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Donnerstag, 12. April 2018

Gemälde 15. - 18. Jahrhundert

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Jacopo Amigoni, 1682 Venedig oder Neapel – 1752 Madrid,
Detailabbildung: Jacopo Amigoni, 1682 Venedig oder Neapel – 1752 Madrid,

1289
Jacopo Amigoni,
1682 Venedig oder Neapel – 1752 Madrid,

Laut beiligendem Gutachten diesem Künstler zug. DIE JAGDGÖTTIN DIANA IN LANDSCHAFT Öl auf Leinwand.
74 x 56 cm.
In altem Rahmen mit hoher geschnitzer Bekrönung in Form von C-bogigen Voluten und dazwischenstehendem Mädchenkopf.

Katalogpreis € 20.000 - 25.000 Katalogpreis€ 20.000 - 25.000  $ 22,400 - 28,000
£ 18,000 - 22,500
元 159,200 - 199,000
₽ 1,785,200 - 2,231,500

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Dem Gemälde ist eine Expertise von Prof. Dr. Eduard A. Safarik, Rom, vom 24. März 2010 beigegeben. Das Gutachten nennt einige Vergleichsbeispiele, die in Rodolfo Pallucchini, La pittura nel Veneto. Il Settecento. Band 1, Mailand 1995, aufgeführt werden, wie etwa das Portrait des Sängers Carlo Broschi, genannt Farinelli.

Das hochformatige Gemälde zeigt die antike Jagdgöttin frontal dem Betrachter gegenüber in lockerer Haltung auf einem Felsblock sitzend in rosafarbenem Kleid mit darüber gelegtem und über die Schulter geschwungenem blauem Mantel, der nach links über den Felsen weiterzieht. Die lockere Sitzhaltung - ganz dem neuen Geist des Rokoko verpflichtet - zeigt die Göttin leicht zurückgelehnt, das linke Bein angezogen, den rechten Arm auf den Felssockel gelegt. In der Hand hält sie einen Pfeil. Ihre linke Hand weist nach rechts hinten auf die Szenerie im Hintergrund, in der die Jagdszene des Aktäon gezeigt wird, der einen Hirsch verfolgt, in den der Jäger letztlich der Sage gemäß verwandelt wird. Ihr Gesicht ist stolz wiedergegeben, geradeaus auf den Betrachter blickend. Das weiße Haar entsprechend der gepuderten Haarmode der Zeit mittelgescheitelt, darüber ein Monddiadem. Der Maler hat die weibliche Sagengestalt in höchst fraulichem Stolz wiedergegeben. Die Landschaft gemäß dem Malstil der Zeit in lichten Farben mit hellem Firmament. Die linke Bildzone verschattet durch hochziehende Bäume. Links unten ein Jagdhündchen. Möglicherweise handelt es sich hier um das Portrait einer höfischen Dame als Jagdgöttin.

Literatur:
Vgl. Elaine Claye, Group of portait drawings by Jacopo Amigoni, in: Master drawings XII/ I, 1974.

Anmerkung:
Das Thema geht zurück auf die antike Schilderung durch Ovid (Metamorphosen III, 138-253), wonach der Jäger Aktäon, der die Jagdgöttin unerlaubt beim Baden beobachtet hatte, zur Strafe dafür von ihr in einen Hirsch verwandelt wurde. (1131691) (10)


Jacopo Amigoni,
1682 Venice or Naples - 1752 Madrid
Attribution according to the enclosed expert's report.

LANDSCAPE WITH THE HUNTING GODDESS DIANA

Oil on canvas.
74 x 56 cm.
In old c-shaped frame surmounted with a carved head of a girl and flanked by tall c-shaped volutes.

An expert's report by Prof Dr Eduard A. Safarik, Rome, dated 24 March 2010 is enclosed. The expert's report mentions comparable examples listed in R. Pallucchini, La pittura nel Veneto. Il Settecento, vol. 1, Milan 1995, such as Portrait of the singer Carlo Broschi, also known as Farinelli.

Literature:
Compare E. Claye, Group of portait drawings by Jacopo Amigoni in: "Master drawings" XII/ I, 1974.

Dieses Objekt wurde mit dem Datenbestand des Art Loss Registers individuell abgeglichen und ist dort weder als gestohlen, noch als vermisst registriert.

 

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