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Schreitender Stier, nach Giambologna (1529 – 1608)

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Schreitender Stier, nach Giambologna (1529 – 1608)
Detailabbildung: Schreitender Stier, nach Giambologna (1529 – 1608)
Schreitender Stier, nach Giambologna (1529 – 1608)

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Schreitender Stier, nach Giambologna
(1529 – 1608)

Höhe: 188 cm.
Breite: 116 cm.
Tiefe: 62 cm.
Italien, 17. Jahrhundert.

Katalogpreis € 40.000 - 60.000 Katalogpreis€ 40.000 - 60.000  $ 42,000 - 63,000
£ 36,000 - 54,000
元 293,200 - 439,800
₽ 2,642,000 - 3,963,000

Grau geäderter weißer Marmor. Kantiger Unterbau über profiliertem grauen Sockel mit ausgestellter Plinthe mit Eierstabrelief. Darauf die eigentliche Skulptur auf rechteckiger niedriger Basis mit ganz dem Vorbild Giambolognas folgender Figur des mächtigen schreitenden Stieres mit angewinkeltem linken Vorderlauf und an dem Körper anliegendem Schwanz.
Wie auch sein schreitendes Pferd ist auch diese Darstellung eines schreitenden Stieres ein Derivat antiker Marmordarstellungen. Die einzige Marmorskulptur Giambolognas, welche Florenz je verlassen hat, ist die Gruppe mit Samson, einen Philister schlagend, welche sich seit 1953 im Victoria & Albert Museum befindet. Bronzeabgüsse hingegeben wurden durchaus angefertigt und an Sammler in ganz Europa verkauft – der dargestellte Stier wurde zum Beispiel von Giovanni Francesco Susini (1575-1653) in Bronze gegossen und konnte so den Ruhm Giambolognas verbreiten, der zwischen dem Tod Michelangelos (1564) und dem Aktiv Werden Berninis (um 1614) seinen eigenen Stil schärfte. Giambologna verpflanzte das Verständnis des formalen Aspekts der Skulptur Michelangelos in eine gründliche Neubewertung der griechisch-römischen Statuen, wie sie täglich bei neuen Ausgrabungen zutage traten. Besonders einflussreich waren die ehrgeizigen Darstellungen gewaltsamer Bewegungen und die technische Finesse späthellenistischer Arbeiten, die den früheren Bildhauergenerationen der Renaissance meist nicht zur Verfügung standen.
Bei seinen Kompositionen schien es ihm vor allem um die Perfektion bestimmter Typen und Figurengruppen zu gehen.

Provenienz:
Privatsammlung.

Vergleiche:
J. Kugel, Les bronzes du prince de Lichtenstein, Paris, 2008, Abb. 13, Inv. SK550. (1241904) (13)


Pacing bull, after Giambologna (1529 – 1608)

Height: 188 cm.
Width: 116 cm.
Depth: 62 cm.
Italy, 17th century.

Provenance:
Private collection.

Examples of comparison:
J. Kugel, Les bronzes du prince de Lichtenstein, Paris 2008, ill. 13, inv. SK550.

Dieses Objekt wurde mit dem Datenbestand des Art Loss Registers individuell abgeglichen und ist dort weder als gestohlen, noch als vermisst registriert.

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