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Wednesday, 25 September 2019

Russian Art

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Fedor Gordeevic Gordeev, 1744 Sankt Petersburg – 1810 ebenda
Detailabbildung: Fedor Gordeevic Gordeev, 1744 Sankt Petersburg – 1810 ebenda
Detailabbildung: Fedor Gordeevic Gordeev, 1744 Sankt Petersburg – 1810 ebenda
Detailabbildung: Fedor Gordeevic Gordeev, 1744 Sankt Petersburg – 1810 ebenda
Detailabbildung: Fedor Gordeevic Gordeev, 1744 Sankt Petersburg – 1810 ebenda

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Fedor Gordeevic Gordeev,
1744 Sankt Petersburg – 1810 ebenda

REBEKKA AM BRUNNEN 97 x 50 x 36 cm.
Aus weißem Marmor.
Russland, datiert „1769“.

Catalogue price€ 60.000 - 80.000 Catalogue price € 60.000 - 80.000  $ 65,400 - 87,200
£ 52,800 - 70,400
元 469,800 - 626,400
₽ 4,229,400 - 5,639,200

 

Die junge hübsche Rebecca in einem antiken faltenreichen Gewand, dass ihre rechte Brustseite freilässt, an einem runden gemauerten Brunnen stehend, der ihr fast zur Hüfte reicht. Über ihren lockigen Haaren hat sie sorgsam ein Tuch gebunden, dass im Nacken geknotet ist. Um den Hals trägt sie eine wertvolle Perlenkette, ebenso um ihre beiden Handgelenke. Auf dem oberen Brunnenrand stehend eine Kanne, die an einem langen Seil hängt und auf der Front ein Blattdekor aufweist. Sie hat sich leger an den Brunnen gelehnt, ihr linkes Bein locker über das andere gesetzt und schaut mit ihrem Kopf zur Seite. Die ovale Bodenplatte enthält im vorderen Bereich die Bezeichnung der Dargestellten „Rebecca“ und auf der rückseitigen Sockelseite die Signatur „F.G.Gordeev fecit 1769“. Hervorragende qualitätvolle Wiedergabe dieser klassischen Skulptur.

Zum Künstler:
Er besuchte die Akademie der Künste in Sankt Petersburg und dank der Erlangung eines Stipendiums ging er nach Westeuropa, um sich dort zu perfektionieren. Zuerst ging er nach Paris, als Student und Praktizierender im Atelier von Jean Baptiste Lemoyne und blieb später in Rom, wo er sich der klassischen Kunst widmete. 1769 erhielt er die Aufgabe, an der Akademie Bildhauerei zu unterrichten, und ab 1802 wurde er Rektor des Instituts. Zu seinen beeindruckendsten Werken gehört das Grabmal für N. A. Golicyna (1780), das noch barocke Einflüsse zeigt.
Aufnahmen dieses bedeutenden Grabmals, das erneut sein hervorragendes Können beweist, sowie weitere Informationen zum Künstler und seiner Arbeiten liegen vor (in Kopie).
Er bemühte sich später in seinen Werken um Einfachheit, Klarheit und Gelassenheit, die für die klassische Kunst charakteristisch ist.

Literatur:
Vladimir Mikhailovich Rogachevskii, Gordeev, Leningrad – Moskau, 1960. (1201331) (18)


Fedor Gordeevic Gordeev,
1744 St Petersburg – 1810 ibid
REBECCA AT THE WELL 97 x 50 x 36 cm.
White marble.
Russia, dated “1769”.

The front of the oval base plate shows the title of the depicted “Rebecca” and the back is signed “F.G.Gordeev fecit 1769“. Outstanding, high quality rendition of this classic sculpture.

About the artist:
The artist attended the Academy of Arts in St Petersburg and was able to travel to Western Europe on a scholarship to hone his skills. He initially went to Paris as an assistant in the workshop of Jean Baptiste Lemoyne and later stayed in Rome, where he pursued classical art. In 1769 he was appointed to teach sculpture at the Academy and from 1802 he became the Institute's principal. One of his most impressive works is the monument for A. M. Golitsyn at the Donskoy Monastery in Moscow (1788). Images of this major tomb, which again shows his outstanding skill, and further information regarding the artist and his artworks are enclosed (in copy).

Literature:
Vladimir Mikhailovich Rogachevskii, Gordeev, Leningrad – Moskau, 1960.

This object has been individually compared to the information in the Art Loss Register data bank and is not registered there as stolen or missing.

 

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