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Modern Art
Thursday, 25 September 2014

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Victor Vasarely, 1906 Pecs – 1997 Paris

883
Victor Vasarely,
1906 Pecs – 1997 Paris

AUDARD 2, 1983 Acryl auf Leinwand.
171 x 150 cm.
Unten mittig in der Darstellung signiert. Verso zweifach signiert, datiert, betitelt, mit dem Format und der Werknummer „1111“ bezeichnet.

Catalogue price € 90.000 - 130.000 Catalogue price€ 90.000 - 130.000  $ 108,000 - 156,000
£ 81,000 - 117,000
元 680,400 - 982,800
₽ 7,665,300 - 11,072,100

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Hexagonale Komposition aus dem Spätwerk des bedeutenden ungarisch-französischen Künstlers und Mitbegründers der Op-Art.
Vasarely siedelte 1930 nach Paris über, wo er sich bis 1940 als Werbegrafiker betätigte. Während dieser Zeit entwickelte er sein Interesse an grafischen Mustern und Trompe-l'oeil-Effekten. Ab 1944 konzentrierte er sich schließlich völlig auf die Malerei und erhielt seine erste Einzelausstellung in der Galerie Denise René. Der künstlerische Durchbruch gelang Vasarély 1955 mit der Ausstellung „Mouvement“, ebenfalls bei Denise René. In seinem „Manifeste Jaune“, das als Katalogbeitrag erschien, behandelt er grundlegend die optischen Illusionen der kinetischen Kunst als Wahrnehmungsphänomene. Eine Erweiterung seines Farbspektrums ist ab den 1960er Jahren zu verzeichnen. Mit den Form- und Farbkontrasten seines auf geometrischen Grundelementen aufbauenden „alphabet plastique“ setzte er seine Untersuchungen zum visuellen Wirkpotenzial der Bilder noch einmal unter veränderten Bedingungen fort. Vasarély ließ sich darüber hinaus eine Art Modulsystem patentieren, das nahezu unbegrenzte Kombinationsmöglichkeiten formaler und farblicher Variationen bietet. Damit wird er zum Initiator einer neuen, gleichermaßen auf geometrische Formgefüge wie auf optische Bewegungseffekte setzenden Kunst – der Op-Art.
Form und Farbe, Räumlichkeit und Bewegung gewannen auch in den folgenden Jahren an Bedeutung. Vasarélys Oeuvre durchläuft mehrere Stilphasen: die Periode „Noir-Blanc“ (1955 - 1963), in der er mit dem Kontrast der Farben Weiß und Schwarz spielt, gefolgt von „Hommage à l'hexagone“ (1964 - 1972), in der er mit Hell-Dunkel-Effekten physikalisch nicht mögliche Perspektiven entstehen lässt und die „Universellen Strukturen - Vega“ (ab 1969), in der er ein regelmäßiges Gitter so verformt, dass es optisch den zweidimensionalen Raum verlässt.
In den 1960er und frühen 70er Jahren zählen die Werke Vasarelys sicher zu den meist ausgestellten, seine zum Teil auflagenstark reproduzierten Werke sind nahezu omnipräsent. Auf der documenta I-III (1955, 1959, 1964) ist er ebenso vertreten wie mit zahlreichen Einzelausstellungen. 1970 wird ihm ein Museum auf Chateau de Gordes gewidmet (1996 geschlossen), 1976 wird die Vasarély Foundation in Aix-en-Provence, im gleichen Jahr das Vasarély-Museum im Geburtshaus des Künstlers im ungarischen Pécs gegründet. 1987 eröffnet des Vasarély-Museum in Schloss Zichy in Budapest.

Expertise:
Die Echtheit der vorliegenden Arbeit wurde von Pierre Vasarely bestätigt. Das Werk wird von der Fondation Vasarely, Aix-en-Provence in das in Vorbereitung befindliche Werkverzeichnis der Gemälde von Victor Vasarely aufgenommen

Provenienz:
Privatsammlung, Italien. (980971) (18)


Victor Vasarély
1906 Pécs – 1997 Paris

AUDARD 2, 1983

Acrylic on canvas.
171 x 150 cm.
Signed lower centre of the subject. Verso signed twice, dated, titled and inscribed with the work’s size and work number “1111”.

Expert’s note:
The authenticity of the present work has been confirmed by Pierre Vasarely. The work will be included in the forthcoming catalogue raisonné de l’oeuvre peint de Victor Vasarely, which is currently being compiled by the Fondation Vasarely, Aix-en-Provence.


Provenance:
Private collection, Italy.

This object has been individually compared to the information in the Art Loss Register data bank and is not registered there as stolen or missing.

 

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