Department Hampel Living in the auction

Wednesday, 7 December 2016

Sculpture and works of art

» reset

Museale seltene Sanduhr

Lot 683 / Museale seltene Sanduhr

Detailabbildung: Museale seltene Sanduhr Detailabbildung: Museale seltene Sanduhr Detailabbildung: Museale seltene Sanduhr Detailabbildung: Museale seltene Sanduhr Detailabbildung: Museale seltene Sanduhr Detailabbildung: Museale seltene Sanduhr

683
Museale seltene Sanduhr

Höhe: 67 cm.
Breite des Sockels: 40 cm.
Tiefe: 25 cm.
Meistermarke Hoeroldt, „1692”.
Ausgehendes 17. Jahrhundert.

Estimate: € 4.000 - 5.000

Share at Facebook Pin-It on Pinterest Share at Google+

 

Gruppe von fünf Sanduhrgläsern zum Ablauf verschieden langer Zeiteinheiten, gefüllt mit rot gefärbtem Sand, gemeinsam in einer kastenartigen Messingfassung, die an einem Eisenstab befestigt und drehbar ist. An beiden Abschlussplatten je zwei Stempelmarken mit laufendem Hirsch, dem Meisterzeichen für Hans Wolf Hoeroldt oder dessen Vetter Erasmus Hoeroldt. Bei beiden Herstellern kommen sowohl die Meisterzeichen mit laufendem Hirsch sowohl in kleinerer als auch in größerer Ausführung vor. Laut Literatur hat Erasmus Hoeroldt das Meisterzeichen von seinem Vetter übernommen. Auf einer in der Literatur genannten vierfachen Sanduhr bei Karl Leuthenmayr, München, sowie bei Peter Hampson, London, finden sich ebenfalls diese Meisterzeichen, die für das Jahr 1667 bzw. 1692 stehen. Es darf angenommen werden, dass Hoeroldt das Gehäuse, nicht jedoch die Glassanduhren selbst hergestellt hat.

Literatur:
Liste der Rotschmiedemarken. (1080707) (11)

This object has been individually compared to the information in the Art Loss Register data bank and is not registered there as stolen or missing.