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Ihre Suche nach elfenbein in der Auktion

Samstag, 4. Dezember 2010

Eine Privatsammlung Kunstwerke aus Elfenbein

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Bedeutendes Historismus-Elfenbeinensemble einer Prunkkanne mit dazugehöriger Beckenschale
Detailabbildung: Bedeutendes Historismus-Elfenbeinensemble einer Prunkkanne mit dazugehöriger Beckenschale
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Detailabbildung: Bedeutendes Historismus-Elfenbeinensemble einer Prunkkanne mit dazugehöriger Beckenschale
Detailabbildung: Bedeutendes Historismus-Elfenbeinensemble einer Prunkkanne mit dazugehöriger Beckenschale

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Bedeutendes Historismus-Elfenbeinensemble einer Prunkkanne mit dazugehöriger Beckenschale

Höhe der Kanne: 53,5 cm.
Durchmesser der Schale: 51 cm.
Höhe der Schale: 6,5 cm.
Um 1870.

Katalogpreis € 90.000 - 100.000 Katalogpreis€ 90.000 - 100.000  $ 99,900 - 111,000
£ 75,600 - 84,000
元 702,900 - 781,000
₽ 6,362,100 - 7,069,000

 

Ausgeführt in Elfenbein und Silber. Die Elfenbeinpartien reich im Relief bzw. vollplastisch geschnitzt. Die Kanne zeigt einen ovalen Gefäßkörper auf eingezogenem Fuß mit gewölbtem Fußsockel und silbernem Standring. Der Fuß vollplastisch geschnitzt in Gestalt dreier Rücken an Rücken sitzender weiblicher Harpyiengestalten mit Flügeln und Bockshufen auf dem mit Akanthusblatt geschmückten Sockel. Umlaufend vier ins Vollplastische ziehende Puttenköpfe. Das ovaloide Kannengefäß dreiteilig gegliedert, die Gliederzonen durch Silberbänder mit Wellenbanddekoration unterteilt. Im Haupt- und Mittelfeld im Relief geschnitztes Bacchanal mit dem Thema "Die Entführung der Venus durch den Weingott Dionysos". Die beiden Hauptfiguren Venus und Dionysos (Bacchus) im Wagen des Dionysos sich umarmend. Der Wagen von den Attribut-Tieren des Bacchus, zwei Panthern, gezogen, Venus umarmt den aufrecht sitzenden Dionysos, der einen Thyrsosstab hält. Die Gruppe begleitet von musizierenden Knaben, Putten und Mänaden sowie einem Tamburin spielenden Pan. In der Folge zeigt das Relief einen wild gewordenen, trunkenen Pan, der von Mänaden zurückgehalten wird, verliebt nach Venus blickend, die dem Dionysos in eine Tazza Wein einschenkt. Hier wird Dionysos wiederum auf seinem von Panthern gezogenen Wagen gezeigt, aber auch zwei trunkene Mänaden unterstützen den Panther, indem sie an Seilen den Wagen ziehen. Die feingeschnitzte Reliefszenerie reich durchwirkt von Weinblattranken und Trauben, Sträuchern und Graswerk. Darüber in der oberen Zone beidseitig zwei an einer Kartusche liegende, nackte Mänaden neben Fruchtgehängen. Im unteren Register Groteskenköpfe sowie Rollwerk im Wechsel mit weiblichen Harpyien mit geschwungenen Flügeln. Der Kannenhals ist in besonderer Weise wieder vollplastisch gestaltet. Die Tülle flankiert von zwei weiblichen Aktfiguren mit Weinblättern, dazwischen eine männliche Büste mit großen Schwingen und Weinblattkranz. Zum Henkelansatz hin zwei bärtige Groteskenfiguren, deren Unterleiber sich in Voluten einschlingen. Der Henkel in Silber in mehrfachen Schwingen hochgebogen mit einer Harpyiengestalt, die Henkelschulter vollplastisch geschnitzt, in Gestalt einer nackten Venus mit dem geflügelten Amorknäblein mit Trauben, Früchten und Weinglas.An der Vorderseite des Kruges vorkragender Kopf in Silber, auf dessen Nacken ein Elfenbein-Putto mit Weintrauben sitzt, die er über einer Schale auspresst. Das zugehörige Becken ist in gleicher Weise im Wechsel zwischen Silbereinfassungen und Elfenbeinfriesen in der Fahne sowie einem breiten Bacchanalszenen-Ring im Spiegel gestaltet. Im Zentrum grundgefasstes Medaillon mit Darstellung einer auf Kissen schlafenden Venus vor einem antiken Sockel mit Blumenvase, daneben das Amorknäblein auf einem Tuch ebenfalls schlafend. Das Thema des Schlafes ist hier in besonders reizender Weise an einer Stelle gegeben, die tatsächlich durch das Aufstellen der Kanne "bedeckt" wird. Die umlaufende Reliefszene zeigt wieder ein Bacchanal mit nackten Mänaden, Satyrn, Pansfiguren sowie musizierende Satyrn in Landschaft mit Weinfässern, Kannen, Krügen und Schalen, im Hintergrund Bäume. Die Hauptgruppe - Venus und ein lorbeerbekränzter Jüngling, ist unter einem Baldachin-Velum gezeigt. Venus hier auf Kissen halb aufrecht sitzend, davor das trunkene Amorknäblein an einem umgefallenen Krug. Die Silbermontierungen in drei Reifenbändern, die Bänder verbunden durch insgesamt acht Agraffen mit jugendlichen Köpfen. Schöne, goldbraun zierende Alterspatina. Die Schale von einer originalen, durch Zinnschrauben fixierten Eichenholzschale unterfangen. (8018639)

Dieses Objekt wurde mit dem Datenbestand des Art Loss Registers individuell abgeglichen und ist dort weder als gestohlen, noch als vermisst registriert.