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jeudi, 3 décembre 2020

Tableaux de Maîtres anciens - Partie II

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Hans Savery d. J., 1597 Courtrai - um 1654 Utrecht
Detailabbildung: Hans Savery d. J., 1597 Courtrai - um 1654 Utrecht
Detailabbildung: Hans Savery d. J., 1597 Courtrai - um 1654 Utrecht
Detailabbildung: Hans Savery d. J., 1597 Courtrai - um 1654 Utrecht
Detailabbildung: Hans Savery d. J., 1597 Courtrai - um 1654 Utrecht
Detailabbildung: Hans Savery d. J., 1597 Courtrai - um 1654 Utrecht

456
Hans Savery d. J.,
1597 Courtrai - um 1654 Utrecht

LATONA UND DIE LYKISCHEN BAUERN, 1640ER JAHRE Öl auf Holz, teilverstärkt.
47 x 62,5 cm.

Prix de catalogue€ 8.000 - 12.000 Prix de catalogue € 8.000 - 12.000  $ 9,600 - 14,400
£ 7,200 - 10,800
元 63,040 - 94,560
₽ 729,440 - 1,094,160

 

Beigegeben ein Gutachten von Dr. Klaus Ertz, Lingen, vom 25. Mai 2018.

Dargestellt ist das mythologische Thema aus den „Metamorphosen“ des Ovid, in dem die lykischen Bauern die Göttin Latona verspotten und ihr mit ihren Zwillingen Apollo und Diana das Trinken aus einem See verweigerten; zur Strafe werden sie von ihr in Frösche verwandelt. Zu sehen ist die Göttin im Zentrum des Gemäldes in rosafarbenem Gewand mit ihren Kindern. Hinter ihr ein Waldstück und vor ihr das mit Schilf bewachsene Seeufer, bei dem die Bauern sogar den Schlamm des Sees aufgewirbelt hatten, um das Wasser untrinkbar zu machen. Gezeigt wird der Moment, in dem sich die Bauern gerade in teils übergroße braune Frösche verwandeln. Klaus Ertz geht davon aus, dass die Vielzahl der großen und kleinen Frösche auf dem Bild darauf zurückzuführen ist, dass Tiere eines der Lieblingsmotive des Künstlers waren. Im Wald sind zudem mehrere Figuren zu erkennen, die teils erschreckt über diese Verwandlung mit erhobenen Armen davon umherlaufen. Auffallend sind zudem auf der rechten unteren Seite einige besonders fein hervorgehobene helle Blumen und ein weißer Kranich. Rest. Retuschen.

Anmerkung:
Der Künstler war Mitglied der Malerdynastie der Saverys und Neffe des berühmten Roelant Savery (1576/78-1639), dessen Schüler er war. Er kombinierte, wie sein Onkel, seine Fantasielandschaften gerne mit mythologischen und biblischen Themen, wie bei dem vorliegenden Gemälde. (1251297) (18)

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