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Thursday, 28 March 2019

Old Master Paintings

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Simon Marmion, um 1420/25 vermutlich Amiens – 1489 Valenciennes
Detailabbildung: Simon Marmion, um 1420/25 vermutlich Amiens – 1489 Valenciennes
Detailabbildung: Simon Marmion, um 1420/25 vermutlich Amiens – 1489 Valenciennes
Detailabbildung: Simon Marmion, um 1420/25 vermutlich Amiens – 1489 Valenciennes
Detailabbildung: Simon Marmion, um 1420/25 vermutlich Amiens – 1489 Valenciennes
Detailabbildung: Simon Marmion, um 1420/25 vermutlich Amiens – 1489 Valenciennes
Detailabbildung: Simon Marmion, um 1420/25 vermutlich Amiens – 1489 Valenciennes
Detailabbildung: Simon Marmion, um 1420/25 vermutlich Amiens – 1489 Valenciennes
Detailabbildung: Simon Marmion, um 1420/25 vermutlich Amiens – 1489 Valenciennes
Detailabbildung: Simon Marmion, um 1420/25 vermutlich Amiens – 1489 Valenciennes
Detailabbildung: Simon Marmion, um 1420/25 vermutlich Amiens – 1489 Valenciennes
Detailabbildung: Simon Marmion, um 1420/25 vermutlich Amiens – 1489 Valenciennes

1004
Simon Marmion,
um 1420/25 vermutlich Amiens – 1489 Valenciennes

MARIA LACTANS Öl auf Eichenholz. Parkettiert.
Innenmaß: 44,5 x 31 cm.
Außenmaß: 58 x 46 cm.
Verso maschinengeschriebener Aufkleber „Musée du Louvre MNR 853/ ecole flamande 15 es.“. Inventarzettel mit maschinenschriftlicher Nummer „853“ und Titelbezeichnung.
Originalrahmen, rot gefasst, Innenleiste gekehlt, am Unterrand Wasserschlagleiste, in der Rahmenkehle Vergoldung und Blumenmalerei.

Catalogue price€ 30.000 - 50.000 Catalogue price € 30.000 - 50.000  $ 34,200 - 56,999
£ 26,700 - 44,500
元 233,100 - 388,500
₽ 2,270,100 - 3,783,500

 

Beigegeben ausführlich technische Untersuchungsdokumentation von Prof. Dr. Manfred Schreiner, Wien, Februar 2018, zeitliche Einordnung zwischen 14. und 16. Jahrhundert.

Das Halbbildnis der Maria mit dem Kind in kompositorischem Dreiecksaufbau, in einer gemalten Baldachinarchitektur eingebracht, die Säulen Schwarzmarmor, Basenkapitelle und Gewölbe vergoldet mit Schwarzeinzeichnungen. Die Mutter hält das Kind mit beiden Armen auf einem weißen Tuch an die Brust, über dem dunkel türkis-blauen Mantel ein rotes Manteltuch, am Saum bestickt. Die Rotfarbe des Tuches wechselt von Zartrot, lichtbeschienen links, zu einem dunkleren Rotton an der rechten Seite. Das Manteltuch hinterfängt das Haupt der Maria, das Gesicht gerahmt von braunem gewelltem Haar mit goldglänzenden Höhungen. Ein weißer durchsichtiger Schleier zieht über den Hals hinweg. Von hoher künstlerischer Qualität, die fein gemalten Inkarnatpartien, insbesondere das anmutige Gesicht mit geschlossenen vollen Lippen und gesenktem, auf das Kind gerichtetem Blick, bei hoher Stirn. Das Kind nimmt den Blickkontakt auf, das Mündchen in ähnlicher Weise mit betonter Unterlippe, der Blick des Kindes verträumt. Die rechte Hand hat das Kind an die Brust der Mutter gelegt, die Linke ausgestreckt. Die Beine überkreuzt, als Symbol der Herrscherwürde zu verstehen. Am Unterrand der Sockelbasis der Säulenstellungen mit darauf liegendem grünem Tuch mit roten Rändern, die mit Majuskeln beschriftet sind. Die Schriftfolge setzt sich oberhalb des Hauptes der Maria fort. Zwischen dem rechten und linken Säulenpaar erscheinen links Gebäude in der Landschaft mit höhergestelltem kleinem Kapellchen, eines der Gebäude auf hohen Stelzen. Rechts ein Kirchengebäude verdeckt von vorstehenden weiteren Gebäuden mit hölzernem, Toreingang. Der landschaftliche Hintergrund ebenso fein ausgearbeitet. Die stilistischen Merkmale des Bildes stimmen völlig überein mit den sonst bekannten Gemälden des genannten Künstlers. Markant etwa die betont langgezogenen Finger von Maria und Kind, die äußerst feine Physiognomie, sowie die elegante Distanzierung zum Betrachter. Auch ist hier wie beim Maler sonst der Maria lactans-Typus so ausgeführt, dass das Mündchen des Kindes nicht direkt an der Brust anliegt, für die französische Malerei der Zeit ein typisches Merkmal. Die Feinheit in der Darstellung geht gut zusammen mit der Tatsache, dass der Maler vor allem auf Buchillustration spezialisiert war. So dokumentiert auch dieses Gemälde die Synthese zwischen flandrischer und nordfranzösischer Malkunst. Rest. (1181225) (11)


Simon Marmion,
ca. 1425 probably Amiens – 1489 Valenciennes

MARIA LACTANS

Oil on oak panel. Parquetted.
Inside dimensions: 44.5 x 31 cm.
Outside dimensions: 58 x 46 cm.
Typed label “Musée du Louvre MNR 853/ecole flamande 15 es.” on reverse, inventory note with typed number “853” and title.
Original frame, painted in red, inside coved, water drip channel on underside, coving gilt and decorated with floral painting.

Accompanied by a detailed technical report by Prof Dr Manfred Schreiner, Vienna, February 2018, attributing the painting to a period between the 14th and 16th century.

The composition of this half-portrait of the Virgin and Child is triangular and set in an architecture of canopies supported by black marble pillars with gilt capitals and vaults decorated with black drawings. Restored.

This object has been individually compared to the information in the Art Loss Register data bank and is not registered there as stolen or missing.

 

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