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Tableaux de Maîtres anciens - Partie I
jeudi, 23 septembre 2021

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Francesco di Vittore Bissolo, um 1480 Treviso – 1554 Venedig, zug.

262
Francesco di Vittore Bissolo,
um 1480 Treviso – 1554 Venedig, zug.

MADONNA MIT DEM JESUSKNABEN Öl auf Holz. Parkettiert.
49 x 36 cm.

Prix de catalogue€ 13.000 - 18.000 Prix de catalogue € 13.000 - 18.000  $ 15,600 - 21,600
£ 11,700 - 16,200
元 98,280 - 136,080
₽ 1,107,210 - 1,533,060

 

Im Zentrum Dreiviertelbildnis der sitzenden Madonna vor einem grün bespannten Thron, in rotem Gewand, türkisfarbenem Mantel, der rötlich gefüttert ist, auf ihrem Schoß mit der linken Hand den nackten Jesusknaben haltend. Das blond gelockte Kind hält wiederum in seiner linken Hand eine kleine Birne und schaut mit seinen dunklen Augen seitlich aus dem Bild heraus. Der Blick der Madonna, die mit ihren zarten Fingern der rechten Hand eine Blüte nach oben hält, ist voller Nachdenklichkeit aus dem Bild heraus auf den Betrachter gerichtet. Im Hintergrund links und rechts des Throns Blick in eine weite bergige Landschaft mit wenigen Bäumen, unter hohem hellblauem Himmel mit weißen Wolkenformationen. Einfühlsame Darstellung des venezianischen Malers der italienischen Renaissance. Rest., Übermalungen/ Retuschen.

Das Frühwerk des Künstlers zeigt neben seiner Herkunft aus der lokalen Tradition der Trevisaner Malerei eine deutliche Einflussnahme von Giovanni Bellini (1430-1516), eine Zusammenarbeit mit ihm ist für das Jahr 1492 beim Palazzo Ducale nachweisbar. Seit der Wende zum 16. Jahrhundert zeigt sich eine deutliche Annäherung an Giorgio Barbarelli Giorgione (1476/77-1510) und Boccaccio Boccaccino (um 1467-1524/25) feststellbar. (1271368) (18)

Francesco di Vittore Bissolo,
ca. 1480 Treviso – 1554 Venice, attributed
MADONNA AND CHRIST CHILD
Oil on panel. Parquetted.
49 x 36 cm.

In addition to his origins in the local Treviso painting tradition, the artist's early work shows a clear influence of Giovanni Bellini (1430-1516), a collaboration with him can be verified for 1492 at the Palazzo Ducale. Since the turn of the 16th century there has been a clear rapprochement with Giorgio Barbarelli Giorgione (1476/77-1510) and Boccaccio Boccaccino (ca. 1467-1524/25).

This object has been individually compared to the information in the Art Loss Register data bank and is not registered there as stolen or missing.

 

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