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16th - 18th Century Paintings
Thursday, 25 September 2014

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Astolfo Petrazzi, 1580 Siena – 1653 ebenda, zug.
Detailabbildung: Astolfo Petrazzi, 1580 Siena – 1653 ebenda, zug.
Detailabbildung: Astolfo Petrazzi, 1580 Siena – 1653 ebenda, zug.
Detailabbildung: Astolfo Petrazzi, 1580 Siena – 1653 ebenda, zug.
Detailabbildung: Astolfo Petrazzi, 1580 Siena – 1653 ebenda, zug.

693 A
Astolfo Petrazzi,
1580 Siena – 1653 ebenda, zug.

ALLEGORIE DES SOMMERSÖl auf Leinwand. Doubliert.
96,5 x 153 cm.
Gerahmt.

Catalogue price € 30.000 – € 40.000 - Catalogue price€ 30.000 – € 40.000 -  $ 36,000
£ 27,000
元 231,300
₽ 2,708,700

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Das monumental angelegte, großformatige Gemälde zeigt die in der linken Bildhälfte liegende Göttin Ceres mit Ährenkrone und in Begleitung eines Ährenbündel tragenden Puttos. Entlang der unteren Bildkante und in der rechten Bildhälfte gruppieren sich Früchte, die in raffinierter Abfolge aneinander gereiht sind. Einen Kontrapunkt zur Personengruppe links bildet die große Vase mit Blumen, mit der die Komposition rechts abgeschlossen wird. Die Szenerie wird beiderseits durch große Bäume zusammengehalten, die zudem die sich im Hintergrund ausbreitenden Landschaft einfassen. In dieser schönen lyrischen Landschaft klingen Akzente der großen venezianischen Meister wie Giorgione an. Auf dem vorliegenden Gemälde sind deutlich unterschiedliche Stileinflüsse zu erkennen, die auf Astolfo Petrazzi eingewirkt haben. Zum einen ist in der leichten Überlängung der Körper eine Verpflichtung gegenüber dem Manierismus festzustellen, zum anderen zeugen die naturalistschen Stilleben mit Kürbissen, Steinobst und Blumenbukett sowie die Zeichnung von der Kenntnis modernerer Werke, wie sie in Rom bei Caravaggio entstanden. Eben diese Inspirationsquellen wirkten auf Astolfo Petrazzi, von dem sich nur wenige Werke bis heute erhalten haben. Seine Ausbildung genoss Petrazzi bei Francesco Vanni (1563 - 1610), der in seinen Werken ebenfalls Elemente des Manierismus und Barock verschmolz. Petrazzi hielt sich im Laufe seiner Karriere auch in Rom auf, wo er mit den neuen Errungenschaften Caravaggios in Kontakt gekommen sein mag. Das vorliegende Gemälde stellt somit einen bedeutenden Beitrag zu Petrazzis Werk dar, auf dem er fast mit spielerischer Leichtigkeit mit den unterschiedlichen Einflüssen umgeht. Ein Gemälde mit dem gleichen Sujet und einer ähnlich angelegten Komposition befindet sich in der Fondazione Monte dei Paschi in Siena. (982121)

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