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Thursday, 20 September 2012

16th - 18th Century Paintings

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Alessandro Turchi, genannt L'Orbetto , 1578 Verona - 1649 Rom
Detailabbildung: Alessandro Turchi, genannt L'Orbetto , 1578 Verona - 1649 Rom
Detailabbildung: Alessandro Turchi, genannt L'Orbetto , 1578 Verona - 1649 Rom
Detailabbildung: Alessandro Turchi, genannt L'Orbetto , 1578 Verona - 1649 Rom
Detailabbildung: Alessandro Turchi, genannt L'Orbetto , 1578 Verona - 1649 Rom
Detailabbildung: Alessandro Turchi, genannt L'Orbetto , 1578 Verona - 1649 Rom

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Alessandro Turchi, genannt "L'Orbetto",
1578 Verona - 1649 Rom

VENUS UND ADONISÖl auf Leinwand.
139 x 96 cm.

Catalogue price € 38.000 - 55.000 Catalogue price€ 38.000 - 55.000  $ 42,560 - 61,600
£ 34,200 - 49,500
元 302,480 - 437,800
₽ 3,025,560 - 4,379,100

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Großformatiges Gemälde mit der Darstellung der Beweinung des Adonis, nach der griechischen Mythologie überliefert durch die Metamorphosen von Ovid aus dem X. Buch, Vers 708 - 740. Danach war der jugendliche Adonis so schön, dass sich selbst Venus in ihn verliebt hatte. Nachdem Adonis während einer Jagd von einem Eber getötet wurde (andere Quellen berichten, dass der eifersüchtige Mars ihn in den Eber verwandelt hätte), lässt die trauernde Venus aus seinem Blut eine Blume sprießen, die später das "Adonisröschen" genannt wird. Wie viele dieser griechisch-mythologischen Geschichten ist auch die Adonis-Sage in die Symbolik von Natur und Vegetation eingegangen, demnach verbringt Adonis einen Teil des Jahres von nun an im Reich der Unterwelt, den anderen jedoch als Blume im Reich des irdischen Daseins. Gewöhnlich wird im Bereich der Kunst die der Legende vorausgehende Situation geschildert, nämlich wie Venus den Jäger Adonis von der tödlich ausgehenden Jagd abzuhalten sucht. Hier hat der Maler Turchi den tragischen Moment ins Bild gebracht, in dem die sonst nur siegreich dargestellte Venus in Trauer wiedergegeben ist. Dies geht auch zusammen mit einer Vielzahl der Werke aus dem Oeuvre des Künstlers, in denen überwiegend die Dramatik im Leben einzelner Personen, mythologischer Gestalten oder biblischer Ereignisse geschildert werden. Auch die Nahansicht, durch die der Künstler die Personen dem Betrachter vorführt ist typisch für die Auffassung, die sich auch in den meisten seiner Werke findet. Es ist anzunehmen, dass sich der Maler von einem literarischen Werk anregen ließ, das von Giambattista Marino verfasst wurde und als "Adonis" im Jahre 1623 in Paris erschien. Das Gemälde zeigt Venus nahezu in Lebensgröße, frontal zum Betrachter sitzend, in Dreiviertelansicht, den toten Adonis mit beiden Händen auf ihrem Schoß haltend. Sie ist mit einem weißen Hemd bekleidet, die linke Brust entblößt, über dem toten Jüngling liegt ein rotes Tuch, die Knie der Venus mit einem gold-braunen Tuch bedeckt. Rechts oben vor dunklem Hintergrund eines Felsens oder Waldrandes ein stehender, geflügelter Putto mit schmerzlichem Gesichtsausdruck, die Hände ringend, links unten am Knie der Venus ein weiterer weinender Putto. Links oben Landschaftsausblick mit bereits ins Nächtliche ziehendem Wolkenhimmel und hellem Lichtstreifen am Horizont. Interessant an diesem Gemälde ist vor allem der Mut des Künstlers das heidnisch-mythologische Thema in eine Form gebracht zu haben, die ganz offensichtlich mit der christlichen Pietà in Zusammenhang steht.

Expertise:
Dem Gemälde ist eine Expertise von Daniela Scaglietti Kelescian, Bologna vom 6.12.06 beigegeben mit diversen Bildvergleichen. (871821)


Alessandro Turchi, called "L'Orbetto",
1578 Verona - 1649 Rom
Oil on canvas.
139 x 96 cm.
Certificate from Daniela Scaglietti Kelescian, Bologna.

This object has been individually compared to the information in the Art Loss Register data bank and is not registered there as stolen or missing.

 

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