sabato, 9 dicembre 2006

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 Neussus raubt Deianira

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Neussus raubt Deianira

Große Bronzegruppe des 17. Jahrhunderts nach Giambologna. Fein ausgearbeitete Bronzeskulptur des Nessus und der Dejanira mit selten feiner Patina in mittelbraun, dunkelbraun und schwärzlichen Tönen. Montiert auf einem längsrechteckigen Sockel mit Abrundungen und profiliertem Fuß. Beidseitig in Rechtecken eingelegte Marmorplatten.

Prezzo del catalogo € 80.000 - 96.000 Prezzo del catalogo€ 80.000 - 96.000  $ 88,800 - 106,560
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Gesamthöhe mit Sockel: 63 cm.
Florenz, 17. Jahrhundert.

Anmerkung I.:
Dargestellt ist eine in den Metamorphosen des Ovid überlieferte Episode aus dem antiken Herkulesmythos, nach der Herkules den Zentauren Nessus, der am Fluße Euenos Fährdienst versah beauftragt hatte seine Frau Deianira über den Stromzu tragen. Von Leidenschaft ergriffen versuchte Nessus, sie zu entführen, wurde aber mit einem Pfeil des zornigen Herkules zu Tode getroffen. Die Gruppe zeigt den Moment vor dem Pfeilschuss des Herkules als Nessus die widerstrebende Deianira bereits umklammert hält und ansetzt im Galopp zu entfliehen.

Anmerkung II.:
Nessus raubt Deinaira ist eine der schönsten Güsse nach einem Entwurf von Giambologna. Dieser hatte die Komposition 1577 geschaffen und seinen wichtigsten Mitarbeiter Antoini Susini mit der technischen Umsetzung betraut. Eine große Zahl von Abgüssen belegt die ungewöhnliche Beliebtheit dieser Bronze.

Museen:
Vgl. für ähnliche Darstellungen die staatlichen Kunstsammlungen Dresden, Skulpturensammlung im Albertinum, Inventarnummer H4156-51. Vgl. Holzhausen 1933, Beiheft, S. 63. Vgl. Die Skulptur des Museums Liechtenstein, Wien.

(641982)

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