Wednesday, 25 March 2015

Auction Sculpture and Works of Art

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Giovanni della Robbia, 1469 Florenz – 1529 / 30
Detailabbildung: Giovanni della Robbia, 1469 Florenz – 1529 / 30
Detailabbildung: Giovanni della Robbia, 1469 Florenz – 1529 / 30
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135
Giovanni della Robbia,
1469 Florenz – 1529 / 30

ZIERVASE IN KRUG-FORM MIT DECKEL, DIESER VERZIERT MIT FRÜCHTEN, UM 1500 / 10 Höhe der Vase ohne Deckel: 27 cm.
Gesamthöhe: 38,5 cm.

Terrakotta, mehrfarbig glasiert. Die elegante, glasierte Ziervase, deren blaue Farbe bearbeiteten Lapislazuli simuliert, ist mit ihrem reich mit Früchten, Gemüse, Blumen und zwei kleinen Fröschen verzierten Deckel ein wichtiges Zeugnis der hohen Kunstfertigkeit der della Robbias. In ihr wird deutlich, dass der damalige Adel auch Ziergegenstände sehr wohl zu schätzen wusste und nicht nur die Wappenkunst.

Catalogue price € 55.000 - 65.000 Catalogue price€ 55.000 - 65.000  $ 61,600 - 72,800
£ 49,500 - 58,500
元 437,800 - 517,400
₽ 4,909,300 - 5,801,900

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Die Vase mit ihrer charakteristischen „Krug“ - Form und den kunstvollen Verzierungen aus verschlungenen Bordüren geht auf ein bekanntes Modell zurück und ist eines der elegantesten und gelungensten Werke dieser Art. Das kunstvolle Objekt besticht durch seine schöne Form, die Klarheit und Perfektion der Verzierungen und der zu Delfinen geformten Griffe, aber besonders durch die gelungene plastische Ausarbeitung des Deckelbukett und seinen guten Erhaltungszustand, der sogar noch die Blattvergoldung erkennen lässt.

Andrea della Robbia war ein vielseitiger und experimentierfreudiger Künstler. Es war Andreas Onkel Luca, der ihn in das „Geheimnis“ der Herstellung von glasierten Skulpturen einweihte. Andrea war es auch, der 1490 mit der Herstellung prachtvoller, dekorativer Vasen im klassischen Geschmack begann. Die vielen Blumen und Früchte in seinen Werken sollten an den Reichtum und die Fruchtbarkeit seiner Familie oder aber, wenn diese Verzierungen ein Heiligenbild krönten, an die Großzügigkeit und Gnade Gottes erinnern. Manchmal enthalten diese virtuosen Darstellungen, die oft mit versteckten Eidechsen, Fröschen, Schnecken oder Zikaden verziert sind, auch feine Anspielungen auf die Antike: so hatte Plinius in seiner Naturalis Historia die täuschend echten Nachahmungen von Früchten und Naturelementen eines Töpfers gelobt.

Später war es Giovanni, einer der Söhne Andreas, die in der Familienwerkstatt arbeiteten, der angeregt von den archäologischen Kenntnissen des frühen 16. Jahrhundert anfing, glasierte Vasen herzustellen. Dabei zeigte er einen ausgeprägten Sinn für Verzierungen. Die Vasen Giovannis können je nach Form und Dekor in vier verschiedene Gruppen unterteil werden: Vasen mit eiförmiger Laibung oder immer komplexer gestaltete „Amphoren“. Die Kopien wurden meist mit Hilfe von Abdrücken gefertigt, wobei das Dekor häufig variierte. Auch die Brüder von Giovanni Marco, Francesco, Girolamo und vor allem Luca „der Jüngere“ waren an ihrer Herstellung beteiligt. Über Luca sagte Vasari, er sei „sehr tüchtig“ bei der Schaffung von glasiertem Zierschmuck gewesen.

Diese Vase nun gehört zum Typus „a orciolo“ (Krug) und besitzt einen eiförmigen Körper auf einem breiten Fuß. Die Henkel sind delfinförmig, das Dekor besteht aus drei verschiedenen Seil-Bordüren. Um den Vasenhals verläuft eine aus der Architektur stammende Ornamentik mit nach unten größer werdenden, überlappenden Rauten. Der Vasenkörper ist mit schmalen Stabmustern verziert, die an getriebenes Metall erinnern. Das Dekor in der Mitte der Laibung hingegen zeigt ein elegant verflochtenes geometrisches Muster, das an islamische Kunst erinnert. Dieses Muster erfreute sich zwischen dem 15. und dem 16. Jahrhundert großer Beliebtheit und entstammt den sogenannten „ghiribizzi“ (Launen) Leonardos und wurde von vielen bekannten Malern (Perugino, Pinturicchio, Raffaello) übernommen. Giovanni della Robbia benutzte dieses Muster bereits um 1500 in der Umrahmung eines Rundbildes, der „Madonna in adorazione del bambino col San Giovannino“ im Museo Nazionale del Bargello, Florenz.

Bei der vorliegenden Vase handelt es sich um eine typische Arbeit aus der Werkstatt della Robbia oder besser gesagt wahrscheinlich von Giovanni (vgl. British Museum, London; Kunstgewerbemuseum, Berlin; Verkauf Bardini, London 1898, etc.). Unter Anderem existieren ähnliche Vasen mit einer geometrisch gehaltenen Knotenmuster-Variante. Hier sind die Ornamente vertauscht, so dass sich das überlappende Rautenmuster im unteren Teil befindet (Museo Internazionale delle Ceramiche, Faenza; Musée du Louvre, Paris; Ashmolean Museum, Oxford; etc.). Insgesamt entfernt sich diese Arbeit von der „Amphoren“-Form mit Stabmuster als Dekor der Laibung. Eines dieser Werke ziert heute noch den Keramikaltar der Kirche Santo Stefano in Pane (Florenz) und wird Luca dem „Jüngeren“ zugeschrieben (um 1510), ebenso wie die Vase der Donazione Cora im Museum von Faenza.)

Die lebhafte Farbigkeit der Vase spricht für Giovanni della Robbia als Schöpfer dieses Kunstwerks. Die Farbgebung bei Werken von Luca dem „Jüngeren“ ist meist zarter. Außerdem verweisen die Farbsprenkel, die Manganrückstände sowie ganz allgemein die größere Lebhaftigkeit bei der Ausgestaltung des Deckelbuketts auf Giovanni. Auf ihm erkennt man Trauben, zwei Zitrusfrüchte, einen Apfel, einige Kirschen, einen Granatapfel, eine Haselnuss, Knoblauch, eine Gurke und verschiedene Wiesenblumen sowie zwei sprungbereite kleine Frösche. All dies wären untypische Elemente für die Werke der anderen Brüder. Angesichts des eher kleinen Buketts, des flüssigen Farbverlaufs und der Leuchtkraft der Glasur, welche im Gegensatz zum reichen opulenten Spätwerk Giovannis stehen, der dort bevorzugt kräftig deckende Farbglasuren verwendete, stammt diese Vase eher aus seinen frühen Schaffensjahren zu Beginn des 16. Jahrhunderts. Zum Vergleich lassen sich hier auch die Girlanden der beiden signierten Altarbilder in der Kirche San Girolamo in Volterra (Giudizio universale, 1501; San Francesco offre la Regola a San Luigi e Sant’Elisabetta d’Ungheria, 1505) heranziehen. Rest.

Literatur:
Vgl. A. Marquand, Giovanni della Robbia, Princeton, 1920, speciatim, S. 35-40.
Vgl. G. Cora, Vasi robbiani, in “Faenza”, XLV, 1959, 3-4, S. 51-60.
Vgl. G. Gentilini, I Della Robbia. La scultura invetriata nel Rinascimento, Florenz,1992.
Vgl. F. Quinterio, Natura e architettura nella bottega robbiana, Ivi, S. 57-85.
Vgl. I Della Robbia e l’“arte nuova’’ della scultura invetriata, catalogo della mostra a cura di G. Gentilini (Fiesole, Basilica di Sant’Alessandro), Florenz, 1998, S. 57-85, 235-236, 275-281, 310-313 (mit Beiträgen von F. Quinterio e A. Bellandi).
Vgl. , Ausstellungskat. Arezzo, Museo Statale d’Arte Medievale e Moderna, G. Gentilini (Hrsg.), I Della Robbia. Il dialogo tra le arti nel Rinascimento, Mailand, 2009, S. 144-151, 300-302, 371-373 (mit Beiträgen von G. Gentilini, T. Mozzati, A. Guerrieri, M. Zurla). (1001761) (12)

Wir danken Giancarlo Gentilini für die Katalogisierung.

We would like to thank Giancarlo Gentilini for cataloguing.


Giovanni della Robbia,
1469 Florence - 1529/ 30

DECORATIVE VASE OF THE KIND ”A ORCIOLO“, WITH LID SHAPED AS A FRUIT BOUQUET, CA. 1500/ 10

Total height: 38.5 cm.
Height of the vase without lid: 27 cm.

Polychrome glazed terracotta This elegant decorative vase, polished in blue to look like a stone carving of lapis lazuli, with a lid shaped as a full bouquet of fruit, vegetables and flowers animated by two small frogs, is a pretty representative testimony of a peculiar production of the ‘robbiana’ workshop, which, together with the more popular heraldry plastic, vouches for the great commitment in the profane furnishing of noble dwellings.

Attributable to a well known model, among the most elegant, original and established of that job, characte ’a orciolo’ adorned by a sophisticated decoration of twisted ropes, our piece comes out for its quality of modeling, clear and accurate both in the decorations of the vase and in the handle ‘a delfino’, and especially for the incisive plastic definition of the vegetable bouquet, but also for the good state of conservation, having still to this day consistent traces of the gilding ‘a freddo’.

It was Andrea Della Robbia, eclectic and resourceful sculptor, nephew of the famous Luca from whom he inherited the ‘secret’ of the glazed sculpture, who started around 1490 this lucky production of refined ornamental vases with a classic taste, which in their abundance of fruit and flowers allude to the prosperity and fertility of the family, as well as, if put with holy images, to the profusion of the holy grace.

Moreover the expert conjuring of vegetables, at times revived by lizards, frogs, snails, cicadas, could remind us of the old world, generated by Naturalis historia by Plinio who praised the deceptive reproductions in terracotta of fruit and natural elements of the potter Posiede.

Later, among the many children of Andrea active in the ‘robbiana’ workshop, it was Giovanni, with an exuberant decorative flair nourished by the archeology in vogue at the beginning of 500, the main representative of a consistent production of glazed vases, grouped for shape and decoration in four main categories, ovoid and ‘ad anfora’ with a growing complexity, mainly replicated with the help of molds, often introducing some differences in the decoration.

However also the brothers were committed to this activity, Marco, Francesco, Girolamo and in particular Luca ‘il giovane’, who according to Vasari and some documented testimonies, was very ‘diligent’ in the ornamental glazing.

Our unreleased vase belongs to the kind ‘a orciolo’ with an egged shape, on an expanded base and handles ‘a delfino’, with three different decorative bands. On the neck we have a tile motive with an architectural style with growing scales towards the bottom, the cup has thin elements ‘a guisa’ made of a frilled metal, while in the central decoration we have an elegant, complex Islamic inspired geometric embellishment. This motive had great impact over the decades of 400 and 500 promoted by the famous ‘ghiribizzi’ of Leonardo, used by famous painters (Perugino, Pinturicchio, Raffaello) and by Giovanni della Robbia in the frame of a medallion representing the Madonna in adoration of the child with San Giovannino dated around 1500 (Firenze, Museo Nazionale del Bargello). It is a well known model in the ‘robbiana’ production mainly attributed to Giovanni (London, British Museum; Berlin, Kunstgewerbe Museum; already sold by Bardini, London 1898; etc.),which was also produced with a different pattern of the knots, more geometrical, and an inverted position of decorations, with the scales in the inferior part (Faenza, Museo Internazionale delle Ceramiche; Paris, Musée du Louvre; Oxford, Ashmolean Museum; etc.), less coherent and inconsistent with the type ‘ad anfora’ on the cup. One of these examples is now on the glazed altar in the church of Santo Stefano in Pane (Florence) attributed to Luca ‘il giovane’ around 1510, together with the vase of donation in Cora at Museo di Faenza.

We can attribute our piece to Giovanni due to the vivid chromatic intensity of the glaze, usually less intense in Luca’s works, their pictorial layer striated and defined by touches of manganese, as well as to the higher exuberance and variety of the vegetable bouquet where we can see a bunch of grapes, two citrus fruits, an apple, some cherries, a pomegranate, a hazelnut, garlic, a cucumber and various field flowers, with the two small frogs ready to jump, not common in the works of his brothers.

Furthermore the contained measurement of the lid and the liquid and bright tones of the glazing, which distinguish our vase from the more opulent and full versions of his later years, with dense and overfilled glazes, date our piece to the first decade of 500, as confirmed by the comparison with the garlands of the two autographed altarpieces in San Girolamo a Volterra (Giudizio universale, 1501; San Francesco offre la Regola a San Luigi e Sant’Elisabetta d’Ungheria, 1505 ca.). Rest.

Bibliography of reference :
A. Marquand, Giovanni della Robbia, Princeton 1920, speciatim pp. 35-40.
G. Cora, Vasi robbiani, in “Faenza”, XLV, 1959, 3-4, pp. 51-60.
G. Gentilini, I Della Robbia. La scultura invetriata nel Rinascimento, Firenze 1992.
F. Quinterio, Natura e architettura nella bottega robbiana, Ivi, pp. 57-85.
I Della Robbia e l’“arte nuova’’ della scultura invetriata, catalogo della mostra a cura di G. Gentilini (Fiesole, Basilica di Sant’Alessandro), Firenze 1998, pp. 57-85, 235-236, 275-281, 310-313 (contributi di F. Quinterio e A. Bellandi).
I Della Robbia. Il dialogo tra le arti nel Rinascimento, catalogo della mostra a cura di G. Gentilini (Arezzo, Museo Statale d’Arte Medievale e Moderna), Milano 2009, pp. 144-151, 300-302, 371-373 (contributi di G. Gentilini, T. Mozzati, A. Guerrieri, M. Zurla).


Giovanni della Robbia
1469 Firenze - 1529/ 30

VASO DECORATIVO DEL TIPO A ORCIOLO CON COPERCHIO IN FORMA DI MAZZETTO DI FRUTTA, CA. 1500/ 10

H: 38,5 cm.
Il corpo del vaso h: 27 cm.

Terracotta invetriata policroma. Questo elegante vaso decorativo, smaltato in azzurro a simulare un intaglio nella pregiata pietra di lapislazzuli, corredato di coperchio in forma di rigoglioso mazzetto di frutta, ortaggi e fiori animato da due piccole rane, costituisce una testimonianza particolarmente rappresentativa e pregevole di una produzione peculiare della bottega robbiana, che, al pari della più popolare plastica araldica, ne attesta l’apprezzato impegno nell’arredo profano delle dimore signorili. Riconducibile a un modello ben noto, tra i più eleganti, originali e affermati di tale attività, caratterizzato dal corpo ‘a orciolo’ ornato da un sofisticato fregio a intrecci di corde, l’opera si distingue infatti per la qualità della modellazione, nitida e accurata sia nei decori del vaso che nelle anse a delfino, e soprattutto per l’efficace, seducente definizione plastica del ben proporzionato cespo di verzura; ma anche per il buono stato di conservazione, recando tuttora consistenti tracce delle dorature ‘a freddo’ che impreziosivano le baccellature e altri motivi.

Fu Andrea della Robbia, scultore versatile e intraprendente, nipote del celebre Luca dal quale aveva ereditato il “segreto” della scultura invetriata, ad avviare verso il 1490 questa fortunata produzione di raffinati vasi ornamentali di gusto classicista, che nell’abbondanza di frutta e fiori alludevano alla prosperità e fertilità della famiglia, come anche, se posti a coronamento di immagini sacre, alla profusione della grazia divina. Inoltre il virtuoso illusionismo degli inserti vegetali, talora ravvivati dalla presenza di lucertole, rane, lumache, cicale, poteva assumere colti richiami al mondo antico, indotti dalla Naturalis historia di Plinio che lodava con meraviglia le ingannevoli riproduzioni in terracotta di frutti ed elementi naturali del ceramista Possiede.

In seguito tra i numerosi figli di Andrea attivi nella bottega robbiana è Giovanni, incline a un’esuberante vena decorativa nutrita dal repertorio archeologico in voga nel primo Cinquecento, il principale responsabile di una consistente produzione di vasi invetriati, raggruppabili per forma e ornato in quattro principali tipologie, ovoidi e ‘ad anfora’ dalla complessità crescente, perlopiù replicate con l’ausilio di calchi, spesso introducendo alcune varianti nell’ornato. Ma furono certo impegnati in questa stimata attività anche i fratelli, Marco, Francesco, Girolamo ed in particolare Luca ‘il giovane’ che le parole del Vasari e alcune testimonianze documentarie ci dicono assai “diligente” negli invetriati ornamentali.

L’inedito vaso qui proposto appartiene al tipo ‘a orciolo’ dal corpo ovoidale, su piede espanso e anse a delfino, con tre diverse fasce decorative. Sul collo si distende un motivo embricato d’impronta architettonica a scaglie crescenti verso il basso, la coppa è percorsa da sottili baccellature a guisa di un metallo sbalzato, mentre nel fregio centrale corre un elegante, virtuosistico ricamo a intrecci geometrici d’ispirazione islamica (detto “cordelle alla damaschina” o “gruppi moreschi”). Un motivo che conobbe una rinnovata fortuna nei decenni a cavallo tra Quattro e Cinquecento promossa dai celebri “ghiribizzi” di Leonardo, adottato da pittori rinomati (Perugino, Pinturicchio, Raffaello) e già utilizzato da Giovanni della Robbia nella cornice di un medaglione raffigurante la Madonna in adorazione del bambino col San Giovannino databile intorno al 1500 (Firenze, Museo Nazionale del Bargello).

Si tratta di un modello ben attestato nella produzione robbiana da esemplari perlopiù riferiti a Giovanni (Londra, British Museum; Berlino, Kunstgewerbe Museum; già vendita Bardini, Londra 1898; etc.), che fu prodotto anche con un diverso pattern dei nodi, più geometrici, e una disposizione invertita degli ornati, con le scaglie nella parte inferiore (Faenza, Museo Internazionale delle Ceramiche; Parigi, Musée du Louvre; Oxford, Ashmolean Museum; etc.), meno coerente e difforme rispetto alle tipologie ‘ad anfora’ sempre baccellate nella coppa. Uno di essi corona tuttora un altare invetriato nella chiesa di Santo Stefano in Pane (Firenze) attribuito a Luca ‘il giovane’ verso il 1510, cui viene ricondotto anche il vaso della donazione Cora al Museo di Faenza.

Suggeriscono in questo caso una paternità di Giovanni della Robbia la vivida intensità cromatica degli smalti, abitualmente più tenui nei lavori riferiti a Luca ‘il giovane’, la loro stesura pittorica screziata e definita da tocchi di manganese, così come la maggiore esuberanza e varietà del mazzetto di verzura, ove si distinguono un grappolo d’uva, due agrumi, una mela, alcune ciliegie, un melograno, una nocciola, un aglio, un cetriolo e vari fiorellini di campo, con le due piccole rane pronte a saltare, inconsuete nei lavori dei fratelli. D’altra parte la misura contenuta del coperchio e le tonalità liquide e luminose dell’invetriatura, che distinguono il nostro vaso dalle più opulente e cariche versioni ascrivibili alla produzione matura di questo scultore, con smalti dalle tonalità dense e sature, orientano verso una datazione piuttosto precoce, nel primo decennio del Cinquecento, come può confermare il confronto con i festoni delle due pale autografe in San Girolamo a Volterra (Giudizio universale, 1501; San Francesco offre la Regola a San Luigi e Sant’Elisabetta d’Ungheria, 1505 ca.).Rest.

Bibliografia di riferimento:
- A. Marquand, Giovanni della Robbia, Princeton 1920, speciatim pp. 35-40.
- G. Cora, Vasi robbiani, in “Faenza”, XLV, 1959, 3-4, pp. 51-60.
- G. Gentilini, I Della Robbia. La scultura invetriata nel Rinascimento, Firenze 1992.
- F. Quinterio, Natura e architettura nella bottega robbiana, Ivi, pp. 57-85.
- I Della Robbia e l’“arte nuova’’ della scultura invetriata, catalogo della mostra a cura di G. Gentilini (Fiesole, Basilica di Sant’Alessandro), Firenze 1998, pp. 57-85, 235-236, 275-281, 310-313 (contributi di F. Quinterio e A. Bellandi).
- I Della Robbia. Il dialogo tra le arti nel Rinascimento, catalogo della mostra a cura di G. Gentilini (Arezzo, Museo Statale d’Arte Medievale e Moderna), Milano 2009, pp. 144-151, 300-302, 371-373 (contributi di G. Gentilini, T. Mozzati, A. Guerrieri, M. Zurla).

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