X

INFORMATION WE COLLECT

FUNCTIONAL COOKIES

These are technically necessary cookies, which enable us to improve the functionality of our website and to save your privacy setting for your next visit.

OPTIONAL COOKIES

We use the services of Google Analytics and Google Adwords Conversion Tracking to improve the performance of our website constantly. We collect pseudonomized data only and use cookies for this reason. You can find more information in our Privacy Policy.

Saturday, 29 March 2003

Auction March Auction Part II.

» reset

Museales Trinkspiel

2131
Museales Trinkspiel

Ein Trinkgerät des Meisters Hans Stilkindt aus Münster, Westfalen, um 1640. Ungewöhnlicher, feuervergoldter Silberpokal, der als Hauptmerkmale eine Kuppa und einen mit ihr durch Spangen verbundenen Becher mit einer langen Ausflussrinne und einem darauf aufsitzenden Mühlengebäude aufweist. Dieser Pokal nimmt eine beachtenswerte Sonderstellung in der Geschichte der Trinkgefäße der deutschen Goldschmiedekunst des 17.Jhdt. ein. Dieser Pokal wurde ausführlich beschrieben von Alex Schollmeier in dem Werk: Westfalen und Italien- eine Festschrift für Karl Noehlis im Michael Imhof-Verlag, Petersberg. Über diesen Pokal ist eine Abhandlung geschrieben auf Seite 105, die original dieses Trinkgefäß beschreibt und Vergleiche zu bekannten, ähnlichen Stücken anstellt. Ein eigenes Kapitel allein dient der Erklärung der Funktion dieser Pokale mit einer Wassermühle. Das Buch ist diesem Objekt beigegeben und liegt zur Besichtigung der Auktion aus. Der Pokal steht auf drei geflügelten weiblichen Halbfiguren. Die Rinne weist ein U-förmiges Profil auf und ist mit buckelförmigen Ornamenten versehen, die Wellen andeuten. Innerhalb der Rinne ist ein separat gearbeiteter plastisch ausgearbeiteter Frosch befestigt. Das Mühlengebäude besteht aus vier freistehenden Säulen, die von einem Satteldach überfangen werden. Im Inneren der vier Säulen ist ein unterschlächtiges Mühlrad befestigt, das durch Flüssigkeit, die durch eine U-förmige Öffnung vom Becher in die Rinne abfließen kann, angetrieben wird. Der untere Becher weist Godronnierungen auf, der obere Pokal Treibarbeiten mit Festons, Ranken, Voluten und Fruchtdekor. Dieser Goldschmiedepokal von Hans Stilkindt stellt eine der herausragenden Werke nicht nur der Münsterischen Goldschmiedekunst zwischen Spätrenaissance und Barock dar, sondern darf sicherlich auch als Besonderes des deutschen Trinkgeräts dieser Zeit gelten. Silber, feuervergoldet. H.: 25,5 cm. L.: 27 cm. 560 g. Münster, um 1640. Anmerkung: Eine Spektralanalyse von Prof. Dr. Richter, Stuttgart, liegt vor. Literatur: siehe die Ausführungen obiger Beschreibung. (442731)

Catalogue price € 90.000 - 110.000 Catalogue price€ 90.000 - 110.000  $ 99,900 - 122,100
£ 75,600 - 92,400
元 702,900 - 859,100
₽ 6,362,100 - 7,775,900

 

This object has been individually compared to the information in the Art Loss Register data bank and is not registered there as stolen or missing.