Ihre Suche nach Carl Spitzweg in der Auktion

Freitag, 9. Dezember 2005

Dezember-Auktion Teil II.

» zurücksetzen

Carl Spitzweg 1808 - 1885 München

779
Carl Spitzweg 1808 - 1885 München

FRÜHLINGSAHNEN

Katalogpreis € 95.000 - 110.000 Katalogpreis€ 95.000 - 110.000  $ 106,400 - 123,200
£ 85,500 - 99,000
元 756,200 - 875,600
₽ 8,479,700 - 9,818,600

Sie wollen ein ähnliches Werk verkaufen?

Jetzt einliefern Verkaufen im Private Sale FAQ


Ihre Einlieferungen sind uns jederzeit willkommen.

Gerne beraten unsere Experten Sie auch persönlich, wir freuen uns über Ihren Anruf
Kontakt zu unseren Experten

 

Weitere Informationen zu diesem Werk

Der Mönch steht rechts von der Mitte im Dreiviertelprofil, den Kopf im Profil und riecht an einem Rosenstrauß. In der linken Hand hält er ein Brevier. Links vorne ein Liebespaar unter einer Veranda. Nach rechts hinten eine hohe Mauer, darauf eine Kirche. Weißes Gewölk in blau-grauem Himmel.

Links unten bez.: S in Rhombus.
Öl/Karton/Holz. 25,4 x 18,5 cm.
Typus 1850. Um 1848 - 1850.

Bei dem Bild handelt es sich um eine Wiederholung des Magdeburger Bildes. Werkverzeichnis Nr. 504, es ist aber etwas breiter im Farbduktus gemalt, auch sind die Farben intensiver als beim Magdeburger Bild. Das Thema scheint auf den Ausstellungen und Versteigerungen großen Eindruck gemacht zu haben. Nachdem das Thema in der Nationalgalerie Berlin in der Deutschen Jahrhundertausstellung 1906, Nr. 1676, Abb. Band II S. 523 veröffentlich wurde, interessierte man sich in kulturellen und religiösen Kreisen für das Thema, das einen zeitgeschichtlichen Diskurs einleitete. Mit dem ehelosen Priester und dem Begriff des Zölibats hatte sich die Öffentlichkeit nun viel stärker auseinandergesetzt als noch in den Jahren zuvor. In der katholischen Kirche wurden die alten Verordnungen gegen die Priesterehe zwar immer aufs Neue und besonders seit dem Pontifikat Leos IX. sehr nachdrücklich wiederholt, aber tatsächlich drangen die Zölibatsgesetzte so wenig durch, dass es in allen Ländern, selbst unter den Augen des Papstes, viel verheiratete Priester gab.

Literatur:
Original dieses Gemälde ist abgebildet in: Prof. Dr. Siegfried Wichmann, Carl Spitzweg, Verzeichnis der Werke, Gemälde und Aquarelle, Belser Verlag Stuttgart Nr. 508. (602181)

Dieses Objekt wurde mit dem Datenbestand des Art Loss Registers individuell abgeglichen und ist dort weder als gestohlen, noch als vermisst registriert.

 

X

INFORMATIONEN, DIE WIR ÜBER SIE ERFASSEN

Funktionelle Cookies

Dies sind technisch notwendige Cookies, die es uns ermöglichen, die Funktionalität der Website zu verbessern und Ihre Datenschutzeinstellung für den nächsten Besuch zu speichern.

OPTIONALE COOKIES

Wir verwenden Google Analytics & Google Adwords Conversion Tracking zum Zwecke der bedarfsgerechten Gestaltung und fortlaufenden Optimierung unserer Seiten. In diesem Zusammenhang werden pseudonymisierte Nutzungsprofile erstellt und Cookies verwendet. Ausführliche Informationen hierzu finden Sie in unseren Datenschutzbestimmungen.

Stimmen Sie der Cookie-Nutzung zu, haken Sie bitte obiges Feld an und klicken anschließend auf „Auswahl speichern”. Bei Nicht-Zustimmung speichern Sie die Auswahl ohne Haken.
Sollten Sie keine der beiden Optionen wählen und die Auswahl nicht speichern, werten wir dies als Zustimmung zur Aufzeichnung Ihres Besuches.

HAMPEL FINE ART AUCTIONS — one of the leading auction houses in Europe