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Impressionisten & Moderne Kunst
Donnerstag, 31. März 2022

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Wilhelm Lehmbruck, 1881 Duisburg – 1919 Berlin

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Wilhelm Lehmbruck,
1881 Duisburg – 1919 Berlin

MÄDCHEN MIT AUFGESTÜTZEM BEIN, NACH 1910 Höhe: 63,5 cm.
Verso in der Bronze signiert und ortsbezeichnet „W.LEHMBRUCK / PARIS“, sowie Gießereimarke „H(enri). Gonot Fondeur, Paris“.

Katalogpreis€ 17.000 - 20.000 Katalogpreis € 17.000 - 20.000  $ 18,700 - 22,000
£ 15,300 - 18,000
元 120,530 - 141,800
₽ 1,584,400 - 1,864,000

 

Bronze, gegossen, mittelbraun patiniert. Auf einem Felsblock steht eine junge Frau mit gefalteten Händen unter ihrem Kinn ohne dieses zu berühren, sodass der Kopf die Spannung nicht verliert, die dem Körper inneliegt und in einer Linie von dem rechten Fuß über den Rücken bis hin zum hohen Scheitel des Kopfes forgeführt wird, während das linke Bein im rechten Winkel auf einem Felsbock ruht. 1910 beschließt die Familie Lehmbruck nach Paris zu ziehen, wo Wilhelm Lehmbruck Auguste Rodin (1840-1917) in dessen Atelier in Meudon besucht. Lehmbruck präsentiert im folgenden seine Werke auf dem Salon der Société nationale des beaux-arts, der Berliner Secession, der Kölner Sonderbund-Ausstellung sowie der Armory Show in den USA. In der Pariser Zeit entstehen einige seiner wichtigsten Werke wie die Stehende weibliche Figur (1910), die Kniende (1911), die Große Sinnende (1913) und der Emporsteigende Jüngling (1913/14). Als der Erste Weltkrieg ausbricht, muss die Familie nach Deutschland zurückkehren.

Literatur:
Vgl. A. Hoff, Wilhelm Lehmbruck, Life and Work, London 1969 (anderer Guss auf Seite 66-67).
Vgl. R. Heller, The Art of Wilhelm Lehmbruck, Washington 1972, Nr. 15 (ein anderer Guss auf Seite 87).
Vgl. D. Schubert, Die Kunst Lehmbrucks, Stuttgart 1981, Nr. 125 (Tafel 79 mit der Gipsausformung).
Vgl. D. Schubert, Die Kunst Lehmbrucks, Dresden 1990, Nr. 133 (die Gipsausformung auf Tafel 85). (1301301) (13)


Wilhelm Lehmbruck,
1881 Duisburg – 1919 Berlin
Girl with propped-up leg, after 1910Height: 63.5 cm.
The bronze with signature and place name on the reverse “W.LEHMBRUCK / PARIS”, and foundry mark “H(enri). Gonot Fondeur, Paris”.

Bronze; cast with mid-brown patina.

Literature:
cf. A. Hoff, Wilhelm Lehmbruck, Life and Work, London 1969 (different cast on p. 66-67).
cf. R. Heller, The Art of Wilhelm Lehmbruck, Washington 1972, no. 15 (different cast on p. 87).
cf. D. Schubert, Die Kunst Lehmbrucks, Stuttgart 1981, no. 125 (plate 79 with plaster cast).
cf. D. Schubert, Die Kunst Lehmbrucks, Dresden 1990, no. 133 (plaster cast on plate 85).

This object has been individually compared to the information in the Art Loss Register data bank and is not registered there as stolen or missing.

 

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