Thursday, 10 December 2015

Auction Furniture & Interior

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Konsol- und Spieltisch aus der bedeutenden Manufaktur Mathäus Funk
Detailabbildung: Konsol- und Spieltisch aus der bedeutenden Manufaktur Mathäus Funk
Detailabbildung: Konsol- und Spieltisch aus der bedeutenden Manufaktur Mathäus Funk
Detailabbildung: Konsol- und Spieltisch aus der bedeutenden Manufaktur Mathäus Funk
Detailabbildung: Konsol- und Spieltisch aus der bedeutenden Manufaktur Mathäus Funk
Detailabbildung: Konsol- und Spieltisch aus der bedeutenden Manufaktur Mathäus Funk
Konsol- und Spieltisch aus der bedeutenden Manufaktur Mathäus Funk

Lot 55 / Konsol- und Spieltisch aus der bedeutenden Manufaktur Mathäus Funk

Detail images: Konsol- und Spieltisch aus der bedeutenden Manufaktur Mathäus Funk Detail images: Konsol- und Spieltisch aus der bedeutenden Manufaktur Mathäus Funk Detail images: Konsol- und Spieltisch aus der bedeutenden Manufaktur Mathäus Funk Detail images: Konsol- und Spieltisch aus der bedeutenden Manufaktur Mathäus Funk Detail images: Konsol- und Spieltisch aus der bedeutenden Manufaktur Mathäus Funk

55
Konsol- und Spieltisch aus der bedeutenden Manufaktur Mathäus Funk

Geschlossen: Höhe: 74 cm.
Länge: 90 cm.
Tiefe: 45 cm.
Ausgeklappt: Seitenlänge: 90 x 90 cm.
Schweiz.

Catalogue price € 2.500 - 3.500 Catalogue price€ 2.500 - 3.500  $ 2,849 - 3,989
£ 2,225 - 3,115
元 19,525 - 27,335
₽ 179,025 - 250,635

 

Vierbeiniger Konsoltisch, mit geschweiften Beinen, deren Fußspitzen als Bockhufe ausgebildet sind. Die geraden Zargen am Unterrand in Schweifung geschnitten. In zusammengeklapptem Zustand als Wandkonsoltisch verwendbar. Die Platte wandseits gerade, seitlich zu den Frontecken hin geschweift, an den Ecken im Halbrund vorziehend, entsprechend der als Spieltisch genutzten Unterseite. Gestell in massivem Nussholz, Platte in Nadelholz, in Nuss- und Nusswurzelholz furniert. Auf der Oberseite eingelegtes, rechteckiges, in Spiegelung versetztes Nusswurzelfurnier. Die rückwärtigen Beine durch Scherenmechanismus ausklappbar. Die Platte mit original Eisenscharnieren und handgefertigten Holzschrauben. Im aufgeklappten Zustand zeigt die nahezu quadratische Platte vier runde Ecktabletts mit kleiner Rundstab-Randerhöhung. Die Tabletts in Wurzelholz furniert, die Tischfläche mit braunem Leder bezogen, Randpunzierung in Form von gereihten Sternmedaillons. Die alte Politur erhalten und 2011 regeneriert. Altersentsprechend guter Originalzustand.

Anmerkung:
Mathäus Funk entstammte einer Berner Kunsthandwerkerfamilie deutscher Abstammung. Seine Werke sind mit denen des Ebenisten Abraham Roentgen aus Neuwied stilistisch vergleichbar und ebenso in hoher Qualität ausgeführt. Zunächst in Frankfurt und Paris ausgebildet, kehrte er 1724 nach Bern zurück und erhielt das Handwerkerrecht als „kunstreicher Ebenist und Vergolder“. Zusammen mit seinen Familienmitgliedern führte er in Bern eine florierende Werkstatt, die weitgehend bekannt wurde. Werke der Manufaktur gelangten etwa in das "Blaue Haus" in Basel und andere Häuser des gehobenen Bürgerstands.

Literatur:
Hermann von Fischer, Die Kunsthandwerker-Familie Funk im 18. Jahrhundert, Bern 1961, S. 127, hier ein identischer Tisch unter Nr. 238 abgebildet mit Provenienzangabe: Grande Société, Bern. (961983) (22)


Console and games table from the famous manufactory Mathäus Funk
Dimensions when closed:
Height: 74 cm.
Length: 90 cm.
Depth: 45 cm.
Dimensions when folded out:
Side length: 90 x 90 cm.
Switzerland.

Notes:
Mathäus Funk descended from a German arts and crafts family. The style and high quality of his works can be compared with those of the ebonist Abraham Roentgen from Neuwied. He first trained in Frankfurt and Paris and returned to Bern in 1724, where he gained the right to work as an “artistic ebonist and gilder”. Together with other members of his family he kept a flourishing, widely renowned workshop in Bern. Works by the manufacture found their way to the “Blue House” in Basel and other upper-class houses.

Literature:
Hermann von Fischer, Die Kunsthandwerker-Familie Funk im 18. Jahrhundert, Bern, 1961, p. 127, with an identical table listed and illustrated under no. 238 with provenance: Grande Société, Bern.

This object has been individually compared to the information in the Art Loss Register data bank and is not registered there as stolen or missing.