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Jugendstil & Art Déco
Donnerstag, 30. Juni 2022

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Léon Nikolajewitsch Bakst, genannt „Léon Bakst“, 1866 Grodno – 1924 Rueil-Malmaison

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Léon Nikolajewitsch Bakst,
genannt „Léon Bakst“,
1866 Grodno – 1924 Rueil-Malmaison

FIGURINE „POLONAISE“, 1921 Mischtechnik unter Verwendung von Bleistift, Aquarell-Silber und Golddeckfarben auf chamoisfarbigem Karton
Sichtmaß 27,5 x 21,5 cm.
Links unten signiert und datiert „1921“.
Im Passepartout gerahmt.

Katalogpreis€ 6.000 - 8.000 Katalogpreis € 6.000 - 8.000  $ 6,240 - 8,320
£ 5,400 - 7,200
元 41,940 - 55,920
₽ 325,800 - 434,400

 

Aufwändig gemalter Kostümbildentwurf für eine Aufführung, laut Künstleraufschrift in der oberen rechten Ecke „5. acte, 4 Danseuses“.
Demgemäß gedacht für vier Tänzerinnen, die in diesem Kostüm auftreten, das in den Ornamenten und breiten Bordüren den polnischen Traditionsstil repräsentieren. Die Dame mit Fächer, die Haube hochgestellt. Das Gesicht mit niedergeschlagenen Lidern fein ausgeführt.
Bakst erhielt seine erste Ausbildung ab 1883 an der Akademie in Grodno, zog jedoch zehn Jahre später nach Paris. Zusammen mit jungen Künstlern wie Alexander Benua, Walentin Serow oder dem berühmten Sergej Dagilev war er 1898 Mitbegründer der Zeitschrift „Mir Iskusstwa“ (Welt der Kunst). Zurück in Russland leitete er ab 1906 eine Kunstschule, wo Marc Chagall sein Schüler wurde. Ab 1902 widmete er sich nun ganz der Kunst des Bühnenbildes und kostümes, vor allem für das Eremitage-Theater und Marenski-Theater. Zusammen mit Djagilev war er wesentlich an der Gründung des Ballets Russes beteiligt. Ab 1912 lebte und wirkte er in Paris. Seine Werke zeigen schon früh den Stil des Art-déco. A.R. (1320661) (11)

Literatur:
André Levinsohn, Ballets Russes. Die Kunst des Léon Bakst (= Die bibliophilen Taschenbücher, 666), Dortmund 1992.

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