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Furniture & Interior
Thursday, 9 December 2021

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Außergewöhnliche KPM-Vase

103
Außergewöhnliche KPM-Vase

Höhe: 68 cm.
Blaue Zeptermarke, rote Reichsapfelmarke, geritzt III.
Berlin, 1833 ‚Äď 1840.

Catalogue price‚ā¨ 30.000 - 35.000 Catalogue price ‚ā¨ 30.000 - 35.000  $ 36,000 - 42,000
£ 27,000 - 31,500
元 226,800 - 264,600
₽ 2,555,100 - 2,980,950

 

Porzellan partiell als Biskuit mit polychromer Aufglasur, radierte und gr√ľn ombrierte Vergoldung, matt und gl√§nzend √ľber Fond in dunklem Purpur. Modell Franz√∂sische Vase No. 4, zweiteilig und montiert. √úber quadratischem Stand umgekehrte Eiform mit Akanthusblatthandhaben und hohem weitem Hals mit weiter M√ľndung. Umlaufendes Rapportdekor von Palmetten und Ranken.

Provenienz:
Seit 1959 in Familienbesitz.

Anmerkung:
Das Objekt verdient besonderes Interesse, weil es in vielerlei Hinsicht ungew√∂hnlich ist. Die Bemalung wurde von Strack f√ľr eine M√ľnchner Vase entworfen, ausgef√ľhrt aber wurde sie auf dieser gro√üen sog. franz√∂sischen Vase. Wir kennen kein weiteres Exemplar dieses Typs. Ganz offensichtlich stammt sie aus einer k√∂niglichen Order. Aber die archivalischen Akten helfen uns auch bei der Identifizierung des Beschenkten nicht weiter. Diese Informationen gingen im Verlauf der Geschichte verloren.
Bei der Szene k√∂nnte es sich um das 1834 in der Berliner-Akademieausstellung unter Nr. 476 verzeichneten Gem√§lde handeln, ‚ÄěDer lehrende Gro√üvater, Eigene Erfindung, Oelbild‚Äú, von Heinrich Loewenstein, der zwischen 1830 und 1840 auf jeder Akademie-Ausstellung vertreten war.
Ein weiteres, lange verschollenes Gem√§lde des Malers, das als Kriegsverlust der preu√üischen Schl√∂sser galt und von Gerd Bartoschek nach dem Elbhochwasser im Depot der Dresdener Galerie entdeckt und zur√ľckgef√ľhrt wurde, zeigt einen Gro√üvater in √§hnlicher Tracht. Es ist betitelt ‚ÄěEin Feldhauptmann mit seinem Sohn" und h√§ngt jetzt als Erwerbung Friedrich Wilhelms III in seiner Wohnung im Schloss Charlottenburg.

Literatur:
Der identische Dekorentwurf f√ľr eine nicht bekannte M√ľnchner Vase Sorte No 3, signiert und datiert von Strack in: Winfried Baer, Ilse Baer, ... auf Allerh√∂chsten Befehl ... K√∂nigsgeschenke aus der K√∂niglichen Porzellan-Manufaktur Berlin - KPM, Berlin 1983, Nr. 22 (KPM-Archiv, Schloss Charlottenburg, Mappe 146, Nr. 59).
Zu den Akademieausstellungen siehe: Helmut Börsch-Supan, Die Kataloge der Akademie-Ausstellungen 1786 - 1850, Berlin 1971. (1290107) (13)


Exceptional KPM vase

Height: 68 cm.
Blue sceptre mark, red imperial orb mark, incised III.
Berlin, 1833 ‚Äď 1840.

Porcelain, partially bisque with polychrome onglaze decoration, etched and green ombré gilding, matte and shiny on dark purple background.

Provenance:
Held in family estate since 1959.

Literature:
An identical décor design for an unknown Munich vase, Sorte no 3, signed and dated by Strack in: Winfried Baer, Ilse Baer, ... auf Allerhöchsten Befehl ... Königsgeschenke aus der Königlichen Porzellan-Manufaktur Berlin - KPM, Berlin 1983, no. 22 (KPM archive, Schloss Charlottenburg, folder 146, no. 59).
Regarding the academy exhibitions see: Helmut Börsch-Supan, Die Kataloge der Akademie-Ausstellungen 1786 - 1850, Berlin 1971.

This object has been individually compared to the information in the Art Loss Register data bank and is not registered there as stolen or missing.

 

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