Thursday, 25 March 2021

Auction 19th / 20th Century Paintings

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Théodore Géricault, 1791 Rouen - 1824 Paris
Detailabbildung: Théodore Géricault, 1791 Rouen - 1824 Paris
Detailabbildung: Théodore Géricault, 1791 Rouen - 1824 Paris
Detailabbildung: Théodore Géricault, 1791 Rouen - 1824 Paris
Detailabbildung: Théodore Géricault, 1791 Rouen - 1824 Paris
Théodore Géricault, 1791 Rouen - 1824 Paris

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Théodore Géricault,
1791 Rouen - 1824 Paris

TÊTE DE CHEVAL D’APRÈS RUBENS. ÉTUDE POUR LA COURSE DE CHEVEAUX LIBRES Graphit mit weißer Kreidehöhung auf Papier ohne Wasserzeichen. Horizontale Mittelfalte, Ränder mit Japan verstärkt.
58,8 x 39,5 cm.
Hinter Glas und Passepartout im Empirestilrahmen.

Catalogue price € 80.000 - 120.000 Catalogue price€ 80.000 - 120.000  $ 96,000 - 144,000
£ 72,000 - 108,000
元 616,800 - 925,200
₽ 7,223,200 - 10,834,800

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Der hier angebotenen Zeichnung beigegeben eine ausführliche Expertise durch Bruno Chenique, Paris, 12. Juni 2015 sowie eine Expertise durch Bruno Chenique, Reims, 1. März 2017 in Kopie. Die angebotene Zeichnung wird aufgenommen in den in Vorbereitung befindlichen Catalogue raisonné des dessins inédits et retrouvé de Théodore Géricault von Bruno Chenique.

Die hier angebotene Studie zeigt flächenfüllend ein nach rechts gewandtes Pferd mit nach links gewandtem Haupt, während sich der Blick hingegen in den Augen des Betrachters zu verankern scheint. Die aufgerichteten Ohren werden von der Mähne umspielt, ähnlich wie wir es, wenn auch in weniger ausladender Form, bei dem St. Georgsbild im Prado von Rubens her kennen, hier stand sicherlich auch die Auffassung der Vorderläufe Pate (s. Vergleichsabb.). Der Kopf gilt als vorbereitende Studie zum Gemälde „Course de chevaux libres“ (s. Vergleichsabb.), wo er als Vorlage für den Kopf des zentralen Schimmels gedient hat.

Schon bei einem seiner frühesten kleinen auf uns gekommenen Ölgemälde, einer kleinen Ölstudie zweier Pferde in einer Landschaft von ca. 1808-1809 (The Phillips Collection, Washington D.C., Inventarnummer 0768, siehe Vergleichsabb.) wird schnell klar, dass Géricault weniger Personenmaler und noch weniger Landschaftsmaler sein wird, als ein ausgezeichneter und leidenschaftlicher Maler von Pferden. Diese Leidenschaft rührt nicht nur daher, dass er sich gern in der Natur aufhielt und daher eher die Naturauffassung der Romantiker als die der Klassizisten teilte, sondern auch daher, dass er ab 1808 trotz der Ablehnung seines Vaters und mit Hilfe einer List seines Onkels bei Antoine Charles Horace Vernet (1758-1836) lernte, der wiederum bei seinen Aufträgen – häufig zu napoleonischen Schlachten (seine Schwester wurde Opfer der Guillotine während der Revolution) – stets den Pferden eine besondere Bedeutung zumaß, während Mensch und Landschaft thematisch überwogen, in ihrer Qualität und in ihrem malerischen Ausdruck jedoch stets zurücktraten.
Géricault lernte nicht nur bei Carle Vernet sondern ab 1811 in der École des Beaux Arts auch bei Pierre-Narcisse Guérin (1774-1833), einem strengen Vertreter des Klassizismus. Doch schon bald besuchte er die Klasse nur noch unregelmäßig und begann, im Louvre bzw. Musée Napoléon, wohin Napoleon so viele Kunstwerke von seinen Raubzügen verschleppte, Meister zu kopieren, die ihn weitaus intensiver zu beeinflussen vermochten: Rembrandt, Velázquez, Tizian und natürlich Rubens, dessen Pferdemotiv ihn fortan begleitete. Im Mai 1812 griff er einen Mitschüler im Museum an und erhielt Hausverbot. Doch auch das lebendige Pferd wurde ihm zum Anschauungs- und Studienobjekt, standen ihm doch die königlichen Stallungen von Versailles offen, wo er sich für sieben Jahre häufig aufhielt, um die Anatomie und Bewegungsabläufe zu studieren, zum Beispiel die Ölstudie im Musée des Beaux Arts in Béziers (s. Vergleichsabb.). 1812 entstand innerhalb von fünf Wochen auch ein wichtiges Gemälde Géricaults, das sich heute im Louvre befindet „Officier de chasseurs à cheval de la garde impériale chargeant“. Dieses auch im Format große Gemälde stellte Géricault im Salon aus und gewann mit 21 Jahren die Goldmedaille für eine Darstellung mit Pferd, die sich dem Klassizismus abwandte und den Geist Rubens spürbar werden ließ, wie wir ihn in Rubens’ „Der Heilige St. Georg mit dem Drachen“ aus dem Jahr 1607, im Prado, Madrid, sehen und dessen barocke Idee mit ihrer raumgreifenden Darstellung nun in die Romantik einfließt, sich dem reliefartigen der vorangehenden Epoche widersetzt, das beseelte Objekt als solches formatfüllend in den Vordergrund stellt und die innere Dramatik – oft in Zusammenhang mit dramatischer Umgebung – hervorhebt, wie das vom Blitz erschreckte Pferd im Musée des Beaux Arts in Béziers, das erstarrt vor uns steht. Es verleitete Jacques-Louis David (1748-1825) zu den Worten „D’où cela sort-il? Je ne reconnais pas cette touche!“. All diesen Bemühungen gingen auch plastische Wiedergaben von Pferdekörpern voraus, die er gegen Ende seines Lebens schuf – etwa als Wachsmodell oder in Bronze.
Géricault erhoffte sich den Prix de Rome, der ihm jedoch verwehrt blieb. Im Herbst 1816 jedoch machte er sich auf eigene Faust – er war ja nicht wenig vermögend – gen Italien auf, wo er das große Format zu schätzen lernte. Dort entstanden im Frühjahr 1817 Studien zu einem Monumentalgemälde, das den Höhepunkt des römischen Karnevals thematisieren sollte, dem er vom 9. bis zum 16. Februar 1817 persönlich beiwohnen durfte: das Pferderennen von der Piazza del Popolo über die Via del Corso hin zur Piazza Venezia. Am Beginn des Rennens wurden die Pferde von Menschen gehalten, bevor sie ohne Reiter auf den Corso geschickt wurden – ein recht chaotischer Akt, bei dem viele Unfälle geschahen. (s. Vergleichsabb.) Géricault begann mit der zeichnerischen Erfassung des Starts des Rennens, wie er es auf der Piazza del Popolo gesehen hatte, sah die Männer die die Pferde zurückhielten, „La Mossa“ und nach dem Rennen einfingen „La Ripresa“, dann unterdrückte er allmählich die pittoresken italienischen Züge und verwandelte die moderne Szene in ein zeitloses Fries von Athleten, die mit Pferden kämpfen (s. Vergleichsabb.). Unsere Zeichnung stellt eine der Studien dar, die uns als zeichnerische Studien und als Ölstudien - wie etwa im Louvre und im Getty Museum – überkommen sind. In ihnen sind Studien zu Pferden oder Pferdegruppen dargestellt, die altrömische Architektur bleibt stets Beiwerk, und unterstreicht - wie bei erwähntem Frühwerk – Géricaults Überwindung des Klassizismus und anderer Künstler wie Ingres. Bruno Chenique sieht in unserer Zeichnung neben der vorbereitenden Studie in dem Blick des Pferdes einen Hinweis auf die Auseinandersetzung Géricaults, dessen Mutter gestorben ist, als er sechs Jahre alt war, mit dem Kampf von Mann und Frau. Die Studien waren offensichtlich für ein geplantes großformatiges Gemälde gedacht, über das 1841 berichtet wurde „A Rome, il commença un grand tableau représentant des courses de chevaux: les études peintes qu’il avait faites pour cette composition sont d’une grande beauté, et montrent quelle influence avait exercé sur lui le génie de Michel-Ange [...]. Le tableau ne fut pas achevé.“ (Le Magasin pittoresque, Bd. IX, 1841, S. 110).
Er unterbrach den Aufenthalt in Italien, um im Herbst nach Frankreich zurückzukehren. Im August 1818 wurde die Geburt seines Sohnes George-Hippolyte erwartet - ein Ergebnis seiner geheimen sich über zwei Dekaden erstreckenden Affäre mit seiner Tante mütterlicherseits, die er im Herbst 1817 wieder aufgenommen hatte und bei der er, sich vom Militär abwendend, Zuflucht suchte.

Provenienz:
Sammlung Jean Dollfus (1823-1911), Ehefrau: Ida Huyssen van Kattendyke.
An deren Sohn: Adrien Dollfus (1858-1921), Ehefrau: Anna Schlumberger.
An deren Sohn: Jean Dollfus (1891-1983), Ehefrau: Juliette Warnod.
An deren Enkel, den Einlieferer der Zeichnung, im Jahr 1971 durch Jean Dollfus als Schenkung.

Anmerkung:
Als Jean Dollfus, der Ururgroßvater unseres Einlieferers im Jahr 1911 starb hinterließ er eine umfangreiche Kunstsammlung, die zum großen Teil in einer Auktion 1912 versteigert wurde. Hierzu erschien ein fünfbändiger Auktionskatalog mit einem Vorwort von André Michel. Hierin gibt dieser Einblicke in die Sammlung Dollfus, so wie er sie erlebt hat.
Dollfus war nur knapp zwei Monate alt, als Géricault jung verstarb, ihr Leben kreuzte sich also nur wenig auf einer Zeitlinie und es gab keinen direkten Kontakt.
Nicht in diesen Katalogen aufgeführt sind natürlich Werke, die innerhalb der Familie verblieben; darunter auch die nun hier angebotene Zeichnung - eine von vielen Werken, die Jean Dollfus im Stande war, von Géricault zu sammeln. Allein 19 Werke Géricaults sind allein in den Auktionskatalogen verzeichnet.
Die erwähnte Mittelfalte wurde im Mai 2015 von Jean Claude Sicre, conservateur-restaurateur d‘œuvres graphiques, Paris, sachgemäß restauriert.

Literatur zu Géricault:
Charles, Blanc, Théodore Géricault, in: Histoire des peintres français au dix neuvième siècle, Band I, Paris 1845: S. 405-443.
Charles Blanc et al. Histoire des peintres de toutes les écoles: École française, 14 Bände, Paris 1861-1876.
Charles Clément, Géricault, in: Gazette des Beaux-Arts, 9. Jahrgang, Band 22, Paris 1867 (1. März 1867), S. 209-250; (1. April 1867): S. 321-349; 1. Mai 1867: S. 449-483.
Charles Clément, Géricault. Étude biographique et critique, avec le catalogue raisonné l’oeeuvre du maître, Paris 1868.
Charles Clément, Géricault. Étude biographique et critique, avec le catalogue raisonné l’oeuvre du maître, 3. Ausgabe, Paris 1879.
Léon Rosenthal, Les maîtres de l’Art. Géricault, Librairie de l’Art ancien et moderne, Paris 1905.
Lorenz Eitner, Géricault’s Raft of the Medusa. London 1972.
Josef Adolf Schmoll, Géricault Sculpteur. A propos de la découverte d'une statuette en plâtre d’un moribund, in: Bulletin de la Société de l’Histoire de l’Art Français, 1978, S. 319-343.
Charles Clément, Géricault. Étude biographique et critique, avec le catalogue raisonné l’oeeuvre du maître, Neuauflage mit Katalogergänzungen von Lorenz Eintner (reprinted, with catalogue supplement by Lorenz Eitner), New York 1974.
Klaus Berger, Géricault and His Work, New York 1978.
Philippe Grunchec, Tout l'ouvre peint de Géricault, Paris 1978.
Philippe Grunchec, Tout l'ouvre peint de Géricault, Paris 1991.
Lorenz Eitner, Gericault. His Life and Work, London 1983.
Germain Bazin, Théodore Géricault. Étude critique, documents et catalogue raisonné, 7 Bände, Paris 1987-1997.
Ausstellungskatalog: Italo Rota; Jean-Thierry Bloch; Géricault. Galeries Nationales du Grand Palais, Paris, 10. Oktober 1991 - 6 Januar 1992, Editions de la Réunion des musées nationaux, Paris, 1991.
Ausstellungskatalog: Géricault. Dessins & estampes des collections de l’École des Beaux-Arts, 25 November 1997 - 25. Januar 1998, École nationale supérieure des Beaux-Arts, Paris 1997.
Ruth Butler, Suzanne Glover Lindsay., European Sculpture of the Nineteenth Century, National Gallery of Art Systematic Catalogues, Washington, D.C. 2000, S. 252-253.
Lorenz Eitner, French Paintings of the Nineteenth Century, Part I: Before Impressionism, National Gallery of Art Systematic Catalogues, Washington, D.C. 2000, S. 244-246. (1260511) (10)


Théodore Géricault,
1791 - 1824 Paris
TÊTE DE CHEVAL D’APRÈS RUBENS. ÉTUDE POUR LA COURSE DE CHEVEAUX LIBRES (A HORSE HEAD STUDY AFTER RUBENS. SKETCH FOR THE RACE OF THE RIDERLESS HORSES)Graphite with white charcoal highlights on paper, without watermark. Horizontal central crease, edges reinforced with Washi paper.
58.8 x 39.5 cm.
In Empire style frame with mount under glass.

A  detailed expert’s report by Bruno Chenique, Paris, 12 June 2015 is enclosed, as is a copy of Bruno Chenique’s report dated Reims, 1 March 2017.

In one of his earliest known oil paintings, a small study in oil of two horses in a landscape dating to ca. 1808-1809 (The Philipps Collection, Washington, USA, inv. no. 0768, see comparative image), it quickly became apparent that Géricault would not become a portrait, or even less a landscape painter, but an excellent and passionate painter of horses. He initially trained with the artist Carle Vernet (1758-1836) and since 1811 he continued his studies at the École des Beaux Arts with Pierre-Narcisse Guérin (1774-1833), a stringent exponent of Academic Classicism. He soon attended classes infrequently and copied Old Masters at the Louvre or the Musée Napoléon – where Napoleon’s collection from his foreign raids were held – instead. In doing so, he was influenced profoundly by artists such as Rembrandt, Velázquez, Titian and especially Rubens, whose horse motifs would also become his favourite subject.

In 1812 he created one of his most important works within a period of five weeks. It is today held at the Louvre and titled Officier de chasseurs à cheval de la garde impériale chargeant (The Charging Chasseur). Géricault exhibited this large-format painting at the Salon in Paris and, aged only 21, he received a gold medal for his depiction of a horse. The painting rejected Academic Classicism and instead, visibly channelled the spirit of Rubens’ style, as for example in his painting of Saint George and the Dragon held at the Prado in Madrid (1607).

In 1816 he travelled to Italy, where he created studies for a monumental painting during the spring of 1817. The subject was the culmination of the carnival festivities in Rome, which he attended personally between the 9th and 16th of February of that year: The Riderless Horse Race from the Piazza del Popolo, via the Via del Corso, to the Piazza Venezia.
Géricault transformed the modern scene into a timeless frieze of athletes fighting with horses (see comparison image). The drawing on offer for sale in this lot is one of several studies and oil sketches that are known, others are also held at the Louvre and the Getty Museum.

The horse’s ears are pricked upright, its mane is swirling around them, similar to Rubens’ painting of Saint George at the Prado, although in a less sweeping manner. Its forelegs also appear to be inspired by Rubens depiction (see illustration). The head is considered to be a preliminary sketch for the painting Course de chevaux libres (The Race of the Riderless Horses) at Lille (see illustration), where it served as a template for the head of the central white grey horse. The studies were obviously intended for a planned large-format painting, of which the following was reported in 1841: “A Rome, il commenca un grand tableau représentant des courses de chevaux: les études peintes qu’il avait faites pour cette composition sont d’une grande beauté, et montrent queile influence avait exercé sur lui le génie de Michel-Ange(.). Le tableau ne fut pas achevé.” (Magasin pittoresque, vol. IX, 1841, p. 110).

When Jean Dollfus, the great-great-grandfather of the seller died in 1911, he left his extensive art collection behind and the majority of it was sold at auction in 1912. On this occasion, a five-volume catalogue with a preface by André Michel was published. Naturally, works that remained in the possession of the family were not listed in the catalogue, which includes the drawing now on offer for sale in this lot. It is one of many works by Géricault that Jean Dollfus managed to collect, as the 1912 auction catalogues included 19 of his works.

Provenance:
Collection Jean Dollfus (1823–1911),
wife: Ida Huyssen van Kattendyke.
To their son: Adrien Dollfus (1891–1921),
wife: Anna Schlumberger.
To their son: Jean Dollfus (1891–1983),
wife: Juliette Warnod.
Gifted to their grandchild, the seller of this drawing, by Jean Dollfus in 1971.

Notes:
The drawing on offer for sale in this lot will be included in the forthcoming Catalogue Raisonné des dessins inédits et retrouvé de Théodore Géricault by Bruno Chenique.
 In May 2015, the mentioned middle line has been properly restored by Jean Claude Sicre, conservateur-restaurateur d‘œuvres graphiques, Paris.

Literature regarding Géricault:
Charles, Blanc, Théodore Géricault, in: Histoire des peintres français au dix neuvième siècle, vol I, Paris 1845, pp. 405-443.
Charles Blanc et al. Histoire des peintres de toutes les écoles: Ecole française, 14 vol., Paris 1861-1876.
Charles Clément, Géricault, in: Gazette des Beaux-Arts, 9. Jahrgang, vol 22, Paris 1867 (1 March 1867), pp. 209-250; (1 April 1867): pp. 321-349; 1 May 1867: pp. 449-483.
Charles Clément, Géricault. Étude biographique et critique, avec le catalogue raisonné l’oeuvre du maître, Paris 1868.
Charles Clément, Géricault. Étude biographique et critique, avec le catalogue raisonné l’oeuvre du maître, 3rd edition, Paris 1879.
Léon Rosenthal, Les maîtres de l’Art. Géricault, Librairie de l’Art ancien et moderne, Paris 1905.
Lorenz Eitner, Géricault’s Raft of the Medusa, London 1972.
Josef Adolf Schmoll, Géricault Sculpteur. A propos de la découverte d’une statuette en plâtre d’un moribund, in: Bulletin de la Société de l’Histoire de l’Art Français, 1978, pp. 319-343.
Charles Clément, Géricault. Étude biographique et critique, avec le catalogue raisonné l’oeuvre du maître, Neuauflage mit Katalogergänzungen von Lorenz Eintner (reprinted, with catalogue supplement by Lorenz Eitner), New York 1974.
Klaus Berger, Géricault and His Work, New York 1978.
Philippe Grunchec, Tout l’ouvre peint de Géricault, Paris 1978.
Philippe Grunchec, Tout l’ouvre peint de Géricault, Paris 1991.
Lorenz Eitner, Gericault. His Life and Work, London 1983.
Germain Bazin, Théodore Géricault. Étude critique, documents et catalogue raisonné. 7 vol., Paris 1987-1997.
Exhibition catalogue: Italo Rota; Jean-Thierry Bloch; Géricault. Galeries Nationales du Grand Palais, Paris, 10 October 1991 - 6 January 1992, Editions de la Réunion des musées nationaux, Paris, 1991.
Exhibition catalogue: Géricault. Dessins & estampes des collections de l’École des Beaux-Arts, 25 November 1997 - 25 January 1998, École nationale supérieure des Beaux-Arts, Paris 1997.
Ruth Butler, Suzanne Glover Lindsay., European Sculpture of the Nineteenth Century, National Gallery of Art Systematic Catalogues, Washington, D.C. 2000, pp. 252-253.
Lorenz Eitner, French Paintings of the Nineteenth Century, Part I: Before Impressionism, National Gallery of Art Systematic Catalogues, Washington, D.C. 2000, pp. 244-246.

This object has been individually compared to the information in the Art Loss Register data bank and is not registered there as stolen or missing.

 

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