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Friday, 23 September 2005

Old Master Paintings

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Josse de Momper der Jüngere

164
Josse de Momper der Jüngere

1564 - 1635, Antwerpen und
Pieter Snayers, 1591 - 1666 Antwerpen
ÜBERFALL IN EINER FELSLANDSCHAFT

Catalogue price € 50.000 - 60.000 Catalogue price€ 50.000 - 60.000  $ 54,500 - 65,400
£ 44,000 - 52,800
元 388,500 - 466,200
₽ 4,239,000 - 5,086,800

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55 x 84,5 cm. Öl/Holz.
Gerahmt.

Das Gemälde fängt den Moment eines Überfalls ein. In einer beidseitig mit Bäumen bewachsenen Felsschlucht werden Reisende von Räubern überfallen. Die Überfallsszene spielt sich in der Mitte des Vordergrundes ab. Ein gesatteltes, reiterloses Pferd überspringt einen am Boden liegenden Mann. Rechts daneben wird ein weiterer Reisender von einem Räuber zu Boden geworfen und durch diesen mit einem Dolch bedroht. Zwischen diesen beiden Szenen wird ein anderer Reisender von einem Räuber mit einem Speer verfolgt. Während am linken Bildrand einer der Reisenden zu fliehen versucht, halten sich am rechten Bildrand Räuber mit Gewehren hinter einem aus mehreren Stümpfen bestehenden, abgestorbenen Baum versteckt. Der in der gesamten Bildbreite anlaufende Weg verjüngt sich nach links unter zwei Felsbögen hindurch. An dessen Ende sind nochmals schemenhaft drei Personen in Halbfigur zu erkennen. Im linken Teil des oberen Bildfeldes wird der Blick frei auf einen bewölkten Himmel.













Gutachten:
Dem Gemälde ist ein Gutachten von Dr. Klaus Ertz von 1992 beigegeben.

Werkverzeichnis:
Dr. Ertz plant in einem für die Zukunft geplanten Addendum zu dem Werkverzeichnis der Gemälde Josse de Mompers des Jüngeren von 1986, das obige Gemälde als eigenhändige Arbeit der beiden Flamen Pieter Snayers und Josse de Momper - entstanden gegen Ende der 20er Jahre des 17. Jahrhunderts - aufzunehmen und abzubilden.

Anmerkung:
Während die Figuren von Pieter Snayers stammen ist die Landschaft von Josse de Momper dem Jüngeren gemalt worden.

Ausstellung:
N.V. Kunsthandel P. de Boer, Amsterdam, Dezember 1930 - Januar 1931, Nr. 19.
(5908012)

This object has been individually compared to the information in the Art Loss Register data bank and is not registered there as stolen or missing.

 

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