Girard (€ 120.000 - € 140.000) Aufmerksamkeit. Zudem kann die ausschnittartig komponierte Szene badender Knaben in der Brandung von Max Liebermann  für den Preis von € 90.000 - € 110.000 erworben werden.  

Eine besonders erlesene Auswahl an Kunstobjekten birgt der Spezialbereich Moderne Kunst. Eines der Highlights darunter ist „Village au soleil jaune“ von Marc Chagall, das auf € 300.000 - € 350.000 taxiert wurde. Von Interesse ist auch eine abstrakte Komposition Emil Schumachers, die für € 80.000 – € 120.000 zum Verkauf steht. Ebenso kann das auf € 150.000 - € 180.000 geschätzte Blumenstilleben „Vase blue / boules de neige“ des französischen Künstlers Louis Valtat hervorgehoben werden. 

Von besonderem Reiz im Fachbereich Skulpturen ist eine bedeutende, museale Schnitzfigur der thronenden Madonna mit Kind des 15. Jahrhunderts, die für € 140.000 - € 160.000 offeriert wird. Ein weiteres interessantes Objekt ist eine große Kreuzigungsgruppe mit Maria und Johannes Evangelist in Elfenbein, die für € 130.000 - € 160.000 präsentiert wird.

Ein weiteres Highlight hat die Glas-Offerte zu bieten: Ein 104-teiliges „Maria Theresia“ Gläserservice der berühmten Wiener Hofmanufaktur Joseph Lobmeyr, das in dieser einmaligen Komplettheit sowie der kaum zu überbietenden Qualität in Gestaltung und Ausführung in Sammlungen wie im Handel sonst äußerst selten zu finden ist, wartet für einen Schätzpreisvon  € 60.000 - € 80.000 auf einen neuen Besitzer.

In der Abteilungen Uhren erregt ein weiteres außergewöhnliches Objekt Aufmerksamkeit: eine imposante, große, dekorativ geschnitzte Münchner Kommodenuhr des Münchner Hof-Uhrmachers Johann Martin Arzt, von der sich ein vergleichbares Werk im Bayerischen Nationalmuseum befindet und die hier für € 4.500 - € 5.000 versteigert wird.  Weiterhin stehen in der Kunsthandwerksofferte eine französische Golddose mit Damenbildnis (Schätzpreis € 10.000 - € 15.000), eine ovale Golddose mit Transluzid-Blauemail (Schätzpreis € 6.000 - € 8.000) sowie weitere Stücke einer Sammlung Golddosen des 18. und 19. Jahrhunderts mit Emailmalerei zum Verkauf.

Mit der umfangreichen und qualitätsvollen Sammlung von Konrad Apold aus Kempten präsentiert sich dieses Mal die Sparte Volkskunst. Zum Aufruf kommen unter anderem seltene Formglasflaschen des 17. Jahrhunderts, dekorative Emailgläser, Skulpturen, zahlreiche schmuckvolle Hinterglasbilder und Rosenkränze.

Die Sparte Hampel Living bereichert das Gesamtangebot erneut durch zahlreiche extravagante und dekorative Einrichtungsgegenstände mit Seltenheitswert.

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