Thursday, 7 December 2017

Auction 15th - 18th century paintings

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Giovanni Antonio Lappoli, 1492 Arezzo – 1552, zug.
Detailabbildung: Giovanni Antonio Lappoli, 1492 Arezzo – 1552, zug.
Giovanni Antonio Lappoli, 1492 Arezzo – 1552, zug.

Lot 374 / Giovanni Antonio Lappoli, 1492 Arezzo – 1552, zug.

Detail images: Giovanni Antonio Lappoli, 1492 Arezzo – 1552, zug.

374
Giovanni Antonio Lappoli,
1492 Arezzo – 1552, zug.

Lappoli war ein Vertreter des italienischen Manierismus und kam nach seiner Übersiedelung von Arezzo nach Florenz unter den Einfluss des Andrea del Sartro (1486 -1530/31). Danach lernte er bei Jacopo da Carucci Pontormo (1494-1556) und stand führend unter den Schülern des Meisters in der Konkurrenz zu Agnolo di C.Allori Bronzino (1503-1572). In Florenz befreundet mit Perino del Vaga (1501-1547), der 1523 aufgrund der Pest aus Rom geflohen war, bevor die Pest auch in Florenz ausbrach. Nach Beendigung der Seuche ging Lappoli mit seinen Malerkollegen nach Rom, um den damals bedeutenden Giulio Romano (um 1499-1546) kennenzulernen, kam jedoch unglücklicherweise anläßlich des Sacco di Roma 1527 ins Gefängnis. Nach all diesen Ereignissen zog es ihn zurück in seine Heimatstadt Arezzo.JOHANNES DER TÄUFER MIT WASSERSCHALE UND VOGEL AN EINEM BRUNNEN Öl auf Holz.
81 x 54 cm.

Catalogue price € 30.000 - 35.000 Catalogue price€ 30.000 - 35.000  $ 33,900 - 39,549
£ 25,500 - 29,750
元 227,400 - 265,300
₽ 2,176,200 - 2,538,900

 

Das Bildthema des Heiligen an einem Brunnen findet sich ebenso auf einem für Rosso Fiorentino (1495-1540) zugewiesenen Gemälde in einer Privatsammlung. Bei dem uns vorliegenden Gemälde jedoch wird der jugendliche Johannes in Dreiviertelfigur nach rechts gezeigt, der Oberkörper nach vorne gebeugt, das Gesicht dem Betrachter zugewandt, der rechte, leicht gebogene Arm stützt sich im Rasengrund auf. In der linken Hand hält er eine Schale, an dessen Rand ein Vogel zur Tränke sitzt. Der Hintergrund weitgehend dunkel gehalten mit Andeutungen des Felsens rechts, die Beleuchtung von links oben betont die manieristische Drehung des gesamten Körpers, wobei die warmen Körperfarben im Kontrast zu dem silbrig leuchtenden Kreuzstab und dem Nimbusreif stehen.
Das Gemälde ist in einem Bericht ausführlich beschrieben:
Alessandro Nesi, Giovanni Antonio Lappoli, San Giovanni Battista alla fonte, mit ausführlicher Literaturangabe und Vergleichsbeispielen (beigegeben in Kopie). (11312510) (6) (11)

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