Auktion Gemälde Alte Meister - Teil I

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Hans Rottenhammer (1564 München – 1625 Augsburg) und Jan Brueghel d. Ä. (1568 Brüssel – 1625 Antwerpen), zug.

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Hans Rottenhammer (1564 München – 1625 Augsburg) und Jan Brueghel d. Ä. (1568 Brüssel – 1625 Antwerpen), zug.
Detailabbildung: Hans Rottenhammer (1564 München – 1625 Augsburg) und Jan Brueghel d. Ä. (1568 Brüssel – 1625 Antwerpen), zug.
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Hans Rottenhammer (1564 München – 1625 Augsburg) und Jan Brueghel d. Ä. (1568 Brüssel – 1625 Antwerpen), zug.

197
Hans Rottenhammer
(1564 München – 1625 Augsburg)
und Jan Brueghel d. Ä.
(1568 Brüssel – 1625 Antwerpen), zug.

DIE TAUFE CHRISTIÖl auf Holz. Verso seitlich schmale Parkettierleisten.
34 x 48 cm.
Gerahmt.

Katalogpreis € 40.000 - 60.000 Katalogpreis€ 40.000 - 60.000  $ 42,800 - 64,200
£ 32,000 - 48,000
元 310,400 - 465,600
₽ 3,739,600 - 5,609,400

Von dieser Darstellung sind bislang nur drei Fassungen bekannt geworden, allgemein angesehen als Höhepunkt der Zusammenarbeit der beiden Maler Hans Rottenhammer und Jan Brueghel d. Ä. Die beiden Maler trafen erstmals um 1594-95 in Rom zusammen und ergänzten sich in gemeinsam geschaffenen Werken. Wie das Werk Brueghels auch in der Zusammenarbeit mit anderen Figurenmalern erweist, sind es die landschaftlichen Elemente, die Baumgruppen und Waldpartien, die von seiner Hand stammen. Rottenhammer sah hier im Bild seine Aufgabe in der Schaffung einer reichen Personenstaffage, die das eigentliche Bildthema beherrscht.
Das Bildthema zeigt sich hier in außergewöhnlicher Weise als eine allumfassende Schau des Ursprungs der Christenheit. Die eigentliche Taufszene am Jordan bildet zwar den Mittelpunkt der Darstellung, ist jedoch umgeben von zahlreichen Personengruppen, die dem Hauptthema allegorisch zugeordnet wurden. Die Baumlandschaft, in die die Gruppen eingefügt sind, öffnet sich oben in einer leuchtenden Gloriole, in der Gottvater erscheint, von Engeln umgeben, darunter schwebt die Taube des Heiligen Geistes herab.
Aus dem dunkleren Hintergrund der Baumwipfel leuchten die einzelnen Figurengruppen auf. Am rechten Ufer des dunkel-türkisblauen Flusslaufs steht Jesus, das Haupt gebeugt, während Johannes eine Taufmuschel darüber ausgießt. Dass der Täufer hier schwebend in Begleitung zweier Engel gezeigt wird, erweist den allegorischen Charakter der Bildgestaltung insgesamt. Allegorisch sind auch die übrigen Figurengruppen zu sehen. Sie sollen den Wandel andeuten, den das Christentum mit der Taufe in die Welt gebracht hat: rechts unten eine Mutter mit zwei Kindern, nun als christliche „Charitas“ erkennbar, weiter rechts ein Mann, der furchtsam in den dunklen Wald zurückblickend, sich dem Heil der Taufe zuwendet. Im Hintergrund eine lagernde Gruppe, antik-heidnisch dargestellt, mit einer der Venus ähnlichen Frauengestalt. Links im Abseits eine weitere Familiengruppe, die am Geschehen nicht teilhat, der Mann mit Turban, das Kind entsprechend in einen orientalischen Umhang gehüllt. Die Dunkelheit des Waldes ist symbolisch als die Welt vor dem Auftreten von Johannes und Jesus zu interpretieren, das Licht der neuen Welt erscheint nun am Himmel. Auch weitere Einzelheiten zeigen das Gemälde als symbolträchtig.
Vorbilder zu einzelnen Figuren sah Rottenhammer in Werken von Veronese, Tintoretto und Tizian, die er in Venedig studieren konnte. Von den drei bekannt gewordenen Fassungen wurde eine von Klaus Ertz um 1608 datiert, eine weitere Fassung ist auf Holz gemalt. Eine dritte Fassung befindet sich im Besitz der Bayerischen Staatsgemäldesammlungen München, und wird in den Städtischen Kunstsammlungen Augsburg ausgestellt, als „Hans Rottenhammer d. Ä., Die Taufe Christi, um 1597“. Eine der Fassungen wurde 2011 bei Lempertz, Köln verauktioniert (A 987, Lot 1227). A.R.

Literatur:
Vgl. Klaus Ertz, Jan Brueghel d. Ä, Lingen 2008-2010, Bd. IV, S. 1670, Kat. Add. 30.
Vgl. Hans Rottenhammer. Begehrt – vergessen – neu entdeckt. Ausst.-Kat., Weserrenaissance-Museum Schloss Brake 17. August - 16. November, Prag Nationalgalerie 11. Dezember 2008 - 22. Februar 2009, München 2008/2009, S. 125.
Vgl. Klaus Ertz und Christa Nitze-Ertz, Jan Brueghel d. Ä. Kritischer Katalog der Gemälde, Bd. II, Lingen 2008/2010, S. 561, Kat. Nr. 260A. (1371301) (11)



Hans Rottenhammer (1564 Munich – 1625 Augsburg)
and Jan Brueghel the Elder (1568 Brussels – 1625 Antwerp), attributed

THE BAPTISM OF CHRIST

Oil on panel. Slim parquetting slats at the side.
34 x 48 cm.
Framed.

As is typical in Brueghel’s oeuvre, he collaborated with other figure painters and it is the landscape elements, the groups of trees and forest areas that he painted himself. In this painting Rottenhammer created a rich figure staffage, which dominates the actual subject of the painting. Extraordinarily, the subject of the painting is an all-encompassing view of the origin of Christianity. The actual baptismal scene on the Jordan is at the centre of the depiction, but it is surrounded by numerous groups of figures who have been assigned allegorically to the main subject. Of the three known versions, one is dated ca. 1608 by Klaus Ertz, another version is painted on panel (Klaus Ertz, Jan Brueghel the Elder, Lingen 2008-2010, vol. IV, p. 1670, cat. add. 30). A third version is held by the Staatsgemäldesammlungen in Munich, (inv. no. 4826, copper, 33 x 44 cm.) and exhibited in the Städtische Kunstsammlungen Augsburg, as “Hans Rottenhammer the Elder, The Baptism of Christ, ca. 1597“. One of the versions was sold at auction at Lempertz, Cologne in 2011 (A987, lot 1227).

Literature:
cf. Hans Rottenhammer. Begehrt – vergessen – neu entdeckt, exhibition catalogue, Weserrenaissance-Museum Schloss Brake – National Gallery Prague, 2008/ 2009, p. 125.
cf. Klaus Ertz and Christa Nitze-Ertz, Jan Brueghel d. Ä. Kritischer Katalog der Gemälde, vol. II, Lingen 2008/ 2010, p. 561, cat. no. 260A.

Dieses Objekt wurde mit dem Datenbestand des Art Loss Registers individuell abgeglichen und ist dort weder als gestohlen, noch als vermisst registriert.

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