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Freitag, 9. Dezember 2011

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Detailabbildung: Bedeutende Louis-XVI Kaminuhr in feuervergoldeter Bronze mit brünierten Bronzefiguren und rotem Marmorsockel

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Bedeutende Louis-XVI Kaminuhr in feuervergoldeter Bronze mit brünierten Bronzefiguren und rotem Marmorsockel
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Detailabbildung: Bedeutende Louis-XVI Kaminuhr in feuervergoldeter Bronze mit brünierten Bronzefiguren und rotem Marmorsockel

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Bedeutende Louis-XVI Kaminuhr in feuervergoldeter Bronze mit brünierten Bronzefiguren und rotem Marmorsockel

Höhe: 55 cm.
Sockellänge: 67 cm.
Sockeltiefe: 16 cm.

Katalogpreis € 30.000 - 35.000 Katalogpreis€ 30.000 - 35.000  $ 31,200 - 36,400
£ 27,000 - 31,500
元 209,700 - 244,650
₽ 1,629,000 - 1,900,500

Der Aufbau geht auf einen gezeichneten Entwurf von François Rémond zurück (ca. 1445-1812). Die figürliche Dekoration des Uhrenaufbaus ist dem Thema „L’étude et la philosophie“ gewidmet. Eine weitere Uhr desselben Aufbaus mit einigen, geringen Abweichungen in der Dekoration, befindet sich auf dem Kamin des Bibliothekraumes in Versailles.

WERK
Gehwerk mit Ankerhemmung, Pendel an Fadenaufhängung, Halbstunden- und Stundenschlag mit Schlossscheibenschlagwerk auf Glocke, Pendelfeinregulierung rückwärts am Fadenblock, Datumsfunktion.

GEHÄUSE
Aufbau in Form eines querliegenden, schlanken, roten, weiß gesprenkten Marmorsockels mit leicht vortretendem Risalitfeld, an den Schmalseiten halbrund eingezogen, über kräftigen, ziselierten Spindelfüßen. Die Sockelfront oberhalb der Füße belegt mit Rundmedaillons, darin in Vertiefung geflügelte Hermesköpfe. Im Mittelfeld das Feld füllende, vergoldete Applikation zweier weiblicher, geflügelter Sphingen, die einen Blütenkranz flankieren. Der Aufsatz oberhalb des Marmorsockels wiederholt in einziehender Sockelplinthe die Grundform des Marmors mit umziehendem Blattprofil. Senkrecht hochsteigend ein Sockel, der das zylindrische Gehäuse trägt, seitlich flankiert von zwei brünierten, vollplastisch gegossenen jugendlichen Figuren, links Knabe mit Stirnband im lockigen Haar, auf seinen Knien hält er eine Schreibtafel, das Pendant gegenüber ein sitzendes Mädchen in einem Buch lesend. Die Sitzfiguren des schreibenden Knaben und des lesenden Mädchens fanden auch an anderen Einrichtungs- und Gebrauchsgegenständen der Zeit Verwendung, so etwa als separat gearbeitete Tischfiguren bzw. auch als Figurenschmuck von Öllampen. In der Sockelfront unterhalb des Zifferblattes Reliefszene einer antiken Opferung: drei Vestalinen opfern an einem Dreifuß mit Flamme, davor Standbild eines Amorknaben. Das Zifferblatt mit gewölbter Frontverglasung im fein ziselierten Ring mit Perlstab. Darüber vollplastisch gegossener und mattvergoldeter Adler des antiken Gottes Zeus über dem Flammenbündel, seinem Attribut, stehend, mit geöffneten Schwingen.

ZIFFERBLATT
Weißes Email-Zifferblatt mit arabischer Stunden- und arabischer Minutenangabe sowie mit Tagesdatumszahlen in Rotemail. Zeiger vergoldet, in Form eines Flechtbandes durchbrochen gearbeitet, der Datumszeiger mit Pfeilspitze gebläut.

Schlüssel vorhanden.

Anmerkung:
Vorlage für die figürliche Gestaltung des Gehäuses ist eine Zeichnung von F. Rémond, die ins Jahr 1783 zu datieren ist. Verschiedene Uhrmacher und „Bronziers“ haben die Figuren „Étude“ und „Philosophie“ übernommen, so wurde der Figurentypus etwa um 1780 von L. S. Boizo für die Manufaktur Sèvres modelliert. Die Entwurfsskizzen von Rémond gingen direkt an die Uhrmacher wie etwa E. C. Leroi oder Roguet Lépin. Je nach Auftragsinteresse konnten die Flachreliefs mit unterschiedlichen Themen ausgetauscht werden. So zeigt etwa das in Versailles befindliche Gehäuse im Sockel an Stelle des Blattkranzes ein Maskaron. Drei solcher nahezu identisch gestalteter Pendulen befinden sich im Besitz der englischen Königin, eine im französischen Außenministerium sowie im Stockholmer Schloss aber auch im Potsdamer Staatsschloss sowie im Schloss Tanley in Burgund. Der Entwerfer Rémond wurde 29-jährig zum „Maître Doreur“ ernannt, manche seiner Arbeiten wurden später fälschlich P. P. Thomire zugeschrieben. Während der Regierung von Louis XVI. galt Rémond als einer der bedeutendsten Bronziers von Paris. Erst als sich Rémond gegen 1800 zur Ruhe gesetzt hatte, nahm das Unternehmen von Thomire seinen Aufschwung.

Literatur:
Gerald van der Kemp, Le conservateur en chef de Musée de Versailles et des Trianons, Versailles, Verlag Parklane New York, ganzseitige Abbildung S. 124.
Jean Dominique Augarde, Les Ouvriers du temps la pendule à Paris de Louis XIV Napoleon I/ Ornamental clocks and clock makers in 18th century Paris, Edition Antiquorum, Abb. S. 206 (hier auch mit leicht divergierendem Reliefdekor im Sockel).
Thieme/ Becker, Leipzig 1999, 27/28, S. 149 (biografische Angaben).
C. Baulez, François Rémond et le goût turc dans la famille royale au temps de Louis XVI, in: L’Objet d’Art, Dezember 1987, S. 33 - 45.
C. Baulez, Vergoldete Bronzen, München 1986, S. 596 - 599.
C. Baulez, Le luminaire de la princesse Kinsky, in: L’Estampille-L’Objet d’Art, Mai 1991, S. 84 - 99.
H. Ottomeyer/ P. Pröschel, Vergoldete Bronzen - Die Bronzearbeiten des Spätbarock und Klassizismus, München 1986, I, S. 195, Abb. 4.17.5, Zeichnung von F. Rémond.
P. Verlet, Les Bronzes dorés français du XVIIIe siècle, Paris 1987, S. 322, Abb. 357, eine Pendule aus dem Ministère des Affaires Etrangères. (842014)

Dieses Objekt wurde mit dem Datenbestand des Art Loss Registers individuell abgeglichen und ist dort weder als gestohlen, noch als vermisst registriert.

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