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Thursday, 5 December 2019

Silver & Silver plated objects

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Monumentaler Tafelaufsatz des Königlich Preußischen Ulanen-Regiments „Graf Haeseler“ (2. Brandenburgisches) Nr. 11
Detailabbildung: Monumentaler Tafelaufsatz des Königlich Preußischen Ulanen-Regiments „Graf Haeseler“ (2. Brandenburgisches) Nr. 11
Detailabbildung: Monumentaler Tafelaufsatz des Königlich Preußischen Ulanen-Regiments „Graf Haeseler“ (2. Brandenburgisches) Nr. 11
Detailabbildung: Monumentaler Tafelaufsatz des Königlich Preußischen Ulanen-Regiments „Graf Haeseler“ (2. Brandenburgisches) Nr. 11
Detailabbildung: Monumentaler Tafelaufsatz des Königlich Preußischen Ulanen-Regiments „Graf Haeseler“ (2. Brandenburgisches) Nr. 11
Detailabbildung: Monumentaler Tafelaufsatz des Königlich Preußischen Ulanen-Regiments „Graf Haeseler“ (2. Brandenburgisches) Nr. 11
Detailabbildung: Monumentaler Tafelaufsatz des Königlich Preußischen Ulanen-Regiments „Graf Haeseler“ (2. Brandenburgisches) Nr. 11
Detailabbildung: Monumentaler Tafelaufsatz des Königlich Preußischen Ulanen-Regiments „Graf Haeseler“ (2. Brandenburgisches) Nr. 11
Detailabbildung: Monumentaler Tafelaufsatz des Königlich Preußischen Ulanen-Regiments „Graf Haeseler“ (2. Brandenburgisches) Nr. 11
Detailabbildung: Monumentaler Tafelaufsatz des Königlich Preußischen Ulanen-Regiments „Graf Haeseler“ (2. Brandenburgisches) Nr. 11
Detailabbildung: Monumentaler Tafelaufsatz des Königlich Preußischen Ulanen-Regiments „Graf Haeseler“ (2. Brandenburgisches) Nr. 11

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Monumentaler Tafelaufsatz des Königlich Preußischen Ulanen-Regiments „Graf Haeseler“ (2. Brandenburgisches) Nr. 11

Größe des Presentoirs: 57/44 cm.
Größe des Korpus: 49/31 cm.
Höhe einschl. der Fahne: 61 cm.
Gewicht: 7950 g.
Marken: „D. VOLLGOLD & SOHN BERLIN 800“.
Arbeiten: Gegossen, getrieben, ziseliert, graviert.
Datiert 1885.

Catalogue price€ 60.000 - 70.000 Catalogue price € 60.000 - 70.000  $ 66,600 - 77,700
£ 50,400 - 58,800
元 468,600 - 546,700
₽ 4,241,400 - 4,948,300

 

Der Tafelaufsatz in der Form einer Prunkterrine oder Punschbowle steht auf einem ovalen Presentoir und ist mit diesem fest verbunden. Das Presentoir in ovaler Form mit einem unteren Abschluss, gebildet durch eine reliefierte Randleiste, auf vier naturalistisch geformten Pferdehufen. Folgend eine breite glatte, nach innen gezogene Hohlkehle mit glatten Randabschlüssen, darin und auf deren glatten Rändern feine Gravuren mit Namen und Wappen von ehemaligen Kommandeuren und Offizieren des Regiments aus der Zeit von 1860-1885, dazu deren Dienstgrade und Dienststellungen im Jahre 1885 sowie deren Dienstgrade und Dienstzeiten beim Ulanen-Regiment 11. Das Presentoir dann weit eingezogen und im Mittelbereich zu einem ovalen Podest aufsteigend. Auf diesem ein breiter Lorbeerkranz aufliegend, daraus der zunächst eingezogene und sich dann stark erweiternde ovale, bauchige und weitgehend glattwandige Korpus des Terrinenkorpus erwachsend, am Abschluss leicht eingezogen und mit einem abnehmbaren Deckel mit einem aufgesetzten figürlichen Fahnenträger zu Pferde mit Regimentsfahne abschießend. Der Korpus auf der Vor- und Rückseite mit je einer reich gearbeiteten Inschriftenkartusche und an den Schmalseiten mit plastischen, bekrönten fliegenden, dabei die Schwingen weit ausbreitenden preußischen Adlern versehen, eine den Korpus umgebende plastische Lorbeergirlande in ihren Schnäbeln haltend. Die Kartuschen mit den folgenden Widmungen graviert (Vorderseite): 2tes BRANDENBURGISCHES ULANEN-REGIMENT No 11 ERRICHTET AM 4ten JULI 1860 und (Rückseite): AM TAGE des 25 JÄHRIGEN BESTEHENS DEM OFFIZIER-KORPS VON DEN ALTEN KAMERADEN IN DANKBARER ERINNERUNG GEWIDMET. Der Rand des Deckels mit den Jahren und Namen der Schlachten graviert, an denen das Regiment teilnahm: 1864 Eider, Missunde, Schley, Flensburg, Satrup, Büffelkoppel, Backebüll, Düppel, Süderballig, Alsen. 1866: Liebenau, Turnau, Königgrätz, Nikolsburg. 1870/71: Metz, Toul, Paris, Dreux, Madeleine, Belleme, Loigny, Meung, Beaugency, Cravant, Marchenoir, Ouques, Morre, Vibray, Connere, Le Mans. Folgende Namen und Wappen sind auf dem Presentoir eingraviert: Gottlieb Graf v. Haeseler, Friedrich Wilhelm Prinz zu Hohenlohe-Ingelfingen auf Koschentin, August Graf zu Solms-Wildenfels auf Münzenberg, Friedrich v. Bernuth Wiesbaden, Friedrich v. Rauch Detmold, Alexander v. Derschau Polnischdorf-Wohlau, Ernst Freiherr v. Troschke, Richard Freiherr v. Strombeck, Ernst v. Mutius auf Börnchen, Richard v. Trotta gen. Treyden, Heinrich v. Schack, Erich v. Heuser Wahrendorf, Hermann v. Broesigcke, Carl Freiherr v. Knobelsdorff, Theodor v. Arnim, Christ. v. Motz auf Wilhelmsburg, Kurt v. Britzke, Adolf v. Rauch, Victor v. Podbielski, Waldemar v. Rochow, Otto v. Lüderitz Flensburg, Friedemann v. d. Knesebeck, Dietrich v. Kotze Berlin, Otto v. Oertzen, Hans v. Hagen, Ernst v. Trotha auf Skopau, Joachim v. Brockhusen, Siegfried v. Saldern auf Plattenburg, Henning v. Buggenhagen, Amandus Ottens Ithehoe, Carl v. Marschalck Carlsruhe, Ed. v. Brauschitsch Potsdam, Eberhard v. Alten auf Tietzow, Richard v. Decker Berlin, Siegmar Freiherr v. Schroetter, Graf v. Wiedebach u. Nostitz-Jänkendorf, Wilhelm v. Vollhardt-Bockelberg, Constantin Winckler, Wilhelm Dörrbecker Lüben, Arndt v. Ploetz auf Balow, Ferdinand Graf v. Luckner auf Schulenburg, Henry de Graff, Claus v. Kotze, Perleberg, August v. Marschall, Günther Graf v. Hardenberg Neu Hardenberg, Friedrich v. Lüderitz, Hans Freiherr v. Meerheimb, Eberhard Graf v. Haugwitz, Carl Friedrich v. Böhl auf Cramon, Ernst Graf v. Reventlow-Criminil, Alexander Baron thoe Schwarzenberg en Hohenlansberg.
Das Ulanen-Regiment „Graf Haeseler“ (2. Brandenburgisches) Nr. 11 war ein Kavallerieverband der Preußischen Armee und wurde mit Königlicher Kabinetts-Order vom 12. Mai 1860 durch König Wilhelm von Preußen begründet. Die Einheiten wurden auf Perleberg, Kyritz und Wuster-hausen verteilt. 1866 verlegte es nach Altona, 1873 wieder nach Perleberg pp., 1890 nach Saarburg in Lothringen. Ab 1899 wurde Gottlieb Graf v. Haeseler Regimentschef, ab 1903 erhielt es den Namen „Graf Haeseler“. 1918 wurde es in Osterburg demobilisiert.

Literatur in Auszügen:
V. Schönig: Geschichte des 2. Brandenburgischen Ulanen-Regiments Nr. 11, Berlin 1885; Maß: Geschichte des Ulanen-Regiments Graf Haeseler (2. Brandenburgisches) Nr. 11, Berlin 1906; v. Loebbecke u. a.: Die gelbe Ulanen-Brigade, Perleberg 1935.
D. Vollgold & Sohn war eine Silberwarenfabrik und Prägeanstalt in Berlin, die 1838 gegründet wurde. Schon bald gehörte sie zu den besten Firmen dieser Art in Preußen, weshalb sie im Jahre 1881 den Auftrag erhielt, den weitaus größten Teil des sog. Städtesilbers, eines Geschenks preußischer Städte an das zukünftige Kaiserpaar Wilhelm und Auguste Victoria zu dessen Hochzeit, anzufertigen. Unter anderem schuf die Werkstatt Vollgold & Sohn das Hauptstück des Tafelsilbers, das sog. Glückhafte Schiff (heute verschollen), an. Zum Entwurf und für die Ausführung des Städtesilbers wurden die ersten Künstler und Handwerker herangezogen. Praktisch zeitgleich wurde der Tafelaufsatz des Ulanen-Regiments von Vollgold & Sohn ausgeführt, so dass davon ausgegangen werden kann, dass die am Städtesilber arbeitenden Künstler auch am Entstehen des Ulanen-Tafelaufsatzes beteiligt waren.
Wolfgang Scheffler, Berliner Goldschmiede, Berlin 1968, Nr. 2032a; Ausstellungskatalog Kaiserlicher Kunstbesitz aus Haus Doorn, Berlin 1991. (1211501) (18)


Monumental centrepiece by the Royal Prussian Ulanen regiment “Graf Haeseler” (2nd Brandenburg) no. 11

Height of display: 57/44 cm.
Height of body: 49/31 cm.
Height incl. flag: 61 cm.
Weight: 7950 g
Hallmarks: “D. VOLLGOLD & SOHN BERLIN 800”.
Arbeiten: cast; wrought, chased and engraved.
Dated 1885.

The cartouches are engraved with dedications.
The “Graf Haeseler” Ulanen regiment (2nd Brandenburg) no. 11 was a cavalry regiment of the Prussian Army and was founded by royal cabinet order on 12 May 1860 on behalf of King William I of Prussia. D. Vollgold & Sohn was a silverware factory and mint in Berlin, founded in 1838. It soon became one of the best factories of its kind in Prussia, which is why they received the order to manufacture the majority of the so called Städtesilber [silver of the cities]. Vollgold & Sohn almost simultaneously manufactured the centrepiece of the Ulanen regiment, so it can be assumed that the artists working on the Städtesilber were also involved in the creation of this piece.

Literature:
Wolfgang Scheffler, Berliner Goldschmiede, Berlin 1968, no. 2032a;
Staatliche Schösser und Gärten Berlin (eds.), Kaiserlicher Kunstbesitz aus Haus Doorn, exhibition catalogue, Berlin 1991.

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