Thursday, 5 December 2019

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Museale, äußerst seltene Standuhr von Johan Albiger aus Münster
Detailabbildung: Museale, äußerst seltene Standuhr von Johan Albiger aus Münster
Detailabbildung: Museale, äußerst seltene Standuhr von Johan Albiger aus Münster

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Museale, äußerst seltene Standuhr von Johan Albiger aus Münster

Höhe: 225 cm.
Kopfgesimsbreite: 50 cm.
Tiefe: 28 cm.
Auf dem Ziffernring Uhrmachersignatur „Johan Albiger, à Munst“.

Catalogue price € 800 - 1.200 Catalogue price€ 800 - 1.200  $ 896 - 1,344
£ 720 - 1,080
元 6,368 - 9,552
₽ 63,696 - 95,544

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Hoher Standuhrenkasten in Weichholz, furniert und intarsiert in Zierhölzern, wie Vogelaugenahorn, Rosenholz und Nussholz, mit Sternmotiven an der Pendelkastenfronttüre. Kopfaufbau mit abschließendem Treppengesims, rundum hochziehend. Uhrwerk mit Pendelaufhängung und drei Bleigewichten. Zifferplatine in den Ecken reliefiert und vergoldet, mit Puttendarstellungen, Kurhut und feinem durchbrochenem Akanthusblattdekor. Ziffernring in Zinn mit römischer Stunde und arabischer Minute, graviert und geschwärzt. Sekundenzifferblatt unter der Zwölf mit gravierten Sekunden, ferner Datumsfenster. Zeiger durchbrochen geschnitten und gebläut. Viertel-, Halb-, Dreiviertel- und Stundenschlag auf Glocken. Politur erneuert und rest.

Barocke Uhren aus Münster – insbesondere des Uhrmachers Johann Albier – sind von hoher Seltenheit. 2004 veranstaltete das Stadtmuseum Münster eine Ausstellung „Mit der Zeit“ in der Reihe „Fokus Stadtgeschichte“. Im Ausstellungstext wird festgestellt, dass von diesem Uhrmacher insgesamt nur drei Bodenstanduhren bis heute erhalten sind, zwei davon im Stadtmuseum. Gemäß Ausstellungstext von Dr. Ulrich Reinke vom Westfälischen Amt für Denkmalpflege, ist Johan Albier „[...] von den wenigen Uhrmachernamen, die vor 1750 in Münster belegt sind, einer der Wichtigsten.“ – „Geburtstag oder Sterbetag sind nicht gesichert, aber in alten Schriften ist Albiger zwischen 1694 und 1715 urkundlich fassbar.“

Literatur:
Presse- und Informationsamt der Stadt Münster, Pressebericht vom 26.02.2004 zur Ausstellung „Tickende Kostbarkeiten“ des Stadtmuseums zur Ausstellung „Mit der Zeit“. (1211051) (11)

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