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Detailabbildung: Giorgio de Chirico, 1888 Volos – 1978 Rom

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Giorgio de Chirico, 1888 Volos – 1978 Rom

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Giorgio de Chirico,
1888 Volos – 1978 Rom

IL TROVATORE Öl auf Leinwand.
80 x 60 cm.
Links unten signiert. Verso Authentifizierung und Stempel der Galleria La Barcaccia.

Katalogpreis € 500.000 - 700.000 Katalogpreis€ 500.000 - 700.000  $ 520,000 - 728,000
£ 450,000 - 630,000
元 3,495,000 - 4,893,000
₽ 27,150,000 - 38,010,000

Beigegeben eine Bestätigung der Fondazione Giorgio e Isa de Chirico vom 15. Januar 2001, signiert von Prof. Paolo Picozza, mit der Archivnummer 0005/01/01 OT. Außerdem eine Bestätigung von Maurizio Fagiolo dell'Arco vom 1. Februar 2001.

Die Figur des Trovatore gehört zu den bedeutendsten und bekanntesten Bilderfindungen von Giorgio de Chirico. In ihr verkörpert sich der Künstler selbst als melancholischer Dichter in einer rätselhaften Welt. Die gesichtslose Figur ist komponiert aus unterschiedlichen Elementen wie geometrischen keulenartigen Formen und durchbrochenen polygonalen Scheiben. Dunkle durchbrochene Linien ziehen sich über Gesicht und Beine und Formen auf Lungenflügeln und auf Höhe des Herzens kleine Wirbel. Neben der im Zentrum stolz und aufrecht stehenden Figur wirft eine zweite Person ihren Schatten links in das Bild. Ihre Identität bleibt unklar. Der weite ansonsten leere Platz wird links von einem klassisch italienischen Gebäude begrenzt. Im Dämmerhorizont des rechten Hintergrundes erhebt sich ein Turm mit einzelnem Fenster. Diese Unterordnung der Umgebung und die weite Leere verleiht dem „Trovatore“ Monumentalität. Seit den 1910er Jahren hat sich de Chirico immer wieder mit diesem Bildthema auseinandergesetzt. Beeinflusst wurde er hierbei durch das Theaterstück „Les chants de la mi-mort“ seines Bruders Alberto Savinio, das im Sommer 1914 in Guillaume Apollinaires Magazin „Les soirées de Pari“ veröffentlicht wurde. Der Protagonist des Stücks ist ein Mann ohne Stimme oder Augen. De Chirico selbst bestätigte, dass er sich für den Trovatore durch das Drama beeinflussen ließ. Das Bildthema beschäftigte de Chirico im Laufe seiner Karriere immer wieder, so ist die vorliegende Arbeit in der zweiten Hälfte der 1950er Jahre entstanden.

Provenienz:
Galleria La Barcaccia, Rom.
Ehemals Privatsammlung, USA.

Ausstellung:
Morton Art Gallery, West Palm Beach, Florida, USA. (1041161) (12)


Giorgio de Chirico,
1888 Volos – 1978 Rome

IL TROVATORE [THE TROUBADOUR]

Oil on canvas.
80 x 60 cm.
Signed lower left. Authenticated and stamped by the Galleria La Barcaccia on the reverse.

Accompanied by an authentication document from the Fondazione Giorgio e Isa de Chirico dated 15 January 2001 and signed by Professor Paolo Picozza, with archive no. 0005/01/01 OT. Furthermore a confirmation document by Maurizio Fagiolo dell'Arco from 1 February 2001 is enclosed.

The trovatore figure is one of de Chirico's most famous pictorial inventions. It represents the artist himself as a melancholic poet in a mysterious world. The faceless figure is composed of different elements such as geometric or club-shaped forms and open-work polygonal discs. Dark, broken lines run across his face and legs, swirling over his body where the lungs and heart are located. Apart from this figure, standing erect and proud at the centre of the composition, the shadow of a second person is visible on the left but their identity remains unknown. The wide and otherwise deserted square is bordered on the left by a classical Italian building. In the background to the right is a twilit horizon and a tower with a few windows. The subordination of the simplified surroundings and the feeling of emptiness in the composition lend Il Trovatore a sense of monumentality. De Chirico explored this subject repeatedly since the 1910s. He was inspired by his brother Alberto Savinio's play Les chants de la mi-mort, which was published in the summer of 1914 in Guillaume Apollinaire's magazine Les soirées de Paris. The main protagonist is a man without a voice or eyes and de Chirico himself confirmed the influence this play had on his Trovatore. The present work was executed in the second half of the 1950s.

Provenance:
Galleria La Barcaccia, Rome.
Formerly private collection, USA.

Exhibition:
Morton Art Gallery, West Palm Beach, Florida, USA.


© VG Bild-Kunst, Bonn 2020

Dieses Objekt wurde mit dem Datenbestand des Art Loss Registers individuell abgeglichen und ist dort weder als gestohlen, noch als vermisst registriert.

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