X

INFORMATION WE COLLECT

FUNCTIONAL COOKIES

These are technically necessary cookies, which enable us to improve the functionality of our website and to save your privacy setting for your next visit.

OPTIONAL COOKIES

We use the services of Google Analytics and Google Adwords Conversion Tracking to improve the performance of our website constantly. We collect pseudonomized data only and use cookies for this reason. You can find more information in our Privacy Policy.

Friday, 3 December 2004

Auction December Auction Part I.

» reset

Theodor Rombouts, 1597 – 1637 Antwerpen, zugeschr. Ab 1630 beeinflusst durch Rubens

667
Theodor Rombouts, 1597 – 1637 Antwerpen, zugeschr. Ab 1630 beeinflusst durch Rubens

DER LAUTENSPIELER VOR EINER TISCHGESELLSCHAFT BEIM LAUTENSPIELGroßformatiges Genrebild mit allegorischer Inhaltsdeutung. Links im Vordergrund ein Musiker in Pluderärmeln, geschlitztem Wams und Barett, mit schwarzem Umhang die Laute spielend. Rechts hinter ihm ein Tisch, mit Orientteppich bedeckt, umgeben von Personen beim Kartenspiel. Drei der Personen, eine jungen Dame, eine weitere Dame mit Strohhut, sowie ein junger Herr rechts am Bildrand nehmen am Spiel aktiv teil. Zwei weitere Männer in Braun gekleidet, blicken jeweils in die Karten, nachdenklich und Rat gebend. Die Mimik der Gesichter in äußerst feinfühliger, psychologischer Beobachtung wiedergegeben. Rat suchend blickt die rot gekleidete junge Dame zu ihrem Begleiter, der ihre Karten aufmerksam betrachtet. In gespannter Aufmerksamkeit auch der junge Mann rechts im Bild, seine Karten prüfend. Am Tisch jeweils angehäufte Gold- und Silbertaler. Öl/Lwd. 152 x 226 cm.(561221)Anmerkung:Dem Bildinhalt ist eine allegorische Thematik eingeflochten: Bei genauer Betrachtung erkennt man, dass der Lautenspieler nicht wirklich spielt, sondern an einem Wirbel die Saite "stimmt". Dies als Symbol für das "stimmige" Miteinander der friedlichen Kartenspieler. Denn diesen Sinn versteht man erst, wenn man die niederländisch-flämischen Darstellungen von Teniers, Brouwer und anderen Meistern vergleicht, die das Glücksspiel jeweils auch mit Wirtshausraufereien in Zusammenhang gebracht haben, als moralische Lehrstücke. Als solches ist auch dieses Bild zu verstehen, jedoch ins Positive gewandt. Der Einfluss der Malerei von Rubens ist unverkennbar. Anmerkung: Gemälde Rombouts mit der Darstellung von Kartenspielern sind unter anderem in den Museen: Antwerpen, Berlin- Grunewald, Glasgow, Leningrad und in der Alten Pinakothek, München. Vgl. auch: Bernt, Walter, Die Niederländischen Maler und Zeichner des 17. Jhdts., München, 1980, Nr.: 1044 und 1045.

Catalogue price € 50.000 - 60.000 Catalogue price€ 50.000 - 60.000  $ 55,500 - 66,600
£ 42,000 - 50,400
元 390,500 - 468,600
₽ 3,534,500 - 4,241,400

 

This object has been individually compared to the information in the Art Loss Register data bank and is not registered there as stolen or missing.