Auktion Gemälde Alte Meister Teil II
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Anthonius van Dyck,
1599 Antwerpen – 1641 London,
Kreis/ Nachfolge des
DER PROPHET JEREMIAS HÖRT DEN POSAUNENSCHALL Öl auf Leinwand.
118 x 97 cm.
Katalogpreis € 10.000 - 15.000
Katalogpreis€ 10.000 - 15.000
$ 10,500 - 15,750
£ 8,000 - 12,000
元 76,400 - 114,600
₽ 1,102,600 - 1,653,900
Das Gemälde, großformatig angelegt, zeigt eine bärtige bejahrte Gestalt mit entblößtem magerem Oberkörper, nach rechts an einem Tisch sitzend. Vor ihm Bücher, Schriftstücke sowie ein Schädel. In der Hand hält er eine Schreibfeder, seine Linke ist auf ein großes Buch gelegt. Sein Blick ist nach rechts oben, den sich lichtenden Wolken entgegengerichtet, aus denen eine Posaune ins Bild hereinragt.
Die stilistische und darstellungsinhaltliche Nähe zu der bekannten Gruppe von Bildern des Anthonius van Dyck, die den Heiligen Hieronymus darstellen, ist offensichtlich. Dies mag auch zu einer Interpretation des Dargestellten als diesen Kirchenlehrer geführt haben. Vergleichbar mit den genannten Werken ist vor allem die rotfarbige Manteltuchkleidung. Aber auch die Wahl eines alten, mageren und bärtigen Modells spräche für diese Darstellung. Jedoch ist das Motiv der Posaune keineswegs mit der Ikonographie des Hieronymus in Einklang zu bringen. Vielmehr muss es sich um die Darstellung des Propheten Jeremias handeln, gemäß des Bibeltextes mit der prophetischen Klage um den Untergang Jerusalems, wonach es heißt „[...] habe keine Ruhe; denn meine Seele hört der Posaunen Hall und eine Feldschlacht und einen Mordschrei über den andern; denn das ganze Land wird verheert, plötzlich werden meine Hütten und meine Gezelte verstört.“ (Jer. Kap. 4/19-20).
Offensichtlich hat der Maler die Hieronymus-Darstellungen als motivische Vorbilder für das vorliegende Werk übernommen. Dem Text der Prophetie entspricht demnach auch die Dramatik, die der Maler in den dunklen Wolkenhintergrund eingesetzt hat. A.R. (1240351) (11)
Anthony van Dyck,
1599 Antwerp – 1641 London, circle/ follower of
THE PROPHET JEREMIAH Oil on canvas.
118 x 97 cm.
Dieses Objekt wurde mit dem Datenbestand des Art Loss Registers individuell abgeglichen und ist dort weder als gestohlen, noch als vermisst registriert.
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