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16th - 18th Century Paintings
Thursday, 11 April 2013

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Andrea Mantegna, 1431 Isola Mantegna bei Piazzola sul Brenta - 1506 Mantua
Detailabbildung: Andrea Mantegna, 1431 Isola Mantegna bei Piazzola sul Brenta - 1506 Mantua
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508
Andrea Mantegna,
1431 Isola Mantegna bei Piazzola sul Brenta - 1506 Mantua

Die drei Bildtafeln aus der Kollektion Foresti√Ėltempera in Braun auf Pappelholz, durch Muschelgold in feinen, parallel gef√ľhrten Strichelungen geh√∂ht.
Die Platten von leicht unterschiedlicher Größe:
18,5 x 46 cm, 19 x 52 cm, 19 x 53 cm.

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Satz von drei auf Holz gemalten Bildtafeln in braun-goldener Camaieu-Malerei mit antik-mythologischen Figurenszenen in Art eines Friesbandes mit Trompe-l'oeil-Reliefwirkung. Technik in √∂liger Temperamalerei unter Verwendung von Muschelgold, das f√ľr die Lichth√∂hungen eingesetzt wird. Die beiden als erste in der Reihe einzuordnenden Darstellungen zeigen Tritonen, Nereiden und Fabelwesen mit Musikinstrumenten musizierend wiedergegeben, lediglich die als drittes Bild anzusehende Tafel widmet sich einem dramatischen Thema. Die als links beginnend anzunehmende Tafel zeigt im Zentrum eine Neptunsfigur mit Dreizack, die auf einem Delfin nach links reitet. Ihm voraus schwimmt auf den Wellen ein gefl√ľgelter Triton mit Fl√∂te, der linke Bildrand abgeschlossen durch Schilfkolben. Im rechten Teil folgen zwei musizierende Tritonen nach, einer mit einem Blasinstrument, der andere mit einer vierseitigen Violine, der Hinterleib schlangenartig. Rechter Bildabschluss durch nahezu kahlen Baumstamm mit wenigen Bl√§ttern, parallel zur unteren Bildkante Wiedergabe von Wasserwellen, die sich in den beiden folgenden Tafeln fortsetzen. Die als Mittelbild anzunehmende Tafel zeigt im Zentrum einen Tritonen, der mit seinen Pferdevorderhufen frontal ins Bild zieht und eine gebogene Fanfare bl√§st. Der verk√ľrzt nach hinten wiedergegebene Hinterleib ist zu einer Schnecke geformt, hinter den Schultern ziehen spitze Fl√ľgel hoch, die Ohren nach oben spitz zulaufend. Die Mittelfigur wird links und rechts von musizierenden Gruppen flankiert. Auf der linken Seite zwei bocksbeinige Satyrgestalten, der etwas h√∂her Sitzende mit einer Schalmei, der rechts daneben am Rand des Felsen Sitzende mit einer Lyra. Den linken Bildabschluss bildet das Ge√§st eines Strauches, darunter eine antike Kanne, die beiden Musikanten an einen Baumstamm mit dar√ľber hochziehendem Zweig mit wenigen Bl√§ttern angelehnt. Bei den beiden Satyrn f√§llt auf, dass der h√∂her Sitzende ein erigiertes Glied zeigt, w√§hrend der Lyraspieler mit h√§ngendem Glied wiedergegeben ist. Dies ist keinesfalls zuf√§llig, da die Schalmei als das Instrument der Liebesverf√ľhrung gedeutet wurde, die Lyra hingegen eher das Instrument der besinnlichen, lyrischen und melancholischen T√∂ne ist. Die rechte Gruppe ist aus drei Tritonen gebildet, der mittlere, √§ltere Triton h√§lt eine Laute, links daneben eine Tritonin mit Triangel, w√§hrend der J√ľngling rechts ein Instrument tr√§gt, das vom K√∂rper bedeckt, sich nicht genauer definieren l√§sst. Auf seinem doppelschwanzf√∂rmigen Hinterleib sitzt ein Knabe auf, der nach rechts blickt, m√∂glicherweise um eine thematische Verbindung mit der dritten Tafel herzustellen, was erkl√§ren w√ľrde, dass die Augen des Knaben in erschreckter Weise weit ge√∂ffnet sind. So zeigt die dritte Tafel die in der griechischen Mythologie ber√ľchtigte Meeresd√§monin Scella sowie einen weiteren D√§mon, der einen Hippokampen angreift, indem er mit wilder Geste das Ohr des Pferdekopfes ergreift, auf dem ein Reiter mit hilfesuchendem Blick aufsitzt. Nach rechts hin endet die gewaltdramatische Szenerie mit einem weiteren Tritonen, der mit einem Stab zum Peitschenschlag ausholt, umgeben von Schilfgras, Schilfkolben und einem am rechten Bildrand hochziehenden, kr√ľppelig gewachsenen Baum. Diese letzte Bildtafel zeigt den dramatischen Kampf der Wasserungeheuer und steht damit im Gegensatz zur friedlichen Eintracht der musizierenden Gruppen der ersten beiden Tafeln. Das Zentrum der Darstellung zeigt die k√§mpferische Auseinandersetzung selbst, links ist Scella wiedergegeben als sch√∂nes Weib mit nacktem Oberk√∂rper, jedoch furchterregendem Blick, nach rechts auswehendem Haar in parallel verlaufenden Locken (nicht un√§hnlich zum Frauenhaar in Bildern Botticellis). Auch Scella hat die Hand erhoben und h√§lt eine Peitschengerte, die sie hinter ihrem Kopf schwingt, ihren vorderen Unterleib umgeben vier furchterregende Hundek√∂pfe. In dieser letzten Tafel ist die Signatur Mantegnas eingebracht und zwar in einem Rechteckt√§felchen, das am rechten Bildrand am Ast eines Baumes h√§ngt, angebunden durch nach unten ausschwingende Schleifen. Auf dem schr√§g nach oben sich verj√ľngenden T√§felchen die beiden Monogrammbuchstaben "AM", an den Schmalseiten der Tafeln jeweils eine schlanke, vertikale Begrenzungsbord√ľre in Schwarz (an der letzten Tafel nur an der rechten Seite). Die unten genannte Publikation von Emilio Negro und Nicosetta Roio mit Einf√ľhrung von Mina Gregori erschien 2010 in Mantua mit doppelseitigen Farbabbildungen der Tafeln sowie Detailaufnahmen, die zu Stichwerken Mantegnas in Vergleich gesetzt sind. So ist es nicht erstaunlich, dass sich im Stichwerk Mantegnas zahlreiche Motive wiederfinden, die hier in den drei Tafeln malerisch ausgef√ľhrt wurden, wie etwa der zum Peitschenhieb ausholende Triton √ľber Wasserwellen, mit zackig gefl√ľgelten Beinen, aus der Stichdarstellung "Zuffa di vinita marine", ein Stich der sich im Britischen Museum in London befindet. Die Wiedergabe der Wasserwellen sowie die K√∂rperauffassung der Mischwesen sind nahezu identisch. Was das Signaturt√§felchen im drittgenannten Gem√§lde betrifft, so findet sich ein √§hnliches Motiv in dem soeben genannten Stich in Form einer Tafel, die von einer alten D√§monin gehalten wird, rechts daneben Neptun stehend. Eine √§hnliche Inschriftentafel finden wir wieder im Baum des Kupferstichs Mantegnas, der ein Bacchanal darstellt, hier die Tafel ebenfalls in den Zweigen eines Baumes aufgeh√§ngt. Die in dieser Weise von Mantegna erfundenen mythologischen Meeresszenen mit Tritonen haben auch im Kunsthandwerk Niederschlag gefunden, so etwa in einer Bronzevase von Pier Jacopo Alari-Bonacolsi, genannt "L'Antico", die sich in der Galleria Estense in Modena befindet. Auch hier wird im unteren Teil der Vase ein Relieffries gezeigt, das in √§hnlicher Weise solche Tritonenk√§mpfe wiedergiebt.

Anmerkung:
Der Maler ist zugewiesen und publiziert durch Emilio Negro und Nicosetta Roio: "Andrea Mantegna/ le tre tavole della collezione Foresti".

Literatur:
In dem beigegebenen genannten Literaturwerk sind die entsprechenden, zitierten Autoren mit Literaturangaben genannt, hier auszugsweise: G. Romano, "Mantegna nello studiolo di Isabella d'Este" in Mantegna, 1431 - 1506, Ausstellungskatalog hrsg. von G. Agosti/ D. Thiébaut, Milano, 2008.
M. Rossi in "A casa di Andrea Mantegna. Cultura artistica a Mantova nel Quattrocento", Austellungskatalog hrsg. von R. Signorini, Milano, 2006.
A. Canova, "Mantegna invenit" in Mantegna 1431 - 1506.
Ausstellungskatalog hrsg. von G. Agosti/ D. Thiébaut, Milano, 2008.
B. Berenson, "Italian Picture of the Renaissance. Central Italian and North Italian Schools", London - New York, 1968.
E. Tietze-Conrat Mantegna, London, 1955. M. Rossi in "I Gonzaga. Moneta Arte Storia", Ausstellungskatalog hrsg. von S. Balbi de Caro, Mailand, 1995.
F. Heinemann "Giovanni Bellini e i Belliniani", Venedig, 1962. (892275)


Andrea Mantegna,
1431 Isola Mantegna near Piazzola sul Brenta - 1506 Mantua
THE THREE PAINTED PANELS FROM THE FORESTI COLLECTION
Brown oil tempera on poplar wood heightened with fine parallel strokes in shell gold.
The plates" sizes vary slightly: 18.5 x 46 cm,
19 x 52 cm, 19 x 53 cm.

Set of three wooden panels painted in brown and gold camaieu technique depicting antique mythological scenes in the style of a frieze with trompe l'oeil relief effect. This technique combines the use of oily tempera paint and shell gold for highlighting. The first two panels of this sequence show Tritons, Nereids and mythological creatures playing musical instruments, whereas the assumed third panel shows a dramatic theme. Assuming the position of the first panel to be on the left at the start of the sequence, the centre of the panel shows Neptune with his trident riding on a dolphin facing to the left. Ahead of him, a winged Triton with flute is swimming on the water waves and reed closes the left edge of the painting. Neptune is followed to the right by another two Tritons playing music, the first on a wind instrument and the second on a quadrilateral violin; his lower body narrows into a coiling serpentine shape. The image is closed to the right by a nearly leafless tree trunk; water waves painted in parallel to the lower edge of the painting are continued over the following two panels. What is assumed to be the central panel shows a Triton, whose horse's front hoofs are frontally moving forwards, blowing a curved horn. The lower body is foreshortened and ends in a nautilus. Spiky wings pull upwards behind his shoulders, the ears are pointed. This central figure is flanked by groups playing music on either side. There are two hoofed Satyrs to the left, the one sitting slightly further up is playing a shawm, the other sitting on the edge of a rock to the right is playing the Lyra. The branches of a bush close the edge of the painting to the left with an antique pitcher underneath. Both musicians are leaning against a tree trunk, one branch with only a few leaves is reaching high over their heads. The Satyr sitting higher up is depicted with an erect penis, whereas the Lyra-playing Satyr's penis is limp. This is certainly not a coincidence, as the shawm was interpreted as the instrument of sexual seduction, whereas the Lyra was the instrument for more contemplative, lyric and melancholy tunes. The group to the right consists of three Tritons, the older figure in the centre is playing the lute, to his left a female Triton is playing the triangle while the youthful male figure to the right is playing an instrument which cannot be further identified as it is covered by his body. There is a boy sitting on his bicaudal lower body who is facing to the right, possibly to establish a thematic connection with the third panel, which could explain why the boy's eyes are opened wide as if in shock. The third panel is showing the Sea Daemon Scella, who is notorious in Greek mythology, as well as another daemon attacking a hippocamp, savagely biting the sea horse's ear and leaving its equestrian looking for help. To the right the dramatically violent scene ends with a further Triton whose whip is raised ready to crack, surrounded by reeds and a crippled tree closing the painting's right edge. This final panel shows the dramatic battle of sea monsters and thereby stands in contrast with the peaceful harmony of the groups playing music on the first two panels. The centre of the painting depicts the battle scene itself with Scella to the left painted as a beautiful woman with naked upper body but terrifying gaze, her hair in parallel curls (not unlike the female hair in paintings of Botticelli) blowing to the right. Scella too, has raised her hand swinging a whip behind her head. Her lower front body is surrounded by four terrifying dog heads. In this last panel the signature of Mantegna is painted on a rectangular tablet, fastened to the branch of a tree with fluttering ribbons, at the right edge of the painting. The upward tapered tablet shows an inscription of the monogram letters "AM'. On each narrow side of the panels there are slim, vertical black xborders (on the last panel there is only one on the right hand side). The above mentioned publication by Emilio Negro and Nicosetta Roio with an introduction by Mina Gregori was published in Mantua in 2010 with double-page colour photographs of the plates as well as detailed photographs which draw comparisons to engravings by Mantegna. It is hence not surprising that numerous details, which have been painted on these three plates, can be rediscovered in Mantegna's engravings: such as the Triton above the water waves which is about to crack his whip with its jaggedly winged legs; it can be compared to the engraving of Zuffa di vinita marine which is located at the British Museum in London. The rendering of the water waves as well as the embodiment of the hybrid creatures is virtually identical. Concerning the signature tablet on the panel mentioned last: a similar theme can be found on the just mentioned engraving, here in form of a tablet held by a female daemon with Neptune standing to the right. A similar inscription tablet can also be found in a copper engraving by Mantegna depicting a bacchanal, again hanging from a branch of a tree. The mythological maritime scenes with Tritons invented in this manner by Mantegna have manifested themselves in the arts and crafts, as can be seen in a bronze vase by Pier Jacopo Alari-Bonacolsi, called "l'Antico" which is located at the Galeria Estense in Modena. Here, too the lower part of the vase shows a relief frieze depicting such Triton battles in a similar manner.

Note:
The painting is attributed to Mantegna and published by Negro, Emilio and Roio, Nicosetta. Andrea Mantegna/ les tres tavoles da la colletione Foresti.

Literature:
In the above mentioned paper, which is enclosed, the respective authors are named with bibliographical references, here in excerpts: G. Romano, Mantegna nello studiolo di Isabella d'Este in Mantegna, 1431 - 1506. Exhibition catalogue published by G. Agosti/ D. Thiébaut. Milan, 2008.
M. Rossi, in: A casa di Andrea Mantegna. Cultura artistica a Mantova nel Quattrocento. Exhibition catalogue published by R. Signorini. Milan, 2006.
A. Canova, "Mantegna invenit" in Mantegna 1431 - 1506. Exhibition catalogue published by G. Agosti/ D. Thiébaut. Milan, 2008.
B. Berenson, Italian picture of the renaissance. Central Italian and North Italian Schools, London - New York, 1968.
Tietze-Conrat, E. Mantegna. London (1955).
Rossi, M. in I gonzaga. Moneta arte storia. Exhibition catalogue published by S. Balbi de Caro, Milan (1995).
F. Heinemann, Giovanni Bellini et i Belliniani, Venice, 1962.

This object has been individually compared to the information in the Art Loss Register data bank and is not registered there as stolen or missing.

 

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