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16th - 18th Century Paintings
Thursday, 10 December 2015

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Peter Paul Rubens, 1577 Siegen - 1640 Antwerpen, Werkstatt
Detailabbildung: Peter Paul Rubens, 1577 Siegen - 1640 Antwerpen, Werkstatt
Detailabbildung: Peter Paul Rubens, 1577 Siegen - 1640 Antwerpen, Werkstatt
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Detailabbildung: Peter Paul Rubens, 1577 Siegen - 1640 Antwerpen, Werkstatt

270
Peter Paul Rubens,
1577 Siegen - 1640 Antwerpen, Werkstatt

ACHILL UNTER DEN TĂ–CHTERN DES LYKOMEDESĂ–l auf Eichenholz.
28,5 x 29 cm.

Catalogue price € 10.000 - 12.000 Catalogue price€ 10.000 - 12.000  $ 12,000 - 14,400
ÂŁ 9,000 - 10,800
元 75,600 - 90,720
₽ 851,700 - 1,022,040

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Die literarische Grundlage für das vorliegende, kleinformatige Gemälde liefert Publius Papinius Statius (um 40 - um 96 n. Chr.) in seiner „Achilleis“. In ihr wird eine Randbegebenheit des Trojanischen Krieges geschildert. Um Achill vor dem prophezeiten Tod während des Trojanischen Krieges zu retten, versteckte Thetis, seine Mutter, ihn als Mädchen verkleidet am Hofe König Lykomedes. Die Tarnung wurde jedoch entdeckt, als Achill unter den Geschenken, die Odysseus und Diomedes, die sich als Kaufleute verkleidet an den Hof geschlichen hatten, zu einem Dolch und nicht zum Schmuck griff. Genau dieser schicksalshafte Moment ist auf der vorliegenden Tafel dargestellt. In einem Raum, dessen Rundbogen sich auf einen Park öffnet, haben sich in der linken Bildhälfte eine Schar junger Mädchen versammelt und zeigen großes Interesse an einem mit Perlen und Seide gefüllten Korb, den die beiden älteren Männer am rechten Bildrand mitgebracht haben. Aus dem Zentrum nach rechts und damit gleich zu den Männern gerückt ist Achilles zu sehen, der in weibliche Kleidung gehüllt, einen langen Dolch aus der Scheide gezogen hat. In diesem Moment ertappt blickt er über seine Schulter zu Odysseus und seinem Begleiter. Die in glänzende, helle Kleider gewandete junge Frau ist Deidamia, die Achilles' Verkleidung kannte und bereits ein Kind von ihm unter dem Herzen trägt.
Eine nahezu identische Ölskizze, als deren Maler Anthonis van Dyck genannt wird, befindet sich im Fitzwilliam Museum, Cambridge. Aus eine Brief von Sir Dudley Carleton aus dem Jahr 1618 ist bekannt, dass van Dyck einen Großteil des Gemäldes gleichen Themas ausführte, das sich heute im Prado, Madrid, befindet, wenngleich Rubens selbst immer wieder beträchtlich Einfluss auf die Ausführung nahm.

Provenienz:
Earl of Listowel, 1854.
John Hare, Kingston House, London.
Christie's, London, 16. April, 1937, Lot 67 als Peter Paul Rubens.
Mont, 1950, als Peter Paul Rubens.
Privatsammlung, Deutschland.

Literatur:
Vgl. Michael Jaffé, 1989, Nr. 370.
Vgl. Hald, 1980, S. 315, Nr. 228.
Vgl. GlĂĽck, 1931, P. 264.
Vgl. Hutwerpen, 1949, Nr. 23. (1032211) (11)


Peter Paul Rubens,
1577 - 1640, workshop

THE DISCOVERY OF ACHILLES AMONGST THE DAUGHTERS OF LYKOMEDES

Oil on oak panel.
28,5 x 29 cm.

Provenance:
Earl of Listowel, 1854.
John Hare, Kingston House, London.
Christie's, London, 16. April, 1937, Lot 67 as Peter Paul Rubens.
Mont, 1950, as Peter Paul Rubens.
Private collection, Germany.

Literature:
Compare Michael Jaffé, 1989, no. 370.
Compare Hald, 1980, p. 315, no. 228.
Compare GlĂĽck, 1931, p. 264.
Compare Hutwerpen, 1949, no. 23.

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