Presse-Informationen

München, den 23. November 2010

Vorbericht zu den Auktionen am 3. und 4. Dezember 2010 bei Hampel Kunstauktionen München

In zwei Katalogen präsentiert Hampel Kunstauktionen in München die 1650 Objekte seiner Dezember-Auktionen 2010. Zum Aufruf kommen neben den gewohnten Fachbereichen eine Privatsammlung Skulpturen, eine Kunstsammlung aus Privatbesitz sowie eine Privatsammlung Kunstwerke aus Elfenbein.

Das Highlight in der Abteilung Möbel & Einrichtung ist eine bedeutende und in ihrer Werkausstattung höchst seltene Louis XV-Standuhr von Ferdinand Berthoud, die für € 280.000 - € 340.000 in der Offerte ist.  Weiterhin wird eine außergewöhnliche englische Demi Lune-Kommode des 19. Jahrhunderts mit Lederbesatz und feiner Bemalung für € 30.000 - € 35.000 angeboten.  

Von besonderem Reiz im Fachbereich Alte Meister ist das „Gesellschaft im Freien“ betitelte Gemälde in Öl auf Leinwand von Jean-Baptiste Pater, das auf € 120.000 - € 150.000 taxiert ist. Ferner wird ein dem „Meister mit dem Papagei“ zugeschriebenes Gemälde der Maria mit dem Kind in ferner Landschaft sitzend für € 65.000 - € 70.000 präsentiert. Zudem befindet sich ein signiertes Stilleben des flämischen Malers Jan Fyt zu einem Katalogpreis von € 80.000 – € 100.000 in der Altmeister-Sparte.     

Die Ansicht von Delft von Cornelis Springer wartet in der Sparte Gemälde des 19. und 20. Jahrhunderts auf einen neuen Eigentümer (Taxe: € 35.000 – € 38.000). Zum Verkauf steht weiterhin eine Arbeit mit dem Titel „Seerosenblüten und Margariten am Ufer“ der holländischen Malerin Geraldine Jacoba van de Sande Bakhuyzen, die für € 25.000 – € 28.000 im Katalog publiziert ist.   

Für die Auktion konnte außerdem eine Privatsammlung Skulpturen gewonnen werden, die zahlreiche Schnitzfiguren von Engeln, Madonnen, Heiligen sowie Corpus Christi des 16. – 19. Jahrhunderts zu höchst attraktiven Preisen beinhaltet. 

Die Kunstsammlung aus privater Provenienz umfasst zahlreiche Antiken, Bronzen, Steinskulpturen und Kunsthandwerk des 16. – 19. Jahrhunderts. Ein besonders erwähnenswertes und bedeutendes Stück dieser Sammlung stellt ein Porphyr-Weihwasserbecken des 11. Jahrhunderts dar, das auf € 55.000 - € 60.000 taxiert wurde.   

Zahlreiche höchst interessante und meisterliche Prachthumpen, Reliefs, Skulpturen und Prunkschalen aus Elfenbein sind Part der aus Privatbesitz stammenden Kollektion, die am 4. Dezember zum Aufruf kommt.  Besondere Erwähnung finden soll hier eine große, prächtige Elfenbein-Schauplatte des 19. Jahrhunderts mit reichen figürlichen Szenerien (Katalogpreis: € 180.000 – € 220.000).  

In der Abteilung russische Kunst konnte eine Privatsammlung Ikonen für die Versteigerung gewonnen werden. Zudem kommt das Gemälde mit dem Titel „Reiterzug heimehrender Kosaken“ von Frants Roubaud für € 45.000 – € 50.000 unter den Hammer. Großes Interesse von Sammlern russischer Kunst ist bei einem russischen Porzellanteller mit der Bodenmarke des Nikolaus II. zu erwarten, der auf einen sehr moderaten Preis von € 2.000 - € 3.000 geschätzt ist.   

Aus dem Fachbereich Asiatika können ein prächtiges japanisches Langschwert (Taxe: € 25.000 – € 28.000) sowie eine japanische Krieger-Rüstung des 19. Jahrhunderts (€ 7.500 – € 8.500) hervorgehoben werden. Von speziellem Reiz ist zudem eine Sammlung von japanischen Elfenbein-Okimonos, die mit Preisen zwischen € 6.000 - € 20.000 angesetzt wurden. Ein weiteres Los dieser Abteilung ist eine chinesische Kalebassen-Porzellanvase der Ming-Dynastie, die für € 4.000 – € 6.000 offeriert werden.  

Teil der großen Varia-Abteilung sind zahlreiche Fayencen, Dosen & Miniaturen, Porzellane, Miniaturen sowie Silberobjekte. Hierunter befindet sich eine in der Literatur aufgeführte, 164,5 m hohe und gestempelte Tiffany-Stehlampe für € 70.000 – € 90.000.

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