Friday, 19 September 2008

Auction Paintings

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Ludwig Sigmund Ruhl, genannt Cardenio, 1794 Kassel - 1887
Detailabbildung: Ludwig Sigmund Ruhl, genannt Cardenio, 1794 Kassel - 1887
Detailabbildung: Ludwig Sigmund Ruhl, genannt Cardenio, 1794 Kassel - 1887
Detailabbildung: Ludwig Sigmund Ruhl, genannt Cardenio, 1794 Kassel - 1887

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Ludwig Sigmund Ruhl, genannt Cardenio,
1794 Kassel - 1887

NÄCHTLICHE SCHLITTENFAHRT
BEI FACKELSCHEIN

Catalogue price € 7.500 - 8.500 Catalogue price€ 7.500 - 8.500  $ 8,325 - 9,435
£ 6,300 - 7,140
元 58,575 - 66,385
₽ 530,175 - 600,865

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Öl auf Leinwand.
41 x 52 cm.
Monogrammiert und datiert „1834“.


Das Gemälde zeigt einen Zug von rot gekleideten Reitern mit Fackeln, gefolgt von einem von zwei Pferden gezogenen Schlitten mit einem Herrn mit Zylinder und einer Dame mit Schutenhaube. Dem Schlitten folgen weitere Reiter. Der Reiterzug bewegt sich aus einer Häuserschlucht nach rechts vorne auf einen leicht erleuchteten Platz. Die Gebäude mit erleuchteten Fenstern, rechts ein großer Torpfeiler, in den die Gruppe einzieht. Links hinten ein Kirchturm sowie an der linken Bildseite ein Wachhäuschen mit einem Wachsoldaten. Bei der Darstellung handelt es sich demnach um die Heimkehr eines Fürstenpaares ins Schloss. Die Malerei widmet sich der Behandlung von künstlichem Fackelscheinlicht, das hier in Gegensatz zu dem kalten Mondlicht gebracht wird, das hinter dem Turm aufleuchtet.
Anmerkung I:
Der Maler Ludwig Sigmund Ruhl war 1832 Direktor des Kassler Museums, 1840 Direktor der Akademie. Er stand in Freundschaft mit dem deutschen Philosophen Schopenhauer sowie dem Maler Karl Philipp Fohr.

Anmerkung II:
Das Gemälde ist aufgeführt in: Bötticher: Malwerke des 19. Jahrhunderts. Band II-1, S. 488 unter der Nr. 11.
Es wurde ausgestellt auf der Akademieausstellung Karlsruhe, September 1838.
Laut Auskunft des Vorbesitzers handelt es sich um eine Stadtansicht von Kassel. Dargestellt wäre damit der damalige Fürst von Kassel mit seiner Gemahlin im Jagdschlitten, eskortiert von Parforcejagdreitern. (711422)

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