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Impressionisten & Moderne Kunst
Donnerstag, 31. März 2022

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Jean-Pierre Cassigneul, geb. 1935 Paris

745
Jean-Pierre Cassigneul,
geb. 1935 Paris

STILLLEBEN MIT WEINTRAUBEN Öl auf Leinwand.
54 x 65 cm.
Rechts unten monogrammiert „J.P.C.“.
In vergoldetem Prunkrahmen.

Katalogpreis€ 8.000 - 12.000 Katalogpreis € 8.000 - 12.000  $ 8,800 - 13,200
£ 7,200 - 10,800
元 56,720 - 85,080
₽ 745,600 - 1,118,400

 

Beigegeben ein Echtheitszertificat Nr. 1022 von Jean-Pierre Cassigneul vom 28. Januar 2016 (in Kopie vorliegend).

Hinter einer großen hellgrünen Tischplatte, die fast Dreiviertel des Bildes einnimmt, ragt vor gelb-grüner Wand der obere Rand eines Stuhls hervor. Auf der Platte selbst ist ein dunkleres kleines Tuch aufgelegt. Zu sehen sind: eine weiße Schale, gefüllt mit blauen Weintraubenrispen und zwei gelben Birnen, eine verkorkte Weinflasche und ein Glas, eine auf dem Tisch liegende Birne und rechts am Rand ein weißer Teller mit einem Messer und weiteren Weintrauben. Ausgewogene Komposition und in zurückhaltender Farbgebung in raschem Pinselduktus ausgeführt.

Der in Frankreich wirkende Maler wurde besonders durch seine Frauenbildnisse bekannt, in denen er die Leichtigkeit sommerlicher Stimmungen zu erzeugen wusste, häufig junge Mädchen mit Strohhut, meist in mediterranem Umfeld. Sein Stil setzt die ehemalige Avantgarde der Nabis-Künstler fort, mit Reminiszenzen an Maler wie Édouard Vuillard (1868-1940) oder Pierre Bonnard (1867-1947), zuweilen zeigen seine Bilder die Nähe zu Kees van Dongen (1877-1968). Der Maler veranstaltete bereits 17-jährig seine erste private Ausstellung in der Galerie Lucy Krohg in Paris. Zwei Jahre später besuchte er die Academie Charpentier und studierte dort unter Jean Souverbie (1891-1981), Professor an der École des Beaux-Arts in Paris. 1958 veranstaltete er seine erste Ausstellung und wurde daraufhin Mitglied des Salon d‘Automne. Neben weiterer Ausbildung durch Roger Chapelain-Midy (1904-1992) beteiligte er sich an mehreren Ausstellungen in Paris und anderen französischen Städten und stand anschließend unter Vertrag bei der Galerie Belle Choses in Paris. Ab 1965 stellte er international aus wie etwa in der Galerie Tamenaga in Japan oder der Wally Findlay Galerie in New York. In den letzten Jahren von der Galerie Smith Davidson repräsentiert, war er in den Jahren 2015 bis 2017 auf mehreren internationalen Ausstellungen vertreten.

Anmerkung:
Verso auf Leinwand vermerkt: „Je ne serais pas vexé si tu preferes ce coté“, sowie
„J.P.C. pour mon ami le grand Fleiss“. Marcel Fleiss ist der Eigentümer der Galerie 1900 - 2000 in Paris und ein Jugendfreund des Malers. (1300991) (18)

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