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Detailabbildung: Bedeutende, große Kreuzgruppe mit Assistenzfiguren in Elfenbein

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Bedeutende, große Kreuzgruppe mit Assistenzfiguren in Elfenbein
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816
Bedeutende, große Kreuzgruppe mit Assistenzfiguren in Elfenbein

Höhe des Elfenbeinkreuzes inkl. Sockel: 122 cm.
Höhe der Assistenzfiguren inkl. Sockel: ca. 52 cm.
Frankreich, zweite Hälfte 19. Jahrhundert.

Katalogpreis € 130.000 - 160.000 Katalogpreis€ 130.000 - 160.000  $ 135,200 - 166,400
£ 117,000 - 144,000
元 908,700 - 1,118,400
₽ 7,059,000 - 8,688,000

In exzellenter Präsentation äußerst feiner, hoch qualitätvoller Schnitzausführung, bestehend aus einem Kreuz Christi mit Corpus sowie den beiden Assistenzfiguren Maria und Johannes Evangelist. Die drei Schnitzgegenstände monumental gesockelt mit seltenem, smaragdgrünem, weiß gesprenkeltem, alpinem Marmor. Das Kreuz gebildet aus zylindrischen, runden Balken in Elfenbein, dekoriert mit feinen Astnoppen, am hochziehenden Kreuzbalken der Rotulus ebenfalls in Elfenbein geschnitzt mit Aufschrift „Jesus/ Nazarenus/ Rex/ Judeorum“. Corpus Christi im Dreinageltypus, die Füße auf eine Konsole gestellt, die Beine schmerzbewegt leicht nach links gedreht, der Kopf in Gegenbewegung nach rechts gewandt mit Blick nach oben, schmerzvoll geöffnetem Mund und sterbendem Blick der Augen. An der rechten Brustseite das blutende Wundmal, die Dornenkrone in höchster Feinheit, nahezu frei schwingend geschnitzt und unterschnitten, die Locken ziehen zu den Schultern herab. Das Lendentuch in reiche Falten gelegt und partiell gekräuselt, an der rechten Körperseite herabhängend, gebunden durch ein ebenfalls unterschnittenes Kordelgebinde mit Schleife. Körperhaltung, Haar und Lendentuch sowie die sehnigen Gliedmaßen zum Teil in schmerzhafter Verkrampfung wiedergegeben, drücken das Leid des Gekreuzigten aus. Der Kreuzbalken durch kräftige Profile mit Hohlkehle gesockelt über einem hohen, zylindrischen Elfenbeinsockel, der zwischen Marmorsockel und Kreuz eingefügt ist, hier an der Vorderseite ein hochrechteckiges Schnitzrelief mit mehrfigürlicher Darstellung der Kreuzabnahme Christi. Der Marmorsockel mit quadratischer, kräftiger Basis zieht seitlich in großer Kehle hoch, segmentbogig, dachartig geschlossen mit darüber hochstehendem Profilring, in den der Elfenbeinzylinder eingestellt ist. An der Vorderseite querrechteckiges, segmentbogig geschlossenes, eingelegtes Elfenbeinrelief mit Darstellung der Grablegung Christi: Christus auf einem Stein liegend, zu seinen Füßen ein trauernder, hingebungsvoll kauernder Engel mit weiten Flügeln, der mit den Armen die Beine des Leichnams umfasst, neben dem Haupt Christi ein jugendlicher Engel sitzend, mit einer Fanfare als Symbol und Attribut der Pharma; mit der linken Hand hält er das Leichentuch hoch. Die beiden Reliefs ebenfalls in äußerster Feinheit und hoher künstlerischer Qualität ausgeführt. Die beiden Assistenzfiguren mit entsprechendem grünem Marmor gesockelt, jeweils rundgedrehter Sockelaufbau über quadratischer Basis. Standfiguren, Maria mit linkem Stand- und rechtem Spielbein, in der Kniepartie das Gewand geglättet, auf einem mitgeschnitzten, runden Rasensockel stehend, die Fußspitzen treten unter dem Kleidsaum hervor, der Körper in leicht gedrehter Haltung, das Gesicht nach rechts oben gerichtet, die beiden Hände zusammengeführt mit Handflächen nach unten und ineinandergenommenen Fingern. Das Kopftuch zieht in großem Schwung über die rechte Schulter im Bogen herab, am linken Oberarm enger anliegend, mit stark unterschnittenen Falten und Gewandtiefen. In entsprechender Weise die Standfigur des Heiligen Johannes Evangelist, das Gesicht jugendlich wiedergegeben, ebenfalls mit Blick nach oben, die Hände gefaltet, mit eingewinkelten Fingern. An den Figuren findet sich keine Signatur, lediglich die Frontplatte des Kreuzsockels trägt in der rechten unteren Ecke die Signatur „V. Gruny“, links Künstlerangabe des Entwurfsvorbildes „Henkel“. (8605259)


A Large Important Crucifiction Scene with Secondary Figures in Ivory
Height of the ivory crosses incl. base: 122 cm.
France, second half of the 19th century.

Dieses Objekt wurde mit dem Datenbestand des Art Loss Registers individuell abgeglichen und ist dort weder als gestohlen, noch als vermisst registriert.

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