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Uhren
Donnerstag, 8. Dezember 2022

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Seltene „Cercle Tournant“ Uhr mit den Drei Grazien

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Seltene „Cercle Tournant“ Uhr mit den Drei Grazien

Höhe: 83 cm.
Breite der Basis: 34 cm.
HenrY Dasson,
1825 – 1896
Frankreich, um 1880.

Katalogpreis€ 32.000 - 40.000 Katalogpreis € 32.000 - 40.000  $ 31,680 - 39,600
£ 28,800 - 36,000
元 224,640 - 280,800
₽ 1,942,400 - 2,428,000

 

Wundervolles Objekt das Modell von der Weltausstellung in Paris von 1878 zeigend. In dunkel patinierter Bronze, vergoldeter und ziselierter Bronze sowie poliertem Poryphr. Über vier gedrückten und profilierten Kugelfüßen mit Zungenfries die runde gestufte Porphyrbasis mit Perlband- und Blattwerkdekor in Ormolu. Darauf Figurengruppe der drei Grazien eine patinierte Bronzesphäre „canon de fusil“ mit „cercle tournant“ – Zifferring haltend mit schwarzen Ziffern auf weißem Email. Auf der Sphäre zwei vergoldete Amorettenfiguren. Das Modell dieser Uhr wurde auf der Pariser Weltausstellung 1878 von Henry Dasson ausgestellt und von der Presse gelobt:
„Die Uhr ist wieder in demselben Stil (Ludwig XVI), und wenn ihre Struktur an die des Stücks aus der Sammlung Double (ein Modell von Falconet mit den drei Grazien) erinnert, ziehen wir die von Dasson vor. Die drei weiblichen Figuren, die Clodion selbst nicht verleugnet hätte, befinden sich nicht in einer symmetrischen Haltung, wie die des Meisters; in einer natürlichen Bewegung halten sie die Kugel, auf der zwei Kinder stehen, die die Stunden auf sich drehenden Kreisen zeigen.“ Das Design dieser außergewöhnlichen Uhr ist eine Variation eines Modells aus dem 18. Jahrhundert das dem Fondateur-Ciseleur François Vion zugeschrieben wird und die drei Grazien darstellt, möglicherweise nach Falconet, ineinander verschlungen sind und eine Kugel mit einem Uhrwerk halten. Ein Entwurf für eine Drei-Grazien-Uhr von Vion aus dem Jahr 1770 ist in einem Album der Bibliothèque Doucet, Paris, aufbewahrt (Institut national d‘histoire de l‘art, VI E 15, Rés.fol.20/1) und trägt den Titel „Pièce de bureau“, mit dem Vermerk: „Le temps qui passe entre l‘amour et les Grâces“.

Anmerkung 1:
Eine ähnliche Uhr wurde 1891 auf der internationalen Ausstellung in Moskau präsentiert, und eine weitere 1887 datierende, mit einem Sockel aus Porphyr, wurde von der Familie Vanderbilt erworben und in der großen Halle des Hyde Park House im Staat New York aufgestellt.

Anmerkung 2:
Henry Dasson fertigte vorzügliche Kopien des 18. Jahrhunderts an und modifizierte die Originale auch nach seinem eigenen Geschmack. Er nutzte für seine Werke feinste Ormolubeschläge für seine Objekte, die meist im Stil Louis XV und XVI Stil gestaltet sind. Bei der Weltausstellung 1889 gewann er den Grand Prix. (1341607) (1) (13)



Henry Dasson,
1825 – 1896

Rare three graces "cercle tournant" clock

Height: 83 cm.
Base of width: 34 cm.
France, ca. 1880.

Wonderful object showing the model from the Paris Universal Exhibition of 1878. A design for a Three Graces clock by Vion from 1770 is preserved in an album in the Bibliothèque Doucet, Paris (Institut national d’histoire de l’art, VI E 15, Rés.fol.20/1), titled “Pièce de bureau” and annotation: “Le temps qui passe entre l’amour et les Grâces”.

This object has been individually compared to the information in the Art Loss Register data bank and is not registered there as stolen or missing.

 

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