Presse-Informationen

München, den 13. März 2020

Pressevorbericht zu der Versteigerung am 2. und 3. April 2020 bei Hampel Fine Art Auctions München

Mit besonderem Verweis auf die verschiedenen Möglichkeiten des Bietens von zu Hause (schriftlich, telefonisch, online) wird das Münchner Auktionshaus Hampel seine diesjährige Frühjahrsauktion am 2. und 3. April abhalten. Auch dieses Mal hat eine Fülle an erlesenen Objekten Eingang in die insgesamt sechs Kataloge erhalten. Besonders stechen die Fachbereiche Gemälde Alte Meister, Impressionisten und klassische Moderne sowie Möbel hervor, in denen zahlreiche museale Stücke angeboten werden.

In Katalog 1 finden sich zahlreiche hochkarätige Objekte aus dem Fachbereich Möbel & Einrichtung. Äußerst exquisit sind ein Paar Pariser Louis XV-Kommoden in Eiche mit Rosenholz-, Amaranth-, Palisanderfurnier von Pierre-Harry Mewessen (Taxe: € 120.000 - € 150.000) sowie ein seltenes, Georges Jacob d. Ä. zugeschriebenes Paar Louis XVI-Torchèren (Taxe: € 80.000 - € 120.000). Aus der Hand David Roentgens und seiner Neuwieder Werkstatt um 1785 stammen zwei äußerst seltene und museale Spieltische, die für € 100.000 - € 150.000 angeboten werden. Von besonderem Reiz ist auch die um 1710 in der Pariser Ebenistenwerkstatt Gaudron gefertigte sog. „Commode mazarine au Jasmin“ in Eichenholz mit prachtvollen Blüten- und Bouqueteinlagen in verschiedenen Furnierhölzern sowie Jasminblüten in Beineinlagen (Taxe: € 60.000 - € 80.000). Ehemals aus der Sammlung Rothschild stammt eine prächtige „Commode à la Grècque“ im Transitionsstil, die um 1770 als Gemeinschaftsarbeit der Pariser Ebenisten André Louis Gilbert und Antoine Gosselin entstanden ist (Schätzpreis: € 90.000 - € 120.000). Weiterhin erwähnt sei ein Paar große, figürlich gestaltete Vestibülkandelaber in brüniertem Bronzeguss mit mitgegossener Signatur auf der Plinthe (Taxe: € 60.000 - € 80.000).

Darüber hinaus beinhaltet der erste Katalog die Sparte Kunsthandwerk, in der unter Anderem eine römische Marmorfigur der Göttin Flora in langem Peplos, die laut beiliegender Dokumentation auf das 1. – 2. Jahrhundert n. Chr. datiert werden kann und in der Literatur abgebildet ist, für € 60.000 - € 80.000 auf einen neuen Eigentümer wartet. Ein seltener Bronze-Torso eines Bodhisattvas wohl aus der Tang-Dynastie (618-907 n.Chr) findet sich für € 50.000 - € 80.000 in der Offerte. Zudem wird ein an die Antike angelehnter männlicher Torso in Marmor aus Italien wohl des 16./17. Jahrhunderts für € 50.000 - € 70.000 offeriert.

Aus dem Hause Cartier stehen in der Abteilung Juwelen signierte Double Hoop-Diamantohrclipse, besetzt mit Brillanten und Diamanten von zusammen ca. 8 ct (Schätzpreis: € 15.000 - € 20.000) und ein prächtiger Blütenring „Tremblant“ mit Brillanten von zusammen ca. 1,3 ct und pinken sowie blauen Saphiren und Smaragden von ca. 4 ct (Taxe: € 6.000 - € 10.000) zum Verkauf. Türkis-Brillantohrhänger mit feinen Türkiscabochons und Brillanten von zusammen ca. 7 ct von Van Cleef & Arpels wurden auf € 10.000 - € 20.000 taxiert.

Katalog 2 und 3 bergen eine umfangreiche Auswahl an hochkarätigen Altmeistergemälden. Dem flämischen Künstler David Ryckaert d.J. wird das in der Literatur publizierte Stillleben mit süßem Backwerk, Kastanien, Weingläsern, Austern und Brötchen in Öl auf Holz zugeschrieben (Taxe: € 250.000 - € 350.000). Von der Hand Jan van Kessels stammt die signierte Allegorie des Wassers in Öl auf Kupfer, die für € 40.000 - € 60.000 angeboten wird. Jan van Goyens signierte und 1655 datierte Flusslandschaft mit Segelboot in Öl auf Holz ist mit € 100.000 - € 150.000 in der Offerte zu finden. Nennenswert ist darüber hinaus der in Öl auf Holz gemalte „Große Blumenstrauß“ des Antwerpener Malers Jan Brueghel dem Jüngeren, der für € 90.000 - € 12.000 versteigert wird. Als bemerkenswerte Arbeiten der italienischen Malerei sollen folgende drei Gemälde Erwähnung finden: die ehemals im Metropolitan Museum New York befindliche und zahlreich publizierte „Madonna mit Kind und zwei Engeln“ in Tempera auf Goldgrund auf Holz von Pietro di Domenico (Schätzpreis: € 80.000 - € 100.000), ein großformatiges Gemäldepaar in Öl auf Leinwand mit Darstellung von Trauben und Blättern vom Meister der Acquavella-Stillleben (Taxe: € 240.000 - € 300.000) und Luca Giordanos Geburt Christi mit Anbetung der Hirten in Öl auf Leinwand mit beigegebener Expertise von Nicola Spinosa (€ 80.000 - € 100.000). Deutsche Malerei wird repräsentiert durch Johann Amadeus Wincks monogrammiertes und datiertes Gemäldepaar „Stillleben mit Früchten, Blumen, Schmetterlingen und Kürbis“ in Öl auf Leinwand (Schätzpreis: € 20.000 - € 40.000), Albrecht Dürers monogrammierter und um 1501 entstandener Kupferstich „Der Heilige Eustachius“ (Taxe: € 40.000 - € 50.000) und das Johann Heinrich Wilhelm Schönfeld zugeschriebene und „Pyrrhussieg bei der Schlacht bei Asculum“ betitelte Ölgemälde (Schätzpreis: € 30.000 - € 50.000).

Auch im Katalog 4 „Moderne Kunst“ sind zahlreiche Highlights enthalten. Der braun patinierte Bronzeguss eines Hirsches vom bedeutenden Lyoner Bildhauer François Pompon kommt für € 120.000 - € 180.000 zum Aufruf. Erwähnenswert ist auch Henri Rousseaus monogrammierte „Nature morte aus verres et aux faiences“ in Öl auf Holz für € 80.000 - € 120.000. Von besonderem Reiz sind im Weiteren das „Le pont suspendu de Triel sur Seine“ betitelte, signierte und 1915 datierte Ölgemälde von Gustave Loiseau (Taxe: € 150.000 - € 200.000), Gustave Courbets zur Aufnahme ins Werkverzeichnis befindliche „Source dans les rochers“ in Öl auf Leinwand mit Signatur des Künstlers (Schätzpreis: € 150.000 - € 200.000) sowie Auguste Herbins „Portrait of Madame Herbin“ aus dem Jahr 1912 mit begleitendem Echtheitszertifikat von Geneviève Claisse (Taxe: € 150.000 - € 250.000). Eine ausnehmend schöne Arbeit ist zudem das Gemälde mit dem Sujet „Knabe beim Genuss eines Pfirsichs“ in Öl auf Leinwand mit Signatur und Datierung von 1886 aus der Hand des in Italien tätigen Künstlers Eugen Alfons von Blaas (Taxe: € 100.000 - € 150.000). Von Eugène Boudin steht das in der Literatur publizierte Hafengemälde, betitelt „Brest bateaux dans la rade“ in Öl auf Leinwand mit rechts unten Signatur und Ortsbezeichnung zum Verkauf (Taxe: € 80.000 - € 100.000).

Eine prächtige und überaus dekorative Sammlung von 619 Büchern des 16. - 18. Jahrhunderts mit vergoldeten Wappen von Persönlichkeiten wie König Ludwig V und seiner Frau, findet sich für € 120.000- € 160.000 im Katalog 5.

Die Sparte „Hampel Living“ im Katalog 6 enthält dekorative Objekte und Einrichtungsgegenstände aus den verschiedensten Sparten. Darunter sind ein Paar chinesische Famille Rose-Vasen des 20. Jahrhunderts mit umlaufend figürlichem und ornamentalem Dekor (Schätzpreis: € 10.000 - € 12.000), ein dekoratives, sechsteiliges Wiener Mokkaporzellanservice des 18. Jahrhunderts (Taxe: € 8.000 - € 12.000) und das „Decretum Gratiani“, ein aus dem 15. Jahrhundert stammender großformatiger Band des bereits um 1140 vom Kamaldulensermönches Gratian verfassten Hauptwerkes (Taxe: € 7.000 - € 9.000).

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