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Uhren
Donnerstag, 22. September 2022

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Kaminuhr mit dem sehr seltenen figürlichen Bildthema des Lotterieglückes

129
Kaminuhr mit dem
sehr seltenen figürlichen Bildthema des Lotterieglückes

Höhe: 40,5.
Breite: 30 cm.
Seitlich der VI die Signatur „L. Grognot a Paris“.
Um 1800.

Katalogpreis€ 6.000 - 8.000 Katalogpreis € 6.000 - 8.000  $ 5,940 - 7,920
£ 5,400 - 7,200
元 42,120 - 56,160
₽ 364,200 - 485,600

 

Bronze, polierte und matte Feuervergoldung. Werk: Achttagegehwerk, Pendel an Seidenfaden-Aufhängung, mit Rändelrad-Regulierung verso. Schlossscheiben-Schlagwerk für Halbstunden- und Stundenschlag auf Glocke. Aufbau und Grundidee äußerst originell; die plastische Gestaltung von hoher Qualität. Die Darstellung illustriert insgesamt das Thema Fortuna/ Glück und Lotterie. Auf dem auf den Seiten gerundeten Längssockel erhebt sich zentral das Uhrwerk. Das zylindrische Gehäuse ist hier als Lostrommel gestaltet. Um das Drehen der Trommel zu veranschaulichen, ist die Ziffernfront als Skelettwerk ausgeführt. Links daneben hat sich soeben ein lockiger Amor als Glücksengel aus seiner Schwebeposition niedergelassen, der mit beiden Händen ein Los mit der Nummer „90“ emporhält, während weitere zerknüllte Lose am Boden liegen. Dem Gewinnereignis entsprechend ergießt ein Füllhorn rechts eine Menge Goldmünzen. Auch das Rechteckfeld an der Sockelvorderseite zeigt ein Relief, das sich auf das Thema bezieht: Amor liest einer jungen, antikisch gekleideten Frau aus den Handlinien.
Vor dem offenen Skelettwerk weißer Emailziffernring mit römischen Stunden und arabischen Minuten. Innerhalb des Ringes Amor-Embleme: Fackel, Bogen und Köcher. Vergoldete Zeiger mit Lilienspitzen.
Es fällt auf, dass sich Werke Grognots überwiegend in sehr originell gestalteten Aufbauten finden. Funktionsfähig. A.R.

Literatur:
Vgl. Pierre Kjellberg, Encyclopédie de la Pendule Française du Moyen Age au XXe Siècle, Paris 1997.
Vgl. Elke Niehüser, Die Französische Bronzeuhr. Eine Typologie der figürlichen Darstellungen, München 1997. (1331052) (11)

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