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Thursday, 27 June 2019

Old Master Paintings

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Paolo Gerolamo Piola, 1666 Genua – 1724 ebenda
Detailabbildung: Paolo Gerolamo Piola, 1666 Genua – 1724 ebenda
Detailabbildung: Paolo Gerolamo Piola, 1666 Genua – 1724 ebenda
Detailabbildung: Paolo Gerolamo Piola, 1666 Genua – 1724 ebenda
Detailabbildung: Paolo Gerolamo Piola, 1666 Genua – 1724 ebenda
Detailabbildung: Paolo Gerolamo Piola, 1666 Genua – 1724 ebenda
Detailabbildung: Paolo Gerolamo Piola, 1666 Genua – 1724 ebenda
Detailabbildung: Paolo Gerolamo Piola, 1666 Genua – 1724 ebenda
Detailabbildung: Paolo Gerolamo Piola, 1666 Genua – 1724 ebenda

693
Paolo Gerolamo Piola,
1666 Genua – 1724 ebenda

Gemäldepaar
VENUSsowie
DIANAÖl auf Leinwand.
77 x 185 cm.

Catalogue price€ 40.000 - 60.000 Catalogue price € 40.000 - 60.000  $ 45,599 - 68,400
£ 35,600 - 53,400
元 312,400 - 468,600
₽ 2,864,400 - 4,296,600

 

Wie das in der gegenwärtigen Auktion ebenfalls vorgestellte Gemäldepaar „Apollo“ und „Vulkan“, so sind auch diese beiden Gemälde in demselben Ausstattungszusammenhang einer Villendekoration zu sehen. Die extrem längsformatigen Gemälde fungierten wohl als Supraporte-Fortsetzungen desselben Raumes. Demgemäß sind auch hier die dargestellten allegorischen Figuren in liegender bzw. sitzender Haltung wiedergegeben.
Die Venus nach rechts sitzend, der nackte Oberkörper aufgestützt, wobei dem Betrachter die Rückenpartie in leichter Drehung geboten wird, während der Kopf dem Beschauer entgegenblickt. Der rechte Arm ausgestreckt, mit einer Taube mit offenen Schwingen auf dem Handrücken. Im Hintergrund vor einem Wolkenhimmel weitere auffliegende Vögel. Das gold-braune Haar zieht in Locken zum Rücken herab. Der Unterkörper bedeckt durch ein Tuch in rötlichem Farbton, was – zusammen mit dem Firmantenstreifen im Hintergrund – als Andeutung des Abends zu lesen ist.
Im Gegenstück ist die Jagdgöttin Diana in ähnlicher Sitzhaltung wiedergegeben, jedoch der Oberkörper dem Betrachter zugewandt, während der Kopf nach rechts den drei Jagdhunden entgegen blickt. Über der Stirn das Attribut der Jagdgöttin, eine Mondsichel, in ihrer linken Hand hält sie einen Speer. Die Rechte auf die gemalte Steinvolute gelegt, wie sich eine solche Volute auch in den Gegenstücken findet.
Laut beigegebener Beschreibung der Gemälde dürfte es sich bei diesen beiden Bildern um eine Arbeit des Sohnes von Domenico Piola handeln, Paolo Gerolamo Piola, der – wie weitere Familienmitglieder der Casa Piola – mit dem Vater zusammen gewirkt hatte. Sein erstes Studium erhiehlt Paolo Gerolamo bei Carlo Maratta (1625–1713). Zu einem seiner gesicherten Werke gehört die Ausmalung der Villa Carola in Sori/ Genua.
Nach Untersuchungen von Daniele Sanguineti sind für den Maler einige weitere Werke gesichert, wie etwa die Putten in der Villa Durazzo in Santa Margherita Ligure. Ferner ist hier auf Zeichnungen der Sammlung Ralf Holland zu verweisen, die in London 2013 bei Sotheby´s verauktioniert wurden, ebenfalls mit Darstellung der allegorischen Figuren von Merkur und Argo sowie Diana und Endymion. AR

Literatur:
Ausstellungskatalog: Daniele Sanguineti, Domenico Piola 1628-1703. Percorsi di pittura barocca, Genua 2017, S. 154 ff.
Katalogtext der Galleria Giamblanco, mit Besprechung der hier vorliegenden Werke. (1191252) (130800) (11)


Paolo Gerolamo Piola,
1666 Genoa – 1724 ibid

A pair of paintings

VENUS
and
DIANA

Oil on canvas.
77 x 185 cm.

Literature:
D. Sanguineti, Domenico Piola 1628-1703. Percorsi di pittura barocca, exhibition catalogue, Genoa 2017, pp. 154 ff.

This object has been individually compared to the information in the Art Loss Register data bank and is not registered there as stolen or missing.

 

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