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Donnerstag, 11. Dezember 2014

Auktion Gemälde 16. - 18. Jahrhundert

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Meister von San Martino a Mensola, italienischer Maler, tätig um 1400 in der Toskana
Detailabbildung: Meister von San Martino a Mensola, italienischer Maler, tätig um 1400 in der Toskana
Detailabbildung: Meister von San Martino a Mensola, italienischer Maler, tätig um 1400 in der Toskana
Detailabbildung: Meister von San Martino a Mensola, italienischer Maler, tätig um 1400 in der Toskana
Detailabbildung: Meister von San Martino a Mensola, italienischer Maler, tätig um 1400 in der Toskana
Detailabbildung: Meister von San Martino a Mensola, italienischer Maler, tätig um 1400 in der Toskana
Detailabbildung: Meister von San Martino a Mensola, italienischer Maler, tätig um 1400 in der Toskana
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Detailabbildung: Meister von San Martino a Mensola, italienischer Maler, tätig um 1400 in der Toskana

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Meister von San Martino a Mensola,
italienischer Maler, tätig um 1400 in der Toskana

Der Meister erhielt seinen Notnamen nach dem Hochaltarbild in der Kirche San Martino oberhalb von Ponte a Mensola, einem Ort bei Settignano, nordöstlich von Florenz. Das 1391 entstandene Altarbild zeigt eine Madonna mit Kind. Dem Meister werden in der Kunstwissenschaft noch einige weitere Tafelbilder zugeordnet. Möglicherweise besteht eine Beziehung zwischen ihm und dem florentinischen Maler Giovanni Bonsi, der nach 1350 aktiv war. Möglicherweise dessen Schüler.MARIA MIT DEM KIND UND DEM HEILIGEN JOHANNES BAPTIST SOWIE EINEM KIRCHENHEILIGEN MIT BUCHTempera und Goldgrund auf Holz.
94 x 57,5 cm.
Rahmenmaß: 119,5 x 62 cm.

Durch beiliegende Expertise von Mina Gregori, Florenz, dem Maler zugewiesen.

Maria in dunklem Mantel ganzfigurig wiedergegeben, sie hält über ihrer linken Hüfte das Jesuskind, das den Arm um den Nacken der Maria legt, das linke Händchen ergreift den Saum des dunkelrot wiedergegebenen Kleides. Der Blick des Kindes gilt der Mutter, während diese in nachdenklicher Kontemplation wiedergegeben ist. Die zarte rechte Frauenhand hält das durchsichtige Schleiertuch, mit dem das Knäblein bekleidet ist. Links ist die nach rechts stehende Figur des Heiligen Johannes Baptist zu sehen, zu erkennen an dem Kreuzstab, dem Attribut sowie mit dem Zeigefingerverweis auf das Jesuskind, gemäß des Herannahens Christi. Das hellbraune Haar ist leicht zottelig zum Rücken herabgeführt, weiterhin trägt der Heilige einen rosafarbenen Mantel mit goldfarbenem Innenfutter. Ihm gegenüber ein Kirchenheiliger in langem, rotem Mantel, bärtig wiedergegeben, mit geöffnetem Buch. Einige Zeilen der Schriftzüge zu erkennen, altersbedingt jedoch teilweise berieben. Die Haltung seiner rechten Hand zeigt den Doziergestus, wodurch er als Kirchenlehrer zu erkennen ist. Im oberen Drittel hinterfängt ein Goldgrund die Figuren, die Scheibennimben ornamental punziert. Im unteren Teil des Bildes ein rotes Paviment mit leicht punzierter, gotischer Fliesenmusterung mit Vierpassformen und Blütenrosetten. Im oberen Teil spitzbogig, das Gemälde durch spitzbogige Innenrahmung abgesetzt, der weiter hochziehende Spitzbogen der originalen Holzplatte zugehörig, die verso stark wurmstichig erscheint, an der Vorderseite jedoch mit einem eingelegten Goldbrokatstoff abgedeckt ist. Auch im Rahmenunterrand stoffbelegte Querbordüre in der Kassettenvertiefung. (960341)

Katalogpreis € 130.000 - 150.000 Katalogpreis€ 130.000 - 150.000  $ 144,300 - 166,500
£ 109,200 - 126,000
元 1,015,300 - 1,171,500
₽ 9,189,700 - 10,603,500

 

Master of San Martino a Mensola,
active in Tuscany around 1400
Tempera on gold background on panel.

Expert's report Mina Gregori, Florence.

Dieses Objekt wurde mit dem Datenbestand des Art Loss Registers individuell abgeglichen und ist dort weder als gestohlen, noch als vermisst registriert.