Presse-Informationen

München, den 8. Oktober 2014

Nachbericht zu der Auktion am 25. und 26. September 2014

Eine erfolgreiche Herbstauktion kann das Auktionshaus Hampel vermelden. Bei seiner diesjährigen Versteigerung am 25./ 26. September wurde eine Vielzahl an Höchstzuschlägen in den wichtigsten Fachbereichen des Hauses erzielt.

In der Sparte Möbel und Einrichtung wurde ein Boudin gestempeltes, kleines Louis XV-Schreib- und Toiletttischchen für € 28.000 verkauft (Lot 54). Für € 35.000 wechselte eine prächtige Louis XV-Kassette von André-Charles Boulle (Lot 72) seinen Besitzer. Das unter Lot 87 angebotene, David Roentgen zugeschriebene Tischchen ging für € 63.000 in neue Hände. Ein Privatsammler aus dem Inland erstand das Paar bedeutende Marcolini-Tafelaufsätze in Schwanenform (Lot 182) für € 76.000.

Im Fachbereich Skulpturen und Kunsthandwerk war einem belgischen Händler die Steinfigur einer gotischen Madonna mit Kind (Lot 227) € 63.000 wert. Stark beboten wurde auch die Giusto Le Court zugeschriebene Büste einer der drei Parzen (Lot 250), die letztlich für € 109.000 veräußert wurde.

Herausragende Preise lieferte auch dieses Mal wieder der gewohnt umsatzstarke Fachbereich Altmeister-Gemälde. Hier wurde das Girolamo del Pacchia zugeschriebene Gemälde „Madonna mit Kind und den Heiligen Johannes und Franziskus“ (Lot 635) für € 179.000 an einen italienischen Privatmann verkauft. Mit € 152.000 konnte das „Der Trinker auf dem Ei“ betitelte Gemälde von Pieter Brueghel d.J. weit über seiner Schätzung versteigert werden (Lot 642). € 444.000 brachte darüber hinaus das Stilleben mit Früchten, Muscheln und sitzendem Affen von Balthasar van der Ast (Lot 648). Erwähnenswert ist weiterhin ein Insektenbild von Jan van Kessel d.J. (Lot 647), das für € 63.000 von einem russischen Sammler ersteigert wurde. Für das unter Nummer 710 katalogisierte Ruinencapricco von Giovanni Paolo Panini gab ein italienischer Telefonbieter € 152.000 aus. Ein Gemäldepaar mit Darstellung von Kampfszenen von der Hand Gaspare Dizianis übertraf seine Schätzung leicht und wurde für € 56.000 von einem Luxemburger Händler gekauft (Lot 709).

Äußerst erfreuliche Preise konnten auch für die Abteilung moderne Kunst verbucht werden. Über € 413.000 kann sich der Einlieferer des Gemäldes „nostalgie de l’au dela – un spiraloid“ von Friedensreich Hundertwasser (Lot 881) freuen. Um das „Fischerstechen in Sète“ von Albert Marquet (Lot 858) stritten sich zwei englische Telefonbieter; der Verkaufspreis für dieses Gemälde betrug letztlich € 66.000. Unter Vorbehalt für € 96.000 erfolgte der Verkauf des Ölgemäldes „La maison du docteur Blanche“ von Maurice Utrillo (Lot 860). Etwas hinter seiner Schätzung blieb das kleinformatige Gemälde „Pfleghof mit Wildem Kaiser“ von Alfons Walde (Lot 863), das ein Schweizer Privatsammler für € 52.000 erwarb.

 

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