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Thursday, 25 March 2021

Sculpture

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Giacomo Serpotta, 1656 Palermo - 1732, zug./ Art des
Detailabbildung: Giacomo Serpotta, 1656 Palermo - 1732, zug./ Art des
Detailabbildung: Giacomo Serpotta, 1656 Palermo - 1732, zug./ Art des
Detailabbildung: Giacomo Serpotta, 1656 Palermo - 1732, zug./ Art des
Detailabbildung: Giacomo Serpotta, 1656 Palermo - 1732, zug./ Art des
Detailabbildung: Giacomo Serpotta, 1656 Palermo - 1732, zug./ Art des
Detailabbildung: Giacomo Serpotta, 1656 Palermo - 1732, zug./ Art des
Detailabbildung: Giacomo Serpotta, 1656 Palermo - 1732, zug./ Art des
Detailabbildung: Giacomo Serpotta, 1656 Palermo - 1732, zug./ Art des
Detailabbildung: Giacomo Serpotta, 1656 Palermo - 1732, zug./ Art des
Detailabbildung: Giacomo Serpotta, 1656 Palermo - 1732, zug./ Art des
Detailabbildung: Giacomo Serpotta, 1656 Palermo - 1732, zug./ Art des
Giacomo Serpotta, 1656 Palermo - 1732, zug./ Art des

304
Giacomo Serpotta,
1656 Palermo - 1732, zug./ Art des

MUSEALES FIGURENPAAR IN ELFENBEIN: KLEOPATRA UND LUCRETIAAuf Marmorsockel mit Korallendekor.
Höhe: je ca. 32 cm.
Sockelbreite: 13,5 cm.

Catalogue price€ 120.000 - 150.000 Catalogue price € 120.000 - 150.000  $ 144,000 - 180,000
£ 108,000 - 135,000
元 925,200 - 1,156,500
₽ 10,834,800 - 13,543,500

 

Die beiden weiblichen Figuren sind als Gegenstücke gearbeitet und in ihren Körperhaltungen aufeinander bezogen, zudem auch einander zugewandt. Jeweils im Kontrapost auf zugehörigen Marmorsockeln stehend, zeigen sie weibliche Gestalten der Geschichte oder auch der Mythologie im Halbakt. Über die unbekleideten Oberkörper zieht jeweils ein langes, in reiche Falten gelegtes Tuch, das über den Kopf und bis zum Boden herabfällt. Die Köpfe sind einander zugeneigt, beide Gesichter zeigen mit leicht geöffnetem Mund den Ausdruck von Schmerz. Eine an die Brust gelegte Schlange lässt eine der Figuren als Kleopatra erkennen. Das Gegenstück liefert aufgrund fehlender Attribute keine genauen Hinweise auf die Identifizierung. Allerdings lassen sich hier Vermutungen anstellen: die abwehrende Haltung, ausgedrückt durch die erhobene rechte sowie die an die Brust gelegte linke Hand deutet auf die Abweisung gegen eine Verführung hin. Hier könnte die legendäre Gestalt der Lucrecia gemeint sein, allerdings vor ihrer Bedrängnis und vor ihrer Selbstentleibung mit dem Dolch.

Die Schnitzqualität weist auf einen Künstler von Rang. Von Serpotta kennen wir acht allegorische Statuen in der Kirche San Francesco d'Assisi von 1726/28. Die Marmorsockel in braunbeige geädertem Marmor, achtseitig gearbeitet, in Kehle nach oben sich verjüngend, dekoriert im oberen und unteren Profil jeweils mit Auflagen in roter Koralle, was die Trapani-Tradition belegt.

Die Figuren in tadelloser Erhaltung. Altersbedingt minimale Risse im Elfenbein. Schöne, warmgelbe Patina. A.R.

Literatur:
Vgl. Dino Fabbri, Giacomo Serpotta, I Maestri della Scultura, Vol. 19.
Giovanni Carandente, Giacomo Serpotta, Turin 1966/67. (12617547) (11)


Giacomo Serpotta,
1656 Palermo - 1732, attributed/ style of
A pair of ivory figures of museum quality: Cleopatra and LucretiaOn marble base with coral décor.
Height: ca. 32 cm each.
Width of base: 13.5 cm.

The female figures are designed as a matching pair and the quality of the carving suggests a high-ranking artist. Eight other allegorical statues are known by Serpotta in the church of San Francesco d’Assisi dating to 1726/28.

Octagonal, brown-beige, profiled marble base, tapered towards the top and decorated in the lower and upper profiles with applied red coral typical for the Trapani tradition. The figure is in very good condition. Ivory with minimal cracks consistent with age. Beautiful warm, yellow patina.

Literature:
Compare D. Fabbri, Giacomo Serpotta: I Maestri della Scultura, vol. 19.
G. Carandente, Giacomo Serpotta, Turin 1966/67.

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This object has been individually compared to the information in the Art Loss Register data bank and is not registered there as stolen or missing.

 

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