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Augustin Pajou, 1730 Paris – 1809 ebenda

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Augustin Pajou, 1730 Paris – 1809 ebenda
Detailabbildung: Augustin Pajou, 1730 Paris – 1809 ebenda
Detailabbildung: Augustin Pajou, 1730 Paris – 1809 ebenda
Detailabbildung: Augustin Pajou, 1730 Paris – 1809 ebenda
Detailabbildung: Augustin Pajou, 1730 Paris – 1809 ebenda
Detailabbildung: Augustin Pajou, 1730 Paris – 1809 ebenda
Detailabbildung: Augustin Pajou, 1730 Paris – 1809 ebenda
Augustin Pajou, 1730 Paris – 1809 ebenda

71
Augustin Pajou,
1730 Paris – 1809 ebenda

GROSSE TERRAKOTTABÜSTE, MADAME VIGÉE-LEBRUNBronze, dunkelbraun patiniert.
Höhe der Büste 58 cm.
Gesamthöhe mit rundem Marmorsockel 72 cm.
An der Rückseite in den noch nassen Ton eingeritzte und mitgebrannte Signatur „Pajou f. 1783“.

Katalogpreis € 35.000 - 45.000 Katalogpreis€ 35.000 - 45.000  $ 37,450 - 48,150
£ 28,000 - 36,000
元 271,600 - 349,200
₽ 3,272,150 - 4,207,050

Pajou zählte zu den bedeutendsten französischen Bildhauern seiner Zeit und demgemäß auch zu den häufig vom Hof beauftragten Porträtisten für Büsten. Bereits 14-jährig wurde er Schüler des Jean-Baptist Lemoyne, mit 18 Jahren errang er den 1. Preis des Prix de Rome an der Academie Royal, was ihm Studienaufenthalte in Italien ermöglichte. Sein Können verschaffte ihm schnell Ansehen bei Hofe und das Wohlwollen des französischen Königs Louis XV sowie der Madame du Barry, deren Büsten sich heute im Louvre sowie im Museum of Fine Arts in Boston befinden. Neben weiteren Büsten von Persönlichkeiten höchsten Ranges am Hof entstanden etwa auch die von Marie-Antoinette und des Dauphin von 1781 (Museum Brüssel).
Neben diesen Porträtaufträgen wurde Pajou auch an der Ausgestaltung öffentlicher Gebäude beauftragt, wie der Oper in Versailles, dem Palais Royal oder dem Palais de Justice. Während der Revolutionsjahre zog er sich nach Montpellier zurück, wurde jedoch von Napoleon erneut beauftragt.
Die Büste ist in Lebensgröße gearbeitet, gebrannt in rötlichem Ton. Die Anschnitte der Schultern vom Kleid bedeckt, das anmutige Gesicht nach links gerichtet, mit intelligentem, aber uneitlem Ausdruck. Das Haar fällt in Locken zur Schulter herab.
Eine Identifizierung lag hier bislang nicht vor. Der Vergleich mit einer weiteren, in den Kunsthandel gelangten Büste (H. 63 cm), als „Madame Vigée-Lebrun“ bezeichnet, liegt jedoch aufgrund der überzeugenden Ähnlichkeit nahe, dass es sich auch hier um das Bildnis dieser berühmten Künstlerin handelt.
Louise-Élisabeth Vigée-Lebrun (1755 Paris - 1842) zählt ebenso zu den bedeutenden Künstlerpersönlichkeiten ihrer Zeit. Als Malerin und Schülerin von Claude Joseph Vernet, hatte auch sie enge Beziehungen zum Hof, war sie doch auch Gattin eines Nachkommen von Charles Lebrun, der die bedeutende Rolle als Maler in Paris und Versailles am Hof Ludwigs XIV. einnahm. Sie wurde trotz Intrigen aufgrund der Förderung des Königs in die Königliche Akademie der Malerei und Bildhauerei aufgenommen und schuf danach zahlreiche Porträts der Hofgesellschaft.
Damit war sie, wenngleich zwanzig Jahre jünger als Pajou, gewissermaßen Künstlerkollegin. Dies erklärt, dass sie wohl aus dieser Begegnung von Pajou in Lebensgröße porträtiert wurde. Die Ähnlichkeit mit der oben genannten kleineren Tonbüste bezieht sich auf einige Übereinstimmungen, wie die Haarlocken, vor allem das Gesicht; jedoch ist die Draperie des Kleides völlig anders gestaltet; anstelle des dortigen schrägen Bandes, das über dem Oberkörper in Art einer jugendlich-antiken Mode eng anliegt, ist hier der Spitzensaum der Bluse gezeigt, was darauf schließen lässt, dass die vier vorliegende Büste etwas später entstand. Gemäß der Datierung ist die Malerin hier im Alter von 28 Jahren gezeigt. A.R. (1370629) (11)




Augustin Pajou,

1730 Paris – 1809

LARGE TERRACOTTA BUST, MADAME VIGÉE-LEBRUN

Height of bust: 58 cm.
Total height incl. round marble base: 72 cm.
Signature scratched and fired in still wet clay on the back “Pajou f. 1783”.

Pajou was one of the most important French sculptors of his time and therefore, also one of the portraitists commissioned by the royal court to create busts.

Dieses Objekt wurde mit dem Datenbestand des Art Loss Registers individuell abgeglichen und ist dort weder als gestohlen, noch als vermisst registriert.

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