jeudi, 30 juin 2016

Vente Tableaux du XVI - XVIII siècle

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Pieter Brueghel d. J., um 1564 Brüssel – 1637 Antwerpen

Lot 750 / Pieter Brueghel d. J., um 1564 Brüssel – 1637 Antwerpen

Detailabbildung: Pieter Brueghel d. J., um 1564 Brüssel – 1637 Antwerpen Detailabbildung: Pieter Brueghel d. J., um 1564 Brüssel – 1637 Antwerpen Detailabbildung: Pieter Brueghel d. J., um 1564 Brüssel – 1637 Antwerpen Detailabbildung: Pieter Brueghel d. J., um 1564 Brüssel – 1637 Antwerpen Detailabbildung: Pieter Brueghel d. J., um 1564 Brüssel – 1637 Antwerpen Detailabbildung: Pieter Brueghel d. J., um 1564 Brüssel – 1637 Antwerpen Detailabbildung: Pieter Brueghel d. J., um 1564 Brüssel – 1637 Antwerpen Detailabbildung: Pieter Brueghel d. J., um 1564 Brüssel – 1637 Antwerpen Detailabbildung: Pieter Brueghel d. J., um 1564 Brüssel – 1637 Antwerpen Detailabbildung: Pieter Brueghel d. J., um 1564 Brüssel – 1637 Antwerpen Detailabbildung: Pieter Brueghel d. J., um 1564 Brüssel – 1637 Antwerpen Detailabbildung: Pieter Brueghel d. J., um 1564 Brüssel – 1637 Antwerpen Detailabbildung: Pieter Brueghel d. J., um 1564 Brüssel – 1637 Antwerpen Detailabbildung: Pieter Brueghel d. J., um 1564 Brüssel – 1637 Antwerpen Detailabbildung: Pieter Brueghel d. J., um 1564 Brüssel – 1637 Antwerpen Detailabbildung: Pieter Brueghel d. J., um 1564 Brüssel – 1637 Antwerpen Detailabbildung: Pieter Brueghel d. J., um 1564 Brüssel – 1637 Antwerpen Detailabbildung: Pieter Brueghel d. J., um 1564 Brüssel – 1637 Antwerpen Detailabbildung: Pieter Brueghel d. J., um 1564 Brüssel – 1637 Antwerpen Detailabbildung: Pieter Brueghel d. J., um 1564 Brüssel – 1637 Antwerpen Detailabbildung: Pieter Brueghel d. J., um 1564 Brüssel – 1637 Antwerpen Detailabbildung: Pieter Brueghel d. J., um 1564 Brüssel – 1637 Antwerpen Detailabbildung: Pieter Brueghel d. J., um 1564 Brüssel – 1637 Antwerpen Detailabbildung: Pieter Brueghel d. J., um 1564 Brüssel – 1637 Antwerpen Detailabbildung: Pieter Brueghel d. J., um 1564 Brüssel – 1637 Antwerpen Detailabbildung: Pieter Brueghel d. J., um 1564 Brüssel – 1637 Antwerpen Detailabbildung: Pieter Brueghel d. J., um 1564 Brüssel – 1637 Antwerpen Detailabbildung: Pieter Brueghel d. J., um 1564 Brüssel – 1637 Antwerpen Detailabbildung: Pieter Brueghel d. J., um 1564 Brüssel – 1637 Antwerpen Detailabbildung: Pieter Brueghel d. J., um 1564 Brüssel – 1637 Antwerpen Detailabbildung: Pieter Brueghel d. J., um 1564 Brüssel – 1637 Antwerpen

750
Pieter Brueghel d. J.,
um 1564 Brüssel – 1637 Antwerpen

ANBETUNG DER HEILIGEN DREI KÖNIGEÖl auf Holz.
39,1 x 56 cm.
Eigenhändige Arbeit von Pieter Brueghel d.J., entstanden nach 1616 in Antwerpen.
Links unten signiert „P. Breughel“.

Prix de catalogue € 400.000 - 600.000

 

Dem Gemälde liegt eine ausführliche Expertise von Dr. Klaus Ertz vom 5. Januar 2015 bei. Zudem liegt eine Pigmentanalyse von Prof. Manfred Schreiner, Institut der Naturwissenschaft Wien, vor, die das Alter bestätigt.

Das Gemälde besticht zu allererst durch eine Hellfarbigkeit, die nicht allein dadurch bestimmt wird, dass Brueghel die Wiedergabe der biblischen Darstellung in eine niederländische Winterlandschaft versetzt hat; auch die zahlreichen Figuren, die Gebäude und die Bäume, nicht zuletzt der fahlgraue Winterhimmel lassen die Kälte des dargestellten Wintertages optisch wie stimmungsmäßig nacherleben. Ganz bewusst hat der Maler auch für die Bekleidungen der Figuren helle Farbtöne gewählt. Auffallenderweise setzt der Maler – ganz entgegen der Bildtradition – die Hauptfiguren keineswegs ins Zentrum des Bildes. Der vielfigurige Zug der Königs-Karawane mit bepackten und mit Decken geschmückten Kamelen, die hier allerdings wie Maultiere erscheinen, und die begleitenden Personen machen das Zentrum aus. Dagegen sind der Stall von Bethlehem und die Heilige Familie ganz an den linken Bildrand gerückt. Und als ob das nicht genug wäre, überdeckt Brueghel die Hauptfigur der Heiligen Maria mit dem Kind auch noch durch ein mit Schnee bedecktes Mauerstück – ganz links am Bildrand. Dieser kompositionelle Kunstgriff macht das Gemälde zu einem erstaunlich mutigen Kunstwerk der Zeit. Das Erleben des Treibens des niederländischen Alltags ist in die biblische Szenerie eingeflochten. Die Menschenmenge bewegt sich nach Vorne, zwischen schneebedeckten schlichten Bürgerhäusern links hinten und einem ruinösen, in Quadern errichteten Herrschaftsgebäude rechts, mit Doppelbogenfenster und erkennbarer Kaminmauerung im Innern. Im Vordergrund ist rechts ein Zelt aufgestellt, in dem Speisen gekocht werden, links ein weiterer offener Feuerherd, umgeben von den auf die Speisen wartenden Leuten. Erst ganz links ist der Stall zu sehen, aus Balken errichtet, mit schneebedecktem Kegeldach, unter dem die Heilige Familie die Geburt Christi erlebt hat. Der Zug der Könige ist bereits angekommen, während rechts noch Bauern und Arbeiter mit Säcken und Trögen hantieren, einige sind mit dem Fällen eines Baumes beschäftigt, andere tragen das Bachwasser aus dem Eisloch im Vordergrund die Ufertreppe hoch. Auf dem Eis ein kleines Mädchen in einer Schlittenschale, die sich mit Stöcken bewegt. Diese Nebeneinanderstellung von heiligem Geschehen während einer Alltagssituation ist wohl auch der eigentlich große Gedanke dieser Bilderfindung. Die Heiligen Drei Könige haben sich dem Stall genähert und bringen ihre Gaben dar. Auf jegliche „Heiligung“ der Szene hat der Maler verzichtet. So fehlen Heiligenschein und Nimbus, was ganz dem nachreformatorischen Gedanken der Bibelinterpretation entspricht. Auch und vor allem in dieser Hinsicht kann hier von einem hervorragenden Beispielwerk der Kunstgeschichte des 17. Jahrhunderts gesprochen werden. Das Gemälde ist in bestem Erhaltungszustand. Das Gutachten von Dr. Klaus Ertz bescheinigt dem Ölgemälde auf zwei mittig horizontal übereinandergefügten Holzplatten: „Die Farben sind in ihrem ursprünglichen Zustand (...) gut erhalten, (...) in der für flämische Gemälde typischen Lasurtechnik gemalt, wobei in einem letzten Arbeitsgang die in oberster Farbschicht liegenden Weißhöhungen aufgetragen wurden. Es handelt sich hierbei meiner Meinung nach um ein absolutes Meisterwerk erster Güte(...) Nach einem technischen Rapport ist sicher, dass das Gemälde im frühen 17. Jahrhundert gemalt wurde.“ Alter Riss.

Provenzien:
Privatsammlung Belgien, 1950er. Kunsthandel Wien, 1970er. Privatsammlung

Anmerkung:
Pieter Brueghel d. J., 1564 in Brüssel als Sohn Pieter Bruegels d.Ä. geboren, war Bruder von Jan Brueghel d. Ä. Später ist er als Schüler des Gillis van Coninxloo nachweisbar. Als Meistersohn wurde er 1584/ 85 in die St. Lukasgilde Antwerpen als Freier Meister eingetragen.
Von den neun Schülern, die aus seinem Atelier hervorgehen, sind der Tiermaler Franz Snyders und der Genremaler Gonzales Coques zu erwähnen.
Pieter II scheint Antwerpen nicht verlassen zu haben. Er verstarb 1637/ 38 - im hohen Alter von etwa 73 Jahren – in Antwerpen.
Neben den so bekannten Werken seiner „Vogelfallen“- und den „Kirmes“-Darstellungen ist die neutestamentarische Geschichte der „Anbetung der Heiligen Drei Könige“ eines der häufigsten Themen überhaupt, die mit dem Künstlernamen Pieter Brueghels d. J. in Verbindung zu bringen sind.
Unserem Gemälde sind drei Kompositionen als Vorbilder vorangegangen, alle mehr oder weniger zurückgehend auf Werke, die in der Forschung mehrheitlich dem Vater, Pieter Bruegel d. Ä. zugewiesen werden, wie etwa das Gemälde in der National Gallery in London, im Musee Royaux des Beaux-Arts in Brüssel sowie in der Sammlung Dr. Oskar Reinhart in Winterthur (Ertz 2000, Bd. I, Abb. 223, S. 306; Bd I, Abb. 226, S. 308 sowie Bd. I, Abb. 212, S. 236 ).
Pieter II hat das Thema „Anbetung der Heiligen Drei Könige“ in verschiedenen Versionen Zeit seines Lebens immer wieder aufs Neue verarbeitet. Klaus Ertz hebt hervor, dass das uns vorliegende Gemälde schon durch seine authentische Signatur beweist, dass es nach 1616 entstanden ist und dass der Künstler das Bild ohne Hilfe seiner Mitarbeiter, also in allen Teilen absolut eigenhändig geschaffen hat.
Werke Brueghels desselben Themas, bei Ertz aufgeführt:
New York, Sotheby’s 1993, Nr. 84
Pittsburgh, Museum of Art, 1625.

Literatur:
Vgl. Wolfgang Stechow, Pieter Bruegel the elder, New York.
Vgl. R.H. Wilenski, Flemish Painters 1430 - 1830, London, 1960.
Vgl. Gustav Glück, Das große Brueghel-Werk, 4. Auflage 1963.
Vgl. AK Brüssel, Trente-trois tableaux de Pierre Brueghel le Jeune dans les collections privées belges, Galerie Finck 19.4. -18.5.1969.
Vgl. Georges Marlier, Pierre Brueghel le Jeune, Brüssel, 1969.
Vgl. Klaus Ertz, Jan Brueghel d.Ä., Die Gemälde mit kritischem Oeuvrekatalog, Köln, 1979.
Vgl. AK Brüssel, Bruegel, Une dynastie de peintres, Palais des Beaux-Arts 18.9. – 18.11.1980.
Vgl. Knut Nicolaus, DuMont's Bild-Lexikon zur Gemäldebestimmung, Köln, 1982.
Vgl. Klaus Ertz, in: AK Breughel-Brueghel, Pieter Breughel der Jüngere, Jan Brueghel der Ältere, Tradition und Fortschritt, eine Malerfamilie um 1600, Essen-Wien-Antwerpen-Cremona, 1997 - 1998.
Vgl. Alexander Wied, Verzeichnis der Gemälde Pieter Brueghels d.Ä., in: Pieter Brueghel d.Ä. im Kunsthistorischen Museum Wien, Wien, 1997.
Vgl. Klaus Ertz, Pieter Brueghel d.J., Die Gemälde mit kritischem Œuvrekatalog, Lingen, 2000, 2 Bände.
Vgl. Klaus Ertz/ Christa Nitze-Ertz, Jan Brueghel d. Ä., Die Gemälde mit kritischem Oeuvrekatalog, Band I-IV, Lingen, 2008-10.
Vgl. Ch. Currie/ D. Allart, The Brueg(h)el Phenomenon, Royal Institute for Cultural Heritage, Brüssel, 2012, 3 Bände. (1002531)


Pieter Brueghel the Younger,
1564 Brussels – 1638 Antwerp

THE ADORATION OF THE KINGS

Oil on panel.
39.1 x 56 cm.
Painting by Pieter Brueghel the Younger’s own hand.
Signed “P. Brueghel” lower left.

Accompanied by a detailed expert’s report by Dr Klaus Ertz dated 5th January 2015. In addition a materials analysis report by Prof. Manfred Schreiner, Institut der Naturwissenschaften, Wien, the epoche of creation enclosed.

It is the painting’s light colouration, which strikes the eye at first and it is not only defined by Brueghel’s relocation of the biblical scene to a Dutch winter landscape setting. The coldness of the depicted winter’s day can also be relived visually and atmospherically due to the numerous figures, the buildings and trees and not least the pale grey winter’s sky. The painter has also deliberately chosen lighter shades for the clothing of the figures. Remarkably and in contrast to iconic tradition, the main protagonists are not at all placed at the centre of the painting! The multi-figured procession of the kings’ caravan with pack camels and camels decorated with blankets (who admittedly appear like mules) and escorting personae make up the centre of the painting. By contrast, the stable of Bethlehem and the Holy Family are pushed right to the left picture margin. And, as if this was not enough, Brueghel conceals the main figure of the Virgin Mary and the Child with a piece of snowy wall at the leftmost margin. This compositional device makes the painting an amazingly audacious artwork of its time. The experience of the bustle of Dutch everyday life is weaved into the biblical scene. The crowd is moving forwards between snow-covered, modest citizens’ town houses at the back on the left and, on the right, a ruinous, block-stone stately home with double arched windows and a discernible interior brick-built fireplace. In the foreground, a tent is erected on the right, where food is being cooked and a further open fireplace on the left, surrounded by people waiting for a meal. The stable, built with beams and snow-covered conical roof, in which the Holy Family witnessed the birth of Christ, can only just be made out on the far left. The procession of the kings has already arrived, while on the right, peasants and workers handle sacks and troughs, some are busy logging a tree, others carry water from a hole in the ice up a riverside staircase in the foreground. There is a small girl with a sledge on the ice, moving forward with poles. It is indeed this juxtaposition of the sacred events and an everyday situation, which is the great notion of this pictorial invention. The kings have approached the stable and are offering their gifts. The painter has refrained from any kind of “sanctification” of the scene. Thus, there are no haloes or nimbi, which is entirely in keeping with post-Reformation ideas of Bible interpretation. Because of and especially in this regard this painting is an outstanding exemplary work of 17th century art history. The painting is in very good condition. The oil painting is painted on two panels which are horizontally joined at centre, one above the other and the expert’s report by Dr Klaus Ertz testifies: “the colours are preserved well in their original condition (and) painted in the glazing technique typical for Flemish paintings, whereby the topmost layer of paint with the white heightening was applied in a final step. In my opinion, this is an absolute masterpiece of the highest quality (.) In accordance with the technical report it is certain that the painting was painted in the early 17th century.” Old crack.

Provenance:
Private collection, Belgium, 1950ies. Gallery, Vienna, 1970ies. Private collection.

Notes:
Pieter BRUEGHEL the Younger was born in Brussels in 1564 as son of Pieter Brueghel the Elder and brother of Jan Brueghel the Elder. He can be traced later as a pupil of Gillis van Coninxloo. As son of a master he was registered at the St Lukas Guild in Antwerp as Free Master in 1584/85. Among the nine pupils emerging from his workshop, the animal painter Franz Snyders and the genre painter Gonzales Coques are worth mentioning. Pieter II does not appear to have left Antwerp. He died in Antwerp in 1637/38 at the high age of 73. Apart from his famous works such as the “bird traps” and “funfair” depictions it is the New Testament story of “The Adoration of the Kings”, which is one of the most often depicted subjects associated with Pieter Brueghel the Younger. Three compositions have preceded “our” painting as models, all more or less tracing back to works, which research predominantly attributes to the father, Pieter Brueghel the Elder such as the paintings in London, National Gallery, Brussels, Musee Royaux des Beaux-Arts and Winterthur, Dr Oskar Reinhart Collection (Ertz 2000, vol. I, ill. 223, p. 306; - vol. I, ill. 226, p. 308 as well as vol. I 212, p. 236).
Pieter II processed the subject of “The Adoration of the Kings” repeatedly afresh in different versions during his lifetime. Klaus Ertz emphasizes that the present painting, already due to its authentic signature shows to have been painted after 1616 and that the artist painted this picture without the help of his assistants, so it is created absolutely single-handedly in all parts. Ertz lists works of Brueghel with the same subject: New York, Sotheby’s 1993, no. 84 Pittsburgh, Museum of Art, 1625.

Literature:
Compare Wolfgang Stechow, Pieter Bruegel the Elder, New York.
Compare R.H. Wilenski, Flemish Painters 1430 - 1830, London, 1960.
Compare Gustav Glück, Das große Brueghel-Werk, 4th ed., 1963.
Compare AK Brüssel, Trente-trois tableaux de Pierre Brueghel le Jeune dans les collections privees belges, Galerie Finck 19/04 - 18/05/1969.
Compare Georges Marlier, Pierre Brueghel le Jeune, Brussels, 1969.
Compare Klaus Ertz, Jan Brueghel d.Ä., Die Gemälde mit kritischem Oeuvrekatalog, Cologne, 1979.
Compare AK Brüssel, Bruegel, Une dynastie de peintres, Palais des Beaux-Arts 18/09 - 18/11/1980.
Compare Knut Nicolaus, DuMont’s Bild-Lexikon zur Gemäldebestimmung, Cologne, 1982.
Compare Klaus Ertz, in: AK Breughel-Brueghel, Pieter Breughel der Jüngere, Jan Brueghel der Ältere, Tradition und Fortschritt, eine Malerfamilie um 1600, Essen/ Vienna/Antwerp/Cremona 1997 - 1998.
Compare Alexander Wied, Verzeichnis der Gemälde Pieter Bruegels d.Ä., in: Pieter Bruegel d.Ä. im Kunsthistorischen Museum Wien, Vienna 1997.
Compare Klaus Ertz, Pieter Brueghel d.J., Die Gemälde mit kritischem Oeuvrekatalog, Lingen, 2000, 2 volumes.
Compare Klaus Ertz/ Christa Nitze-Ertz, Jan Brueghel d.Ä., Die Gemälde mit kritischem Œuvrekatalog, volume I-IV, Lingen, 2008-10.
Compare Ch. Currie/D. Allart, The Brueg(h)el Phenomenon, Royal Institute for Cultural Heritage, Brussels, 2012, 3 volumes.

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